Liebe Panini,
Ich verstehe genau, was Du meinst. Auch ich war mit einem Gläschen Wein und zwölf bis drölfundneunzig Kippen gefühlt recht kreativ.:oops: Ich spiele Gitarre und Mundy und so mancher Text entstand unter den oben beschriebenen "Rahmenbedingungen".
Heike hat da schon ganz recht! Es ist da und ich glaube, es würde auch ganz gut aus uns heraus sprudeln. So, wie früher halt, als wir unsere Gefühle noch nicht weg gesüchtelt haben. Für jedes Gefühl, dass sich in uns regte, haben wir doch einen Deckel drauf getan. Ob jetzt Nikotin, Alk, oder was auch immer! Alles wurde durch irgendwas gedeckelt! Selbst Essen kann zur Droge gereichen.
Wenn man sich dessen bewusst wird, ist es bestimmt schon sehr bald möglich, wieder ureigenstes zu produzieren.
Ich freue mich, dass man es meiner Stimme bald wieder anhören wird, dass sie klarer ist. Mit dem Kopf zusammen kann es ja nur gut werden!:lol: Und ich habe endlich wieder Luft!
Manchmal male ich auch. Nicht, dass ich es könnte, aber es beruhigt ungemein! Und auf das nächste Mal freue ich mich schon deshalb ganz besonders, weil ich dann nicht mehr mit einem Ascher zwischen Leinwand, Acrylfarben und Malutensilien hantieren muss! :lol:
Was ich eigentlich sagen will ist, dass Du Dich nicht zu sehr unter Druck setzen solltest! Hol Dir Appetit, in dem Du Deine Lieblingsmucke hörst, mit singst und vielleicht auch ganz alte Gefühle hoch holst, die mit bestimmten Sachen verknüpft sind. Der Rest kommt dann von ganz allein!