Hallo liebe Renate,
schön, dass Du da bist!
So wie Du Deine Lage und Deine Gedankengänge beschreibst, würde ich sagen- ja, das kenne ich auch! Im Rahmen der Sucht ist es wohl leider völlig normal, sich auf eine Zigarette zu freuen, auch wenn das noch so verrückt klingt und das kein Nichtraucher nachvollziehen kann.
Aber, wie schon gesagt, das ist die Sucht. Die eigenen Gedanken sind da schon vernünftiger, wir wissen alle sehr genau, wie schädlich das Rauchen ist, lassen uns aber immer wieder von der Sucht überlisten.
Du bist gerade dabei, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. In Dir wächst der Wille, rauchfrei zu werden. Bleib schön stur dabei und pack`es an.
Wie gehst Du es am besten an?
Den Anfang hast Du schon gemacht- Du hast Dir ein Startdatum gesetzt. Jetzt kannst Du Dich darauf vorbereiten. Das wird auch Deine (ich nenne sie mal) "Verlustängste" ein bisschen lindern.
Auf der Startseite unter dem blauen Reiter "Informieren" findest Du die Broschüre "Ja, ich werde rauchfrei" als PDF- Datei. Da klickst Du drauf. Und die kannst erstmal komplett durcharbeiten. Ich finde die sehr gelungen und hilfreich!
Lege Dir in dieser Woche ein Raucher- Tagebuch an. Notiere Dir jede Zigarette, dazu den Grund und das Gefühl, dass sie Dir geben soll. Dann überlegst Du Dir genau zu dieser Situation schon mal eine passende Alternative. Wie könntest Du in der übernächsten Woche diese Situation überbrücken?
Zum Beispiel: morgendliche Zigarette mit Kaffee, zur Entspannung, soll Wohlbefinden bringen. Eine Ersatzhandlung könnte sein- die Tasse Kaffee an einem anderen Ort trinken mit einer Zeitschrift zum Lesen.....
Als Ideengeber für schöne Momente eignet sich übrigens die Liste der angenehmen Aktivitäten der Uni Münster, schau`mal hier:
http://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/psychotherapie_ambulanz/aktivit__tenliste.pdf
Ich hoffe, ich konnte Dir ein bisschen helfen.
Halte uns doch auf dem Laufenden!
LG, Silke:sweatpea: