Hallo Eisblume,
so eine Geschichte kenne ich auch aus eigener Erfahrung. Ich hatte es auch schon geschafft, elf (!!!) Jahre lang war ich rauchfrei (und zum wievielten Mal frage ich jetzt hier schon, wie blöd ich eigentlich gewesen sein muss, wieder anzufangen?). Vor einem knappen Vierteljahr habe ich nach zweieinhalb Jahren wieder aufgehört. Ich hatte es meinen Kindern auch verheimlicht (mein jüngster ist auch vier), denn ich wollte ihnen diesen Schmarrn weder vorleben noch verharmlosen (weißt schon, dass sie nicht meinen, wenn es die Mami macht, wird es schon nicht so schlimm sein und es mir dann irgendwann gleichtun). Aber ich habe mich nie gut gefühlt damit, immer ein schlechtes Gewissen gehabt und die Gewissheit, dass ich bestimmt stinke.
Sei stolz auf Deinen Entschluss, wenn das Gespräch mit Deinen Kindern darauf kommt, kannst Du ganz stolz sagen, Du rauchst nicht (mehr), weil es teuer, gesundheitsschädlich und eklig ist, und sagst die Wahrheit. (Ging mir mit meiner Siebenjährigen so, sie fragte mich kurz nach meinem Wieder-Ausstieg und ich war so froh, sie nicht anlügen zu müssen, sagen zu können, ja mein Schatz, hab ich leider mal gemacht, ist aber eine schlimme, schlechte Sache und mach ich nicht mehr - allein das war es wert! Und das gibt erst recht Durchhaltewillen, sowas.)
Und ja, natürlich willst Du diese eine rauchen. Die wirst Du auch immer mal rauchen wollen, denn ich bin inzwischen fest überzeugt, dass uns die Sucht lebenslang im Nacken sitzen wird. Wie sonst erklärt Du Dir all die Leute, die nach fünf, elf oder auch noch mehr Jahren wieder anfangen? Nur das Verlangen wird immer weniger, kürzer und überwindbarer. Wir dürfen uns halt nur nie mehr dem Irrtum aufsetzen, dass nur mal eine schon geht. Aber das weißt Du aus Deiner eigenen Erfahrung raus, und das kann für dieses Mal Dein Vorteil sein. Du schaffst das wieder. Wir denken an unsere Kinder, das gibt uns Kraft. Alles, alles Gute aus dem
Miezhaus