Hallo zusammen und vielen Dank für Eure Worte. Heute bin ich dann nun den
21. Tag "rauchfrei" - wer hätte das gedacht...
Seit Montag bin ich nach der Erkrankung wieder im Berufsalltag zurück.
Davor hatte ich in Bezug auf das "Nichtrauchen" doch ein wenig Bammel, denn der Arbeitsalltag wurde seit langen Jahren auch von Raucherpausen mit liebgewonnenen Kollegen durchlebt.
Erstaunlicherweise bin ich auch hier konsequent und tapfer geblieben und habe eine
trotz allem Stress und Trubel doch echt entspannte "Nichtrauchwoche" hinter mir.
Meine unmittelbare Kollegin ist überrascht, dass ich das so "locker" durchziehe und ich nicht rappelig und gereizt sondern -ihre Worte- so gut drauf bin.
Ich hatte ihr schon während meiner Krankheit gesagt, dass ich "aufgehört" habe und so war es doch am Montag, als ich wieder ins Büro kam, sehr niedlich, als sie ihre Schreibtischschublade aufzog, bis oben hin voller Schokoriegel und Süßigkeiten und sie sagte: " Vorrat für dich, falls ...".
Ein anderer Lieblingskollege und Begleiter meiner jahrelangen Rauchpausen machte es mir insofern leichter, dass er während meiner krankheitsbedingten Abwesenheit ebenfalls aufgehört hat.
Selbst eine längere Autofahrt anfangs der Woche, die ich auch noch vollkommen alleine erledigt habe, habe ich ohne Zigarette und mit gutem Gefühl überstanden - dies wäre eine Situation gewesen, wo ich sonst eine nach der anderen angemacht hätte.
Selbst zwei wirklich knifflige Situationen in dieser Woche habe ich irgendwie überstanden. Dass war nicht leicht und nur mit der eigenen Überzeugungsarbeit und fortwährend im Kopf wiederholenden Gedanken, dass es sich wegen "so etwas" nicht lohnt, dafür "wieder anzufangen" durchzuhalten.
Liest sich alles positiv, ist es auch. Und ja, am meisten erstaunt darüber bin ich wohl selber. Dennoch habe ich durchaus meine "boah, jetzt ne Zigarette"-Phasen. Mal mehr, mal weniger. Aber fuer meine bisherige Raucherkarriere doch sehr haendelbar. Darauf bin ich nicht stolz, aber doch sehr sehr dankbar dafür, dass es insgesamt bisher wesentlich leichter war, als ich es mir vorgestellt habe.
Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich noch lange nicht "drüber weg" bin und unheimlich aufpassen muss, die vielen kleinen dunstigen Nikotingespenster im Griff zu behalten. Besonders gestern, als ich mich nicht so sehr mit "Nichtrauchen" auseinander gesetzt habe, hatte ich immer mal wieder (und mehr als die Tage davor) "Lust auf eine Zigarette".
Darum werde ich heute das "Nichtrauchen" wieder für mich deutlicher "zelebrieren" und mir zwischendurch bewusst Zeit für eine Tasse Kaffee oder Tee nehmen.
Für das Wochenende hab ich "vorgesorgt" - weitere Türen streichen steht auf dem Programm ...
So starte ich dann heute Nachmittag nach 21. ersten Tagen "rauchfrei" ins Wochenende und wünsche euch allen ebenfalls ein Schönes!!!
LG, Martina und die auch nach 21 Tagen noch unangetasteten zweieinhalb Notnagelpackungen