29.04.2025 08:55

Die innere Leere

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61Beiträge
28.06.2025
20:59 Uhr
Liebe Dagmar, Habe Deine Vorstellung schon gelesen, war nur unterwegs:roll:. Deswegen erstmal ein herzliches Hallo von mir hier! Bin auch noch nicht so lange hier, aber es hilft mir sehr mitzulesen, mitzudenken, mich auch ab und zu mal mitzuteilen:oops: 2. TAG!!! Wie geht es Dir? Liebe Grüsse Lucia
28.06.2025
18:01 Uhr
Hallo liebe Cia 25, ich bin neu hier und durch Zufall auf Deinen Beitrag gestoßen, und so vieles, was Du geschrieben hast, trifft auch auf mich zu. Ich habe die letzten 30 Jahre geraucht, angefangen nach einer schwierigen Trennung mit 30 Jahren. Seit gestern habe ich keine Zigarette mehr geraucht. Zulange habe ich die Zigaretten als Seelentröster und zur Überbrückung einer gewissen inneren Leere mißbraucht. Möchte meinem Körper nun aber kein weiteres Gift mehr zuführen und endlich wieder frei sein von der Sucht. Einen schönen Abend an alle Mitstreiter. Lieben Gruß Dagmar:rose:
23.06.2025
11:08 Uhr
[quote=Hobbykünstlerin] Ich rutsche den thread mal Hoch da die Verlinkung bei mir nicht klappt :cry:Sorry [/quote] Danke liebe Caro fürs Hochschieben dieses Threads! So habe ich ihn jetzt auch gefunden und soeben "verschlungen". Vielen Dank für all Eure Gedanken und Anregunen hierzu! Ich habe erst vor knapp drei Wochen aufgehört und habe in meinem Zug von dieser Leere geschrieben. Für mich ist es am ehesten auch wie Liebeskummer, nach einer Trennung: etwas was mir sehr wichtig war, über Jahrzehnte, habe ich verlassen. Aus guten Gründen. Auch für mich war die Kippe neben dem Halt ein grosser Trost oft, in schwierigen Zeiten. Tatsächlich habe ich nach einer Trennung als 17 Jährige mir die erste Schachtel gekauft und sie hat mich definitiv getröstet! Mein Hirn hat sich das wohl an einem einzigen Nachmittag gemerkt . es folgten dann fast 37 Jahre rauchen. Die Frage ob zuerst die Leere dann die Sucht da war ist tatsächlich spannend: ich würde einerseits sagen, ja die Leere war zuerst da und konnte mittels Zigaretten gefüllt werden/abgelenkt werden, andereseits stimme ich auch dem zu, dass ich mit 17 vielleicht noch nicht so tief unterwegs war und mich leer gefühlt haben könnte? Ich weiss es auch nicht mehr. Jedenfalls brechen tatsächliche ca. 100 Minuten täglich weg, die anders verbracht werden "müssen" ?? (oder reicht auch nix tun und aushalten?). Mit dem Rauchen ist es aber komplizierter, weil es nicht nur eine lange Partnerschaft war sondern eben auch eine Sucht und Abhängigkeit (die keiner von uns wollte oder sich darüber bewusst war wahrscheinlich). Die Dopaminmangelgeschichte im Hirn würde mich trösten, sofern sie sich auch irgendwann wieder einpegelt und das leere Gefühl dann weniger würde:sun:
23.06.2025
08:07 Uhr
Ich rutsche den thread mal Hoch da die Verlinkung bei mir nicht klappt :cry:Sorry
03.06.2025
15:05 Uhr
[quote=Hobbykünstlerin] Wo wir wieder bei Rolfs Frage ganz am Anfang sind, was war zu erst da Die Sucht oder die Leere? [/quote] Vor dem Hintergrund, dass ich vor knapp 5 Jahrzehnten im Teenageralter angefangen hatte zu rauchen, kann ich zwangsläufig diese Frage nicht mehr beantworten und werde dann wohl für immer "unwissend " bleiben...:vomit:
03.06.2025
06:20 Uhr
Liebe Oderso, dein Text trifft es auf den Punkt. Ich selber war noch nie ein Sonnenscheinchen, das lachend und positiv durch die Gegend springt. Wenn ich diese Sinnlosigkeit spüre, geht's mir ähnlich wie du es mit dem Baum beschreibst. Wo wir wieder bei Rolfs Frage ganz am Anfang sind, was war zu erst da Die Sucht oder die Leere? LG und einen schönen Tag Caro
02.06.2025
22:43 Uhr
Ich habe mich bisher bei dem, was mit der inneren Leere gemeint sein soll, nicht so wiedererkannt und konnte sie nicht mit mir in Einklang bringen. Ich habe „nur“ das Gefühl von Sinnlosigkeit und nicht gewusst, wie ich das einordnen soll im Spannungsfeld mit dem sehr abstrakten Begriff: „ innere Leere“. (Ja, ist mir bekannt, dass es bei jedem anders ist, wie sich bisher schon gezeigt hat…) Also mal trotzdem stumpf das Netz befragt, was so innere Leere ist und überhaupt, hier eine für mich nachvollziehbare -vereinfachte - Erklärung : „Was bedeutet „innere Leere“? Ein Gefühl der inneren Leere kann sich äußern als: * Sinnlosigkeit oder emotionale Taubheit * Antriebslosigkeit oder ständige Unruhe * Das Bedürfnis, eine innere Lücke zu füllen – oft unbewusst Wie hängen Nikotinsucht und innere Leere zusammen? Selbstmedikation gegen Leere: * Rauchen wirkt kurzfristig stimulierend und beruhigend – es “füllt” die Leere temporär. * Die Handlung des Rauchens gibt Struktur, auch wenn sie destruktiv ist. Verdrängung durch Gewohnheit: * Statt sich mit tieferliegenden Gefühlen auseinanderzusetzen, wird geraucht. * Rauchen wird zur Flucht vor unangenehmen Emotionen oder Gedanken Abhängigkeit verstärkt die Leere: * Nikotin erzeugt ein ständiges Auf-und-Ab – kurze Befriedigung, dann erneutes Verlangen. * Die eigene Kontrolle schwindet → Selbstwertgefühl sinkt → Leere vertieft sich.“ Das Alles (und noch viel mehr) wissen und kennen wir ja in- und auswendig und zu Genüge (gähn), aber was ich jetzt für mich deuten und besser einordnen kann, ist, dass meine Sinnlosigkeit und das Gefühl derselben mit der ihr einhergehenden tiefen Traurigkeit, die auch Paola schon wunderbar beschrieben hat, mein Ausdruck meiner inneren Leere ist… Paul hatte mal ausgeführt: „Ich geniesse es in meinen "nichtraucherpausen" am fenster zu stehen und dem baum beim schaukeln im wind zuzusehen.“ Wenn ich dem Baum vor meinem Fenster zusehe, dann empfinde ich nur ein Gefühl der Sinnlosigkeit dergestalt, dass ich sehe, wie trocken er in der obere Krone schon ist; dass ich befürchte, dass er den nächsten Sturm nicht übersteht; dass keine Amseln wie in den Jahren zuvor auf ihm hocken und…und…alles Zeichen der Vergänglichkeit und für mich ohne Sinnhaftigkeit, da ich nix dagegen machen kann, wenn er umfällt oder abgesägt wird… Ich glaube aber, ich habe dieses Gefühl der Sinnlosigkeit unabhängig davon, dass ich geraucht habe…und ich merke gerade, dass ich darüber erstmal nachdenken muss…puhhh[i][/i] (Da ich nur mit dem Handy hier reinkomme und noch nicht mit dem PC, entschuldigt, dass der Text nicht besser strukturiert ist...)
30.05.2025
20:38 Uhr
Guten Abend, ich konnte den englischen Text mit Google übersetzen und verstehen. Vielen Dank. Vielleicht waren meine Ideen dazu auch zu tiefgreifend. Vielleicht ist die Leere bei den meisten von uns das Gefühl, dass etwas fehlt, was wir sonst immer gemacht haben?! Wir sollten uns fragen, wie wir die Leere füllen könnten, möglichst sinnvoll. Es ist Sommer und seit gestern endlich mal warm. Die Tage fliegen vorbei. Keine Zeit für Leere? Aber sie ist doch an und an da. Oder ist's nur das "Highlight", dass wir früher hatten? Viele Gedanken zu diesem Thema Caro
29.05.2025
22:48 Uhr
Hi Spannende Fragen und Denkanstöße Freue mich darauf in einem ruhigen Moment...
27.05.2025
22:48 Uhr
Hallo Eham Danke für deinen Text. Die Übersetzung ist kein Problem, weil der ( Chrome ) Browser das sehr gut übersetzt. Dein Beitrag ist sehr anregend. Liebe Grüße Klaus
27.05.2025
22:02 Uhr
Liebe Birgit, das hast Du echt passend weiter geführt. Genau so war das auch bei mir.... Nach einer längeren Zeit ging es schleichend in eine (teilweise) neue Normalität. Ich brauchte keine zusätzlichen Pausen mehr, konnte mein Blumenbeet harken, ohne Belohnung und brauchte keine "Extra-Motivation" vor irgendwelchen unliebsamen Tätigkeiten. Die Leere hat sich gefüllt. Es ist normal, nicht zu rauchen. Das was mich von Nichtrauchern unterscheidet, ist, dass ich weiß, wie es war. Und sich diese Erinnerung auch ab und zu mal meldet. Aber das ist absolut ok und braucht nur einen kurzen Moment, dann ist es vorbei.... Gruß in die Runde Silke
27.05.2025
20:57 Uhr
[quote=rauchfrei_lotsin_silke] Hallo zusammen, die "innere Leere" in Bezug auf meinen Rauchstopp finde ich gar nicht so kompliziert zu beschreiben.... Ätzend und wirklich anstrengend war sie aber dennoch. Dieses "es fehlt was", und das mitunter sehr hartnäckig, hat mich immer wieder begleitet. Was fehlte? Die (vermeintlich zustehende) Pausen-Zigarette, die Belohnungs-Zigarette, die Motivations-Zigarette, die "gemeinsame" Zigarette, die "nach-dem-Essen-Zigarette", die "ich-muss-warten-Zigarette"..... Das ist erstmal weggebrochen und hat in mir das Gefühl einer "inneren Leere" verursacht. Eben weil das Rauchen so im Alltag integriert war und den Tag getaktet hat. Geholfen hat letztendlich, mir neue Routinen zu überlegen. Leeren wollen gefüllt werden. Das war nicht ganz einfach, aber es hat offenbar funktioniert.... Liebe Grüße Silke [/quote] Ich bin da genau deiner Meinung, Silke! Dieses "es fehlt was" , Belohnung, Gewohnheit, es tat fast körperlich weh! Gefüllt habe ich die Leere in den ersten Monaten vermeintlich mit Essen. Hat nicht funktioniert. Fehlte trotzdem etwas.....! Nach nach einer langen Zeit mit anderen Mustern in meinem Leben wurde das Gefühl weniger bedrohlich und ich merkte nach dem Essen, dass ich keine mehr rauchen muss! Ich musste mich aber auch nicht ablenken oder eine Ersatzbefriedigung suchen, die Leere war ok ! Meine Leere musste nicht mehr gefüllt werden! Ich musste mich nicht mehr Belohnen mit irgendwas. Das ist sicher eine andere Leere als ihr sie empfindet, aber ich hinterfrage das für mich nicht mehr. .... @Eham Ich habe den Text , der an mich gerichtet war übersetzen lassen. Und muss sagen, dass du einen anderen Anspruch hast, eine Intensität der Möglichkeiten bedenkst......ich habe das früher auch gemacht! Heute überlege ich nur kurz, entscheide nach meinem Gefühl und überlege dann, ob es für mich passt! Alles andere wird bei mir ansonsten Grübelei und ist zermürbend und bringt mich nicht voran. Es gelingt mir leider nicht immer, so vereinfacht zu überlegen, ich übe aber fleißig! Dein Text ist sehr lang, ich habe nicht alles übersetzt. Bitte sei so gut und schicke deine Texte übersetzt in deutsch ab. Darüber würde ich mich freuen und der ein oder andere Rauchfrei werdende vielleicht auch...... LG, Birgit
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