Hallo Grete,
ich glaube hier können einige Menschen nachvollziehen durch welches Gefühlschaos du dich gerade kämpfst!! Dass du hier so offen zu deinem "Unfall" stehen kannst ist doch ein zeichen dafür dass du es aktiv bereust was dir passiert ist. Du hast vermutlich wie die meisten Exraucher am Anfang einen stark verklärten Blick auf die Vergangenheit mit Kippe.
Und ich glaube, dass diese Schlafstörungen, Verdauungsprobleme etc. psychischen Ursprungs sind. Du hast das gelesen, gehört, vllt. auch im fernsehen gesehen und bist du von sensibler Konstitution nimmst du das nicht nur auf, sondern verbindest das auch noch mit intensiver Grübelei.
Ich kenne das - nur zu gut - wollte anfangs auch nicht hören dass es Kopfsache ist und war überzeugt dass das alles die Zigarette bewerkstelligt hat. Aber das Problem das wir haben ist das falsche Bewusstsein dass wir das Ding bräuchten um gewisse Lebensqualität zu bekommen. Eigentlich haben wir einfach nur Angst einen Verlust zu erleiden, Freude einzubüßen etc....
Lass dich bloß nicht von diesem Abrutscher unterkriegen!! Hat die zigarette denn geschmeckt?? Ne oder?? Normalerweise muss man sich an dieses mistkraut erstmal wieder gewöhnen, so habe ich es zumindest bei meinem letzten Rückfall empfunden. Zuerst ist da nichts, erst nach der 3. - 4. kommt wieder dieser verblödete Hirnkick, der vom Nikotin ausgeht.
Grete, ich will dir eigentlich nur sagen, dass es keinen Grund gibt sich zu schämen und dass du das schaffen kannst und wirst!! 22 Tage sind doch schon klasse!!!
Mir hat sehr geholfen mir die Gewohnheiten, Unarten und Gesichter von Rauchern zu blicken und diese zu beobachten... braune Flecken auf den Zähnen, hustenanfälle, stinkend im Verkaufsgespräch und und und.... eigentlich richtig widerlich wie wir uns zugrunde richten.:cry:
Viel Erfolg auf deinem weiteren Weg als Nichtraucher - bleib stark und sei stolz auf das was du schon geschafft hast!!!