Hallo zusammen,
etwas ungewohnt in solch einem Forum zu schreiben, da ich das, ehrlich gesagt, zum ersten Mal mache.
Zu meiner Person, ich bin 21 Jahre alt und rauche seit meinem 16. Lebensjahr. Grund für den Ausstieg ist, dass meine Freundin vor 1 Monat selbst aufgehört hat und ich nun Nachziehen möchte. Als sie aufgehört hat, wollte ich eigentlich mitziehen, jedoch hat mich dann ein Schicksalsschlag aus der Bahn geworfen. Davon habe ich mich aber jetzt relativ gut erholt und möchte die Sache endlich abschließen.
Anfangs habe ich mir dabei immer gesagt "ich weiß, dass ich irgendwann aufhören muss". Habe mich dabei aber nicht bewusst damit befasst. Generell fällt mir auf, dass ich die ganzen Jahre mit einer Gleichgültigkeit an die Sache "rauchen" herangetreten bin und nicht ein Mal über die Konsequenzen nachgedacht habe. Zu jeder Gelegenheit wurde geraucht. Ich schätze mal, dass ich so in der Hochphase, also jetzt, auf eine Packung täglich kam. (Ich bin Student - in der Klausurenphase waren es gut und gerne auch 1 1/2 bis 2)
Seit Sonntag versuche ich mir jeden Tag zu sagen morgen hörst du auf. Klappt aber nicht. Einige Zigaretten folgen dann. Das ist der falsche Ansatz ich weiß.
Aber ich möchte es unbedingt schaffen, allein wegen meiner Gesundheit und meiner sportlichen Ziele.
Deswegen habe ich gerade (bin im Praxissemester) meinem Kollegen nach einer Zigarettenpause meine Kippen in die Hand gedrückt und gesagt behalte Sie. Dieser belächelte mich und meinte "okay".
Ich weiß, dass hört sich jetzt blöd an, da ich quasi erst eine knappe Stunde rauchfrei bin, aber ich ziehe es jetzt durch.
Wollte das hier mal los werden.
Viele Grüße
Alex