02.09.2025 12:27

Rauchstopp während der Trauer

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5Beiträge
03.09.2025
00:14 Uhr
Huhu, ihr Lieben, erstmal möchte ich vielen Dank sagen für die Willkommenswünsche ?. Und ich habe schon 2 psychiatrische Anlaufstellen: Zum Einen bin ich bei der PIA, um meine Trauer zu besprechen und zum Anderen im Seehaus in Hamburg. Zweiteres ist eine Suchtberatungsstelle, die ich schon besucht habe, als ich 2013 mit dem Rauchen aufgehört hatte. Das Seehaus besuche ich aber auch, weil ich immo abends seeehr gerne auch Bier trinke und dadurch immer viel zu spät und Bett komme... Man sieht es ja jetzt, wo es nach 0:00 Uhr ist und ich um 6:30 Uhr wieder aufstehen muss ?. Aber es sind nur noch 7 Tage, bevor sich der Tod meines Mannes das erste Mal jährt und ich habe seit einigen Wochen sogenannte Flashbacks; das heißt, ich erlebe die gesamte Situation vom letzten Jahr innerlich noch einmal und das ist wahnsinnig anstrengend und schmerzhaft für mich ?. Ich hoffe sehr, dass ich nach dem 11.09. - ja, das ist der Tag ?? - mit einigen Sachen zumindest innerlich besser umgehen kann und sich bei mir Einiges beruhigt. Die Therapeutin vom Seehaus hat jedenfalls schon festgestellt, dass ich trotz aller Trauer eine sehr gute Selbstfürsorge für mich pflege; ich mache Sport und ernähre mich zumeist gesund mit frischen Sachen und wenig Convinience. Deshalb ist sie guter Hoffnung,dass ich nach dem ersten Jahr der Trauer auch wieder gut auf die Beine kommen kann. ? Ein Trauercafé und ein Trauerforum habe ich übrigens schon ausprobiert; das war aber Beides nicht so meins. Ich weiß noch nicht, ob ich es binnen einer Woche schaffe, mit dem Rauchen aufzuhören, aber ich bin trotzdem sehr stolz auf mich und freue mich, dass ich schon mal hier bin und diesen Schritt gemacht habe... und einen Schritt nach dem anderen machen ist glaub nie verkehrt! ?? So, nun sage ich gute Nacht und wünsche euch noch einen schönen Abend. ✨️☺️ Viele Grüße Ela
02.09.2025
19:18 Uhr
Liebe Ela, Danke für deine Offenheit – es ist schön, dass du zu uns ins Forum gefunden hast! Du fragst nach möglichen Anlaufstellen in Haumburg oder Umgebung zur Unterstützung. Wir haben hier einige Angebote, für Telefongespräche zur Vermittlung, Beratung oder in einer aktuen Kriese: [b]BIÖG-Beratungstelefon[/b] zur Rauchentwöhnung, Tel. 0 800 8 31 31 31* (Montags bis Donnerstags von 10 bis 22 Uhr, Freitags bis Sonntags von 10 bis 18 Uhr). *kostenfrei [b]Örtliche Beratungsstellen:[/b] Das BIÖG bietet ein Verzeichnis von örtlichen Beratungsstellen zu verschiedenen Themen (z. B. zu Sucht, HIV, Essstörungen, etc.): https://www.bioeg.de/service/beratungsstellen/ Beratungsstellen: https://www.dhs.de/service/suchthilfeverzeichnis [b]Telefonseelsorge:[/b] 0800/111 0 111 und 0800 / 111 0 222 (bundesweit einheitlich): Betreuung durch geschulte Laien. Bei Bedarf kann auch nach professionellen Leiterinnen und Leitern der örtlichen Telefonseelsorge gefragt werden. *Der Anruf ist kostenfrei und taucht auch nicht im Einzelverbindungsnachweis (Telefonrechnung) auf. *Auf http://www.telefonseelsorge.de/ gibt es auch eine Chat- und eine Mailberatung. [b]Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) [/b]ist die bundesweite Aufklärungs-, Service- und Netzwerkeinrichtung im Feld der Selbsthilfe in Deutschland. Die Angebote sind kostenlos und stehen allen Interessierten offen. Datenbanken unter der Adresse: www.nakos.de Herzliche Grüße, Lisa vom rauchfrei-Team
02.09.2025
13:36 Uhr
bearbeitet:
02.09.2025
17:31 Uhr
Liebe Ela, auch von mir erstmal ein herzliches hallo und Du bist hier richtig! :oops: Ich habe mit Hypnose aufgehört. Tatsächlich war die Hypnose für mich sehr hilfreich um überhaupt aufzuhören. Das Gespräch hat zwei Stunden gedauert, die Hypnose eine, danach war ich so müde, dass ich sofort ins Bett bin. (ca. 18.00 Uhr abends) Als ich wieder aufgewacht bin, war ich zum ersten Mal in meinem Leben über 14 STunden ohne Zigarette Und in mir hallten die Worte der Hypnose nach, dass ich jetzt Nichtraucherin bin. Tatsächlich will ich seither, auch wenn es zu Beginn wirklich schwierig war,biochemisch und konditionierungsmäßig gesehen, nicht mehr mit dem Rauchen wieder anfangen. Und ich wollte zu Beginn sicher nicht mit dem Rauchen aufhören, das war auch eine spontane Entscheidung nach einem Arztgespräch, als es um zusätzliche Risikofaktoren zu genetisch hohem Cholesterin ging. ( und ich fand mit 55 Jahren hätte ich jetzt genug geraucht seitdem ich ca. 18 war) Ob die Hypnose es jetzt wirklich „gemacht“ hat kann ich nicht sagen, es war auf alle Fälle DER Einstieg in meinen AUSSTIEG. Vor allem hier im Forum habe ich begonnen mich mit der Sucht und der Abhängigkeit von NIkotin auseinanderzusetzten. Das alles wollte ich nicht mehr. Und so wurde mein zu BEginn überhaupt nicht starker Wunsch rauchfrei zu bleiben im Laufe der rauchfreien TAge immer stärker. Liebe Ela, Du hast viel mitgemacht: ich würde Deinen geplanten Rauchstopp mit dem Hausartz besprechen. Neben psychotherapeutischer und/oder Unterstützuung in Selbsthilfegruppen (wie von Nikotinknecht vorgeschlagen Trauergruppen und diesem Forum!) könnte ich mir in Deinem Fall, auch eine medikamentöse Unterstützung vorstellen (a (die gibt es neben Nikotinersatzprodukten auch: die mildern wohl Entzugserscheinungen und wirken gleichzeitig antidepressiv, sind aber verschreibungspflichtig. Aber über genau das und wie eine gute Unterstützung für Dich aussehen könnte und was davon für Dich am besten passen könnte , solltest Du mit einem Arzt in Ruhe sprechen können. Toll dass Du hier bist ,liebe Ela. Ich wünsche Dir alles Liebe und viel Kraft. Lucia
02.09.2025
13:08 Uhr
Hallöchen, erst mal ein herzliches Willkommen hier - das ist schon mal ein guter und wichtiger Schritt in Sachen Rauchfreiheit. Deine Trauer macht es sicher nicht einfacher, aber das Ziel lohnt sich in jedem Fall. Wäre es in Deinem speziellen Fall evtl. sogar sinnvoll, wenn Du Dich einer Trauergruppe / Trauercafe anschließt - vielleicht kannst Du da ja auch noch zusätzliche Kraft für Dich schöpfen. Der Ausstieg ist letztlich ja auch nicht gerade einfach. Viel Kraft!
02.09.2025
12:27 Uhr
Hallo @ all, ich war mir unsicher, ob ich hier etwas reinschreiben soll bzw darf; denn ich weiß (noch) nicht, ob ich hier wirklich hingehöre ?. Mein Problem ist: Ich muss! dringend mit dem Rauchen aufhören, tu mich aber echt schwer damit. ? Dabei habe ich letztes Jahr im September meinen Mann durch Lungenkrebs verloren... ich habe ihn von der Diagnose bis zu seinem Tod nur 3 1/2 Wochen später begleitet und quasi live mitbekommen, wohin das jahrzehntelange Rauchen führen kann ?. Ich selbst bin jetzt 60 Jahre alt und ich rauche seit meinem 14. Lebensjahr. Wir hatten 2013 schon einmal mit dem Rauchen aufgehört. Allerdings steckte ich seinerzeit mitten in einer Depression und während andere Menschen grundsätzlich Angst vor einer Gewichtszunahme nach dem Rauchstopp haben, wurde ich immer weniger... und ich hatte während der 4 Monate, die wir nicht geraucht haben, ständig das Gefühl, meinen besten Freund verloren zu haben ?. Ein "Glücksgegühl", weil wir nun rauchfrei waren, hat sich leider in der ganzen Zeit nicht eingestellt. Letztendlich musste ich dann in meine erste stationäre Therapie und da haben wir ganz bewusst wieder mit dem Rauchen angefangen ?. Ich bin übrigens Gelegenheits-Raucherin... ich rauche nämlich bei jeder sich bietenden Gelegenheit eine! ? Auch in diesem fast einen Jahr der Trauer war für mich das Rauchen eine Möglichkeit bzw. in meinen Augen sogar die Möglichkeit schlechthin, meine Trauer besser zu kompensieren... und ehrlich gesagt fange ich immer mehr an, mich genau dafür zu schämen; so ein Verhalten wie meins kann doch gar nicht normal sein! ?... oder?? Ich glaube auch nicht, dass ich es nur aufgrund meines starken Willens schaffen werde, jetzt ganz allein - ich habe keinen Freundeskreis - die Kraft für einen Rauchstopp aufzubringen. Aber ich mache mich gerade schlau bezüglich einer Hypnose-Therapie und würde mich freuen, wenn es hier Leutchen gibt, die damit schon Erfahrungen gesammelt haben und mir für den Bereich Hamburg sogar eine oder mehrere Anlaufstellen nennen könnten ?. Wie gesagt: Ich selbst muss schon aus gesundheitlichen Gründen dringend aufhören mit dem Rauchen, weil ich selbst bzw. meine Lunge leider schon beeinträchtigt ist. Das nervt mich schon ganz extrem und deshalb suche ich verzweifelt einen Weg heraus aus dieser Sucht! ? Während ich das hier schreibe, laufen mir übrigens jetzt schon wieder die Tränen übers Gesicht... teils aus meiner Trauer heraus; aber teils auch - wie ich gerade beim Schreiben bemerkt habe - aus dem Gefühl einer Erleichterung heraus, endlich mal etwas zu machen, um aus diesem Dilemma vernünftig herauszukommen! ?? Den Wechsel zur E-Zippe habe ich auch schon versucht; aber so richtig und auf Dauer klappt das leider auch nicht ?. Also kann ich es drehen und wenden, wie ich will: Die Zippen müssen wech und das eher heute als morgen! ??? Viele Grüße Ela
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