Guten Morgen zusammen,
erstmal vielen lieben Dank für die vielen schönen und aufbauenden Worte! Es beruhigt mich doch ein wenig, dass es doch noch mehr Menschen gibt die ebenfalls längere Zeit mit dem Entzug kämpfen/ gekämpft haben.
Nun zu euren Gegenfragen:
@frido:
leider is muss ich zugeben, dass ich meinem Hausarzt nicht uneingeschränkt vertraue. Ich bin mir dabei nicht sicher ob er mich einfach nur schnell abfertigen will oder ob er von meiner hypochondrischen Neigung weiss und deswegen nicht wirklich auf mich eingeht. Wie dem auch sei, da ich in einer sehr ländlichen Region wohne, sind kaum bzw eigtl keine Alternativen vorhanden vor denen ich mir mehr versprechen würde.
Ich habe zusätzlich Anfang Januar einen Termin beim Kardiologen. Der könnte zwar Erleuchtung bringen hinsichtlich Herz-Kreislauf-Probleme aber der Termin ist (gefühlt) wahnsinnig spät. Da die Praxis terminlich voll ist, könne ich eine "Terminbeschleunigung" nur durch den Hausarzt erreichen....aber der ist ja von seiner Entzugstheorie überzeugt.
Also letzten Endes würde mir tatsächlich nur das Krankenhaus bleiben (aber so schlimm ist es zum Glück noch nicht)
@andrea:
Die erste Zigarette war eigtl wie bei vielen so eine Gruppenangelegenheit. Alle im Freundeskreis haben geraucht usw. Was die Funktion angeht: Klar, Genuss und Entspannung waren sicher ein Teil davon insbesondere Abends in der Kneipe aber auch Langeweile/Wartezeit waren oft der Grund für die ein odere andere Zigarette.
Bedenklicher ist aber wohl eher der Stellenwert den Zigaretten in meinem Leben eingenommen haben. Das fällt mir jetzt auch erst im Nachgang auf. Zigaretten und das Rauchen sind schon ein massiver Teil meiner Persönlichkeit geworden, das hatte schon beinahe etwas sinnstiftendes für mich... Dieser Umstand is sicherlich dafür mitverantwortlich weshalb auch grad die psychische Komponente des Entzugs bei mir so zu schlägt.
@andreas:
Ich hatte schon immer ein Problem mit Übergewicht. Daher haben mir zum Teil die Hänseleien in der Kindheit den Spass am Sport verdorben obwohl ich eigtl recht gern Fußball usw gespielt habe. Ich empfand Sport ganz lange also Belastung, habe nicht verstanden, wenn andere davon gesprochen haben, dass Joggen o.ä. Spaß machen würde und ein Ausgleich wäre.... Dem entsprechend habe ich viele Jahre kaum Sport gemacht (was das Gewichtsproblem natürlich verschärft hat)
Erst jetzt kommt ganz ganz langsam eine Veränderung in meinem Unterbewusstsein, dass Sport oder eher Bewegung insgesamt auch was Entspannendes und Ausgleichendes an sich haben kann. Mir ist allerdings klar, dass ,unabhängig von meiner Haltung, Sport unumgänglich ist um abzunehmen. Es wäre nur schön wenn ich mal an den Punkt kommen würde, dass auch ich sagen kann, "Sport macht mir Spaß"
Wie bist du an die Probleme Bluthochdruck und Übergewicht rangegangen? Wie/Welchen Sport hast du in dieser Zeit gemacht?
Viele Grüße
Christian