Du bist auch so ein Universums-Denker, dem ich step-by-step empfehlen würde. Machs doch so wie Momo: kleine Schritte. Und sieh den Ausstieg nicht als Höllentrip an, sondern versuche es aus der "Forscher-Perspektive", in dem du ein Experiment startest und den Fortgang offen lässt. Wenn du immer wieder bei dem Gedanke an ein Leben ohne Kippe scheiterst, dann versuchs mal mit:
[b]Heute rauche ich nicht und sehe, was passiert. [/b]
Und das machst du mindestens 12 Monate lang. In den zwölf Monaten schreibst du in regelmäßigen Abständen exakt auf, wie es deinem Körper und deiner Psyche geht. Nutze das theoretische Wissen um den Rauchstopp und den Entzug nicht als "Fahrplan", den es 1:1 abzustottern gilt, sondern als Erklärung, wenn dir eine eigene Erklärung ausgeht. Wenn einem eine Entzugserscheinung echt so auf die Nüsse geht, dass man anfängt, darüber zu googlen, dann ist es auch berechtigt. Aber wenn ich mir sage: WOUOH morgen ist Tag 21, da fangen 40% der Raucher wieder an, weil an Tag 21 das und das passiert, ähm... naja, lach nicht, aber das ist mittlerweile in vielen Foren so, dass einfach die "Theorie zum Gesetz" wird. Ich sag ja auch nicht: Theoretisch müsste es regnen und schon regnets. Manche Dinge kann der Mensch nicht beeinflussen, andere wiederum schon und von der Psyche hängt viel ab. Wir wollen schließlich nicht vom Raucher zum Hypochonder werden.
Was hältst du von dem Vorschlag? Es als Experiment zu versuchen und nicht ständig an "das ganze Leben" zu denken? Morgen kommt ein LKW und haut mich aus den Schuhen. Faktum: Der Rest meines Lebens dauert von jetzt an noch maximal 36 Stunden. Die schaffe ich rauchfrei, ganz sicher. :D Weißte, was ich meine? Es ist doch egal, was zukünftig kommt, wie du dich fühlen könntest etc. pp. Mach doch erstmal eins after die anderen.
Gruß
Steff