Liebe Nicht-mehr-RaucherInnen!
Nachdem ich viel in diversen Themen von Euch gelesen und ein wenig im Thread von Lucy geschrieben habe, möchte ich nun mein eigenes Thema eröffnen. Es tut so gut, nicht allein auf dem Weg zu einem gesünderen Leben zu sein!
Lasst uns hier in diesem Thread zusammentragen, wer wie mit dem Aufhören fertig geworden ist bzw. wird. Ich bin mir sicher, dass dies uns alle motivieren wird. Außerdem wäre super, zu lesen, was alles seit dem Rauchstop besser geworden ist. Diejenigen, die schon länger aufgehört haben, haben bestimmt viel zu berichten! Was haltet Ihr von dieser Idee?
Auch darf jeder über seine Entzugserscheinungen schreiben – gemeinsam finden wir ein Gegenmittel!
Kurz zu mir: Ich bin Ende 20, habe seit ca. 8 Jahren mehr oder weniger stark geraucht. Heute ist mein 5. Tag als Nichtraucherin. Aufgehört habe ich mitten in einem grippalen Infekt. Und ich muss sagen: Es war eine richtige Entscheidung! Erstaunlicherweise ist mein Husten nach wenigen Tagen fast wieder weg. Wenn ich weiter geraucht hätte, hätte ich immer noch Husten! Toll! Ein Pluspunkt PRO NICHTRAUCHEN.
Aber: Es ist verdammt schwer. Zwar bin ich sehr überzeugt davon, das Richtige zu tun. Ich freue mich sogar auf mein rauchfreies Leben. Nur: ES IST SCHWER im Moment. Ich habe mir Nikotin-kaugummis geholt und nehme mir eine, wenn es mal gaanz schlimm wird. Ansonsten wollte ich ganz ohne Hilfe aufhören. Ich glaube, dass Nikotin-Ersatz die Hölle des Entzugs nur noch verlängert. Allerdings finde ich, es ist besser, doch ein Kaugummi zu kauen, anstatt zum Kiosk zu rennen und somit auf der ganzen Linie zu scheitern. Deswegen nehme ich sie nur in extremen Fällen.
Ich kann sagen, der 1. und der 3. Tag waren sehr schlimm. Meine Gedanken kreisten nur noch ums Rauchen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass meine Persönlichkeit gerade entzweit. Die eine Hälfte sagt: „Prima, das machst du toll, halte durch, das wolltest du auch schon lange!“. Die andere Hälfte flüstert: „Nur ein Zigarettchen!“. Im Moment siegt natürlich die „Gute“ Hälfte, und ich hoffe, dass es auch so bleibt.
[b]Positive Veränderungen[/b] nach nur 4 Tagen:
- viel weißere Zähne
- Grippe viel schneller ausgeheilt als sonst
- viel wärmere Hände und Füße
Leider konnte ich keine der im Vorfeld ausgedachten [b]Ablenkungsstrategien[/b] anwenden, da ich wegen der Grippe auf dem Sofa lag. Aber jetzt kann ich langsam damit anfangen. Z.B. folgende (eignen sich für freie Tage/Tage zu Hause. Strategien für die Werktage auf der Arbeit habe ich mir noch nicht zurecht gelegt, da ich noch nicht weiß, wie mein künftiger Job aussieht.):
Ein Glas Wasser trinken
Bauchmuskelübungen
Rückenübungen
Spaziergang
Springseil
Hula-Hoop
Autogenes Training
Tanzen
Atemübungen
Pilates
Gymnastik
FitBall-Übungen
Therabandübungen
Walken
Einkaufen fahren
Gesund kochen
Staubsaugen und lüften
Aufräumen
Ordnung in einem Zimmer oder Schrank
Blumen gießen
Entspannung
Bummeln gehen
Besorgung machen (aus der To-Do-Liste)
Schönheit: Duschen und Maniküre/Pediküre
Fußbad und Pediküre
Haare kämmen
Bügeln
Altglas entsorgen
Ein Buch lesen
Schuhe pflegen
Tasche aufräumen
Ein Stück Obst essen
Einen Tee trinken (Tee-Ritual einführen)
Jemanden anrufen
Den nächsten Tag planen
Gesichtsmaske
Körperpeeling
Müll runterbringen und Post holen
In den nächsten Tagen werde ich mir was für die Werktage ausdenken!
Haltet durch!
LG, natika