hallo kleines haus
was für ein schöner Nickname, dein kleines Haus solltest du so schön gestalten, dass du gerne darin wohnen möchtest. Ohne Gestank, und Asche ohne Zigarettenschachtel mit ekeligen Bildern darauf, keine gelben Wände und Fensterscheiben. Unser Körper ist unser Haus in dem die Seele gerne wohnen möchte, sei Dir selbst ein Anker.
Die Zigaretten waren (fast) immer ein Teil Deines Lebens, dass kenne ich nur zu gut. Aber die Sucht dahinter redet uns ein, Zigaretten seien eines unserer Grundbedürfnisse wie Essen und Trinken und atmen, aber das ist falsch.
Unser Grundbedürfnis ist atmen, ein- und ausatmen von reiner Luft, nicht von giftigem Rauch.
Deine Frage wieso reagieren Raucher so unterschiedlich auf den Rauchstopp ist meiner Ansicht nach eine der wichtigsten Fragen der Du nachgehen solltest.
Es gibt Raucher die nicht süchtig sind, das kann man sich fast nicht vorstellen oder? Nicht bei allen ist das Rauchen tatsächlich eine solche emotionale Stütze, obwohl sie sich in Ihrem Rauchverhalten gar nicht von den "Süchtigen" unterscheiden. Sie rauchen mehr aus Gewohnheit und aus Zeitvertreib, eigentlich genau die Gründe die wir uns ja alle einreden: "ich rauche gerne"; bei einigen scheint es aber zu stimmen. Erkennen kann man den süchtigen Raucher und den Gewohnheitsraucher eben beim Rauchstopp. Wenn der Gewohnheitsraucher entscheidet, dass die Nachteile des Rauchens überwiegen läßt er die Zigaretten weg und freut sich seines Lebens. Diejenigen (und da gehöre ich selbst auch zu) für die Rauchen eine emotionale Funktion hatte, müssen alle Lebenslangen ohne Zigarette neu erleben und lernen, dass es auch ohne geht.
Liebes Kleineshaus es geht ganz gewiß ohne Zigaretten, sie sind kein echter Anker, durchtrenn die Kette, lass den Anker auf den Grund des Meeres sinken und nimm volle Fahrt auf.
Erinnere Dich an die schönen Momente Deiner 12 Wochen Rauchfreiheit, die kannst Du wieder erleben.
LG Paul