Lieber Paul :smileumarmung:
ich möchte dich heute mal in deinem neuen Thread besuchen, dir einen möglichst guten Start im Neuen Jahr 2019 mit freundlichen Perspektiven wünschen (meine, gelesen zu haben, die Aussichten wären gar nicht so schlecht, was mich sehr für dich und deine Familie freuen würde).
Eigentlich kann ich gar nicht so viel zum Thema beitragen, da ich nur ganz wenige rauchende Freunde habe.
Angehörige sowieso wenige und Raucher gar keine.
In meinem Umfeld war ich oft mit meiner Raucherei allein auf weiter Flur. Und hatte eine mehrjährige Phase in meinem Leben, wo es mir sehr schlecht ging und ich von Menschen ausgegrenzt worden bin wegen des Gestanks in Haaren und Klamotten. Das habe ich so akzeptiert, mir aber gut gemerkt für zukünftige Zeiten, in denen ich wieder zunehmend besser für mich sorgen konnte, viele Jahre lang eine sehr unglückliche Raucherin war, und trotzdem nicht davon lassen konnte. Lange Zeit habe ich bei mir nur in der Küche geraucht, lange Zeit nur auf dem Balkon.
Viele Menschen haben mir gesagt, das Rauchen passt nicht zu dir.
Heute ist es so, dass ich mich von stark nach Rauch stinkenden Personen, denn anders kann man es nicht bezeichnen, abgestoßen fühle. Mir keinen Raucher als Partner vorstellen könnte. Versuche, trotzdem nicht der intolerante Nichtraucher zu werden, was ich nie wollte.
Als ich anfing, mein Französisch aufzufrischen, war das auch ein Nichtrauchertrupp und einer meinte mal vor dem Kurs: komisch, bevor du kamst, standen wir nie in der Raucherecke.:riesengrinser:
Noch heute, wo ich in der Lage bin, als Nichtmehrraucherin einzuschätzen, was das für Nichtraucher heißt, bin ich meinen Freunden dankbar, dass sie mich in meinem wieder in geordneten Bahnen verlaufendem Leben so viele Jahre mit Zigarette akzeptiert haben.
Allen voran meinem seit fast 20 Jahren besten Freund, der nie geraucht hat, es aber durch stark rauchende Eltern gewohnt war (die beide an Lungenkrebs gestorben sind): er hat mir mal erzählt, wenn er zu Beginn unserer Bekanntschaft meine Wohnung verlassen hat, hat er im Treppenhaus erst mal tief durchgeatmet.
Jetzt, nach 3 1/2 Jahren, ist es so, als hätte ich nie geraucht. Und neben allem anderen bin ich glücklich, dass ich mit mir selbst im Reinen mir keine Gedanken mehr darüber machen muss, ob ich mit meinem Rauch gerade jemanden störe, diese Gedanken waren immer zwischen mir und meiner Umwelt, während ich jetzt unbefangen im Hier und Jetzt sein kann.
Mit lieben Grüßen :butterfly:Claudia:butterfly:, die gar nicht genug betonen kann, wie sehr es sich lohnt, rauchfrei zu sein! :)