15.04.2026
22:34 Uhrbearbeitet:
15.04.2026
22:35 Uhr
Und das ist meine letzte Geschichte für heute.
Am Sonntag war ich auf einem Konzert von Dennis Alexander Volk.
Ich kann es kaum in Worte fassen – diese Atmosphäre war einfach wunderschön. Es war einer dieser Abende, an denen man nicht nur zuhört, sondern sich innerlich öffnen lässt. Seine Worte, seine Musik… sie haben mich tief berührt, mich genau dort abgeholt, wo Gedanken leise werden und Gefühle lauter.
Lasst uns dieses Wort „erwachsen werden“ einmal ganz neu im Herzen verankern.
Vielleicht geht es gar nicht darum, immer nur erwachsen zu sein – vernünftig, angepasst, kontrolliert.
Vielleicht dürfen wir uns viel öfter erlauben, wie Kinder zu fühlen: neugierig, frei, mutig genug, in jede Pfütze zu springen, die das Leben uns hinlegt.
Und gleichzeitig liegt darin eine leise, kraftvolle Wahrheit:
Wir können jederzeit wieder erwachen.
Nicht ERWACHSEN – sondern ERWACHEN.
Erwachen zu dem, was uns wirklich gut tut.
Erwachen aus Momenten, die uns nicht mehr dienen.
Erwachen mit einem Lächeln, mit Klarheit, mit einem offenen Herzen.
Dieses Wort fühlt sich plötzlich ganz anders an.
Leichter. Wahrhaftiger. Lebendiger.
Vielleicht ist genau das der Weg:
Das Leben spüren wie ein Kind –
und bewusst daraus erwachen, wann immer es nötig ist.
Eine Geschichte hat sich dabei besonders in mein Herz eingebrannt.
Er erzählte, wie er mit seinem Hund spazieren war und eine kleine Pause machte. Vor ihm lag eine riesige Pfütze. Und dann beobachtete er eine Familie: Die Mutter ging vorsichtig rechts daran vorbei, der Vater links. Und das Kind?
Das Kind sprang mitten hinein.
Ohne Zögern. Ohne Nachdenken.
Einfach rein in den Moment.
Diese kleine Szene hat in mir so viel ausgelöst. So viel Leichtigkeit. So viel Wahrheit.
Denn wann haben wir eigentlich aufgehört, einfach in die Pfützen unseres Lebens zu springen?
Bald habe ich mit meiner Freundin ein Fotoshooting. Und wir haben schon beschlossen: Wir werden eine Pfütze suchen. Und wenn wir keine finden – dann machen wir uns eben selbst eine.
(Und ja… wir haben dabei sehr gelacht.)
Oder wir gehen an den Weiher – ganz egal wo. Ich möchte dieses Bild. Dieses Gefühl.
Einfach unbeschwert springen, loslassen, lachen – und für einen Moment alles andere vergessen.
Vielleicht ist es am Ende gar nicht die Pfütze.
Vielleicht ist es einfach dieser eine Augenblick, in dem man sich erlaubt, wieder leicht zu sein.
Ich wünsche euch von Herzen solche Momente.
Und wenn es keine Pfütze ist, dann findet eure eigene – etwas, das euch aus traurigen Gedanken herausholt und euch daran erinnert, wie sich echtes Glück anfühlen kann.