Liebe Andrea,
gestern war ich mit einer Freundin abendessen und ein paar Gläser Wein trinken. Und habe geraucht wie eine Böse. Zwischendurch hat es mir schon geekelt und ich habe die halbe Zigarette weggeworfen, aber wenn ich Alkohol trinke, habe ich immer große Lust zu rauchen. Auch nach der Arbeit, als "Belohnung" und "Entspannung" sozusagen, obwohl ich rational ja weiß, dass der Entspannungseffekt nur dadurch eintritt, dass mein Nikotinentzug kurzzeitig ausgeglichen wird.
Meine Frage an dich und an alle: Habt ihr Alternativstrategien zum Rauchen entwickelt, um euch zu entspannen/belohnen/eine kurze Auszeit zu nehmen? Ich habe daran gedacht, eventuell auch nach dem Rauchstopp jeden Morgen für 5 Minuten auf den Balkon zu gehen, und vielleicht ein paar Atemübungen zu machen. Aber am Heimweg von der Arbeit und beim Weggehen am Abend weiß ich nicht, was ich machen könnte, anstatt zu rauchen...
Zu deiner Frage: Ich lebe derzeit in Spanien, bin aber über Weihnachten eine Woche daheim in Österreich. Nach der Familienfeier am 24. treffe ich meine Freunde zum ausgehen, da werde ich noch rauchen und am 25. wache ich dann als Nichtraucherin auf :) Von 25. bis 30. bin ich zu Hause und habe keinen Stress - da kann ich Zeit mit meiner Familie verbringen, liebe Freunde treffen und lange Spaziergänge machen. Dann geht's zurück nach Spanien, wo ich am 7. Jänner (=Januar ;) ) wieder zu arbeiten beginne.
Ich mache mir eigentlich gar nicht so sehr um die erste Zeit Sorgen, sondern eher um die Phase nach ein paar Wochen/Monaten, wo ich glaube, nicht mehr abhängig zu sein... Da bin ich bisher noch immer in die Falle getappt und dachte mir in einem schwachen Moment " eine kannst du jetzt schon rauchen, nur eine..." und zack, war ich schon wieder Raucherin...
So, ich mache mich dann mal wieder auf den Weg ins Fitnessstudio, das stärkt mich und macht mich glücklich :)
Lieben Gruß,
Julia