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17.05.2021 21:49

Ich will, kann und werde mich verändern - Tag 2 ohne Zigarette

5
5Beiträge
17.05.2021
21:49 Uhr
bearbeitet:
18.05.2021
21:13 Uhr
Moin Jana, biste noch dabei? Hatte mich gefreut über Deine Nachricht - allein, die viel Arbeit in der Häuslichen Krankenpflege mit den weniger werdenden KollegInnen (z.B. hätte ich diese Woche Urlaub und arbeite doch - kann ja unsere KundInnen nicht im Stich lassen und die verbliebenen KollegInnen rutschen eh' schon auf'm Zahnfleisch), hat bewirkt, daß ich die Tage gar nicht am Läppi gewesen bin. Trag' doch in Deinem Profil mal noch bei "Rauchfrei seit" Dein Datum des Ausstiegs ein - das System zählt dann für Dich weiter und auch das kann eine Unterstützung darstellen - wer will sich schon xyz Tage rauchfrei mit einer dämlichen Kippe zerknallen.... oder.... :wink: Laß von Dir hören und - solltest Du einen Rückfall gehabt haben - das wär' zwar nicht schön, aber 1. kein Beinbruch und 2. nichts besonderes.... Das soll heißen - mach' Dich nicht fertig deswegen - der Durchschnitt sind sieben Anläufe, bis es klappt. Na gut, ich hatte paar weniger, andere dafür mehr - weißt doch: "Der Teich war im Durchschnitt einen Meter tief - trotzdem ist die Kuh ersoffen...." :kaputtlachsmile: Also - bleib' stur und stark - dann schaffst Du es meint de Nomade
06.05.2021
22:59 Uhr
bearbeitet:
07.05.2021
23:44 Uhr
Moin Jana, auch von mir einen Glückwunsch zu den ersten, damit den wichtigsten Tagen ohne selbst bezahlte Selbstvergiftung :gefsmilie: Von Andrea hast Du schon viele tolle Hinweise bekommen - dem bleibt kaum etwas hinzuzufügen.... außer vielleicht.... Bewegung an der frischen Luft - schnelles Gehen, oder - so Du kannst - auch Laufen, lenkt vom Rauchverlangen ab, befeuert die Serotonin- und Dopamin-, also die körpereigene Produktion von Glückshormonen und.... macht müde, befördert also besseren Schlaf :wink: Von einem Gedanken solltest Du Dich im Sinne einer Rückfallprävention allerdings konsequent verabschieden - wir werden leider ALLE nie wieder suchtfrei - das haben wir vor vielen Jahren verspielt - ist nicht anders, als bei trockenen Alkoholikern - so wie sie nie wieder einen Schluck Alkohol konsumieren dürfen, um clean zu bleiben, gilt für uns: "Nie wieder einen einzigen Zug" - übrigens ein Buchtitel des kostenlosen Ebooks von Joel Spitzer, daß Du Dir hier herunterladen kannst: http://whyquit.com/NWEEZ/NWEEZ!-Buch.pdf Hat einige Redundanzen - aber Wiederholung soll ja die Mutter der Weisheit sein :lol: Ich weiß, wovon ich rede - habe vor Jahren, mit Ohrakupunktur erfolgreich Nicht-mehr-Raucherin geworden, nach ca. sechs Wochen, bei einem Live-Blues-Konzert, als mir eine angeboten worden ist, gedacht - "ach, die eine geht schon, bist ja drüber weg" - und sie genommen.... an diesem Abend habe ich noch weitere 4-5 geschnorrt und am nächsten Tag die neue Schachtel gekauft :bang: :bang: :bang:.... Fehler, die keiner Wiederholung bedürfen. Alles Gute für Deinen erfolgreichen Weg in die alternativlose Rauchfreiheit wünscht de Nomade P.S. Falls Du Fragen hast oder mir antworten möchtest, freue ich mich über einen Besuch in meinem aktuellen Wohnzimmer "Ich denk' nicht dran, zu rauchen!", das Du findest, wenn Du unter dieser Nachricht auf das kleine blaue "Profil" klickst bei "Die letzten Themen".
06.05.2021
22:19 Uhr
[quote="Jl2021"]Vielen Dank liebe Dorothy! Alle Antworten, die mir zum zugehörigen Statement einfielen waren wesentlich - naja - weniger wertschätzend und konstruktiv. Danke also für diese inspirierende & liebevolle Gegenrede <3 [/quote] Liebe Jana, ich gebe es gern zu, ich habe mehrere Anläufe gebraucht. Von einem Zustand, in dem ich weise Gegenrede raushauen kann, ohne groß nachzudenken, bin ich noch Lichtjahre entfernt. Aber dein Feedback hat mich sehr froh gemacht. Danke!
03.05.2021
23:05 Uhr
bearbeitet:
03.05.2021
23:15 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
03.05.2021
16:03 Uhr
Hallo zusammen, mein Name ist Jana, ich bin 30 Jahre alt und rauche davon die längste Zeit meines Lebens. Ich hab schon früh angefangen - so mit 14 Jahren. Meine Eltern sind auch Raucher_innen und irgendwie fand ich den Geruch von Kaffee und kaltem Zigarettenqualm schon als junges Kind toll. So war es dann wohl auch kaum überraschend, dass ich recht schnell stark abhängig wurde. Ich mach das weniger an der Menge Zigaretten pro Tag fest, als vielmehr daran, dass ich auch gerne geraucht habe, wenn ich zB. verkatert oder krank war - achja und den fiesen Suchtdruck nicht zu vergessen, wenn ich irgendwo nicht rauchen kann. Seit bestimmt 3-4 Jahren will ich eigentlich gar nicht mehr rauchen und unternahm hier und da ein paar halbherzige Versuche des Aufhörens. Der letzte ernsthafte Versuch war 2019, weil ich ständig Probleme mit den Mandeln hatte. Durch die letzten Rückfälle hat sich die Angst vorm Versagen noch vergrößert, sodass es schwieriger wurde wieder aufzuhören. Also anstatt zu sagen, "Ok, war blöd - ich lern draus und bleib dran" ging das mehr so in Richtung Selbstabwertung und Angst ich sei nicht stark genug für Veränderung. Naja seit dieser elenden Pandemie, dachte ich aber doch verstärkt wieder dran und hab mich langsam auf die Entscheidung/ Handlung vorbereitet zB indem ich Damiana und Nikotinkaugummis zum Substituieren kaufte. Und gestern wars dann soweit. Ich muss gestehen ich bin selbst noch etwas überrascht aber es fühlt sich richtig an. Bzw. grad fühlt es sich scheiße an (Stimmungsschwankungen, schlecht geschlafen und so weiter) doch ich werde mich großartig fühlen wenn das geschafft ist. Bis zu meinem Geburtstag im Sommer bin ich hoffentlich mit dem gröbsten durch - endlich suchtfrei und unabhängig! Ich freu mich über Tipps & Tricks, Erfahrungen, Abkenkung und nette Gespräche :lol::flowers: Danke!
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