Moin Dino,
auch von mir ein Willkommen in der Gemeinschaft der Nicht-mehr-RaucherInnen und solcher, die es werden wollen.
Top - mindestens die Hälfte des physischen Entzuges hast Du schon geschafft :gefsmilie:
Dankeschön für die freundlichen Worte.... hast also schon ein bißchen gestöbert hier - das kann eine/e übrigens auch von 'nem Verlangensanfall ablenken....
[quote="DINO58"]
Die freundliche Kommunikation in diesem Forum hat mich dazu bewogen, dass ich mich hier anmelde, um meine Gedanken mit euch zu teilen. .
[/quote]
Du weißt ja schon, daß es geht und, daß Du es kannst - darauf läßt sich aufbauen - Motivationen hast Du jedenfalls ausreichen - die eigene Gesundheit und Deine Enkel....
[quote="DINO58"]
Ich habe vor 2 Tagen endlich wieder mit dem Rauchen aufgehört. "Wieder", da ich vor ca 6 Jahren schon einmal aufgehört habe und ganze 4 Jahre rauchfrei gewesen bin.
[/quote]
Davon allerdings solltest Du Dich verabschieden....
[quote="DINO58"]
Ich habe inzwischen wieder 2 Jahre geraucht. Erklärungen warum, weshalb- es gibt keine wirkliche Erklärung. Ganz einfach nicht daran geglaubt, dass die Sucht mich ganz schnell wieder am Wickel hat, nach einem unbedachten Moment. Gedanklich will ich mich damit nicht auseinandersetzen.
[/quote]
Natürlich gibt es die Erklärung - wir sind süchtig und bleiben es - wie trockene Alkoholiker, die nie wieder einen Schluck Alkohol trinken sollten, gibt es für uns einfach nicht "die eine Zigarette, die doch nix macht, weil man ist ja drüber weg".
Setzt Du Dich damit nicht auseinander, ist die Wiederholungsgefahr nach wie vor groß - auch Hintertürchen sollten wir schließen.
Was natürlich nicht heißt, daß Du jetzt "mit Dir ins Gericht gehst" - was war, war - aber verdrängen bringt auch nichts.
Du solltest Dir vielleicht das kostenlose Ebook "Nie wieder einen einzigen Zug" von Joel Spitzer herunterladen und lesen, wenn Allen Carr nicht mehr hilft: http://whyquit.com/NWEEZ/NWEEZ!-Buch.pdf
[quote="DINO58"]
In letzter Zeit hatte ich nur noch ANGST vor den Entzugserscheinungen. Hinzu kommt sicherlich, dass ich meine Lebensgewohnheiten regelrecht um die Zigaretten herum eingerichtet haben.
Lange Stressphasen beim Arbeiten, zur Zeit teilweise im Home Office und immer die Zigarette zwischendurch.
[/quote]
Angst brauchst Du nicht zu haben - die bläst Dir nur die Sucht ins Hirn, damit Du doch wieder einknickst - und natürlich ist eine der wichtigsten Maßnahmen, Gewohnheiten zu verändern, die wir jahrelang mit der Zigarette verbunden, entwickelt und "kultiviert" haben.
Zu verstehen, daß der Streß nicht etwa weniger wird durch's Rauchen - im Gegenteil - "eine rauchen zu müssen" IST Streß, die Sucht verursacht (regelmäßig nach einer halben bis einer Stunde) Streß - nämlich Nikotinunterversorgungsstreß - hat auch seine Bedeutung.
Aus welcher negativen Botschaft ist durch's Rauchen schon mal eine positive geworden? Welche Anstrengung - physisch oder psychisch - wurde schon einmal leichter durch Nikotin?
Eigentlich hast Du diese Erfahrungen alle schon einmal gemacht - die Sucht hatte sie Dir aber leider wieder erfolgreich vernebelt - nun ist der blaue Dunst weg und Du kannst alles wiederfinden - ganz bestimmt.
Es grüßt
de Nomade
P.S. Falls Du Fragen hast oder mir antworten möchtest, freue ich mich über einen Besuch in meinem aktuellen Wohnzimmer "Ich denk' nicht dran, zu rauchen!", das Du findest, wenn Du unter dieser Nachricht auf das kleine blaue "Profil" klickst bei "Die letzten Themen".