Vorfall und Rückfall kenne ich, ich arbeite auf einer Station für Abhängigkeitserkrankte ;).
Aber wie es manchmal so ist, was man den anderen "predigt", dann bei sich selbst bitteschön anenden.....
Oft versuche ich mit meinen PatientInnen zu erarbeiten, was es Positives an einem abstinenten Leben geben wird.
Und ich? Scheiße mich mit meiner Angst ein, mein Darm, mein Kopf, ohweh, Gewichtszunahme, wie schrecklich. Ich könnte es nicht schaffen, welch Bla....achso, ja, Wort streichen. ;)
Jetzt weiß erst mal eine gute Freundin Bescheid. Zunächst wollte ich es gar keinem sagen. In Gedanken überlege ich bereits, wen ich als nächstes einweihe.
Und irgendwann posaune ich es allen raus. ;)
Aber so gut kenne ich mich: Alle haben tolle Tips und Ratschläge und ich bekomme dann irgendwann eine Abwehrhaltung, quatscht mich bitte nicht alke zu! Gerade passt es mir ganz gut, mich hier durchzulesen und mir von euren Hinweise und Ideen das rauszusuchen, was sich passend für mich anfühlt.
Und ein wichtiger Hinweis, den ich ja eigentlich auch schon kenne: Sich das Positive vorstellen. Der Husten wird weggehen. Keine schlechte Laune, weil das Feuerzeig kaputt ist und keiner da ist, den ich nach Feuer fragen kann.
Kein Rumüberlegen, wie lang reichen die Kippen noch, schaffe ich es noch zum Laden, muss ich zur Tanke?
Wie gut wird der Milchkaffee und der Kuchen erst schmecken, wenn sich meine Geschmacksknospen erholt haben?
Und das Geld, eine Menge Geld, eine neue Küche? Eine Küchenmaschine? Ein neuer Laptop?
Mal sehen.....:)