Hallo ihr Lieben,
nun habe ich schon gut 1,5 tage ohne geschafft. boah, das ist schwierig!!! so insgesamt fällt es mir "leichter" als erwartet, AAABER: zwischendurch habe ich ein gefühlschaos in mir, da denke ich, so schlimm ging mir ja in der Pubertät nicht :| da muss ich sofort losheulen. ich spüre, es ist ein moment, in dem der suchtdruck recht stark ist, und dann passiert noch etwas stressendes - schon liefen die tränen. das ist ein mist!!! :bang:
was gut hilft, sind bonbons - ich hab ne auswahl, wie im geschäft :) alles, was ich als kind auch gern schnabuliert hab (größtenteils natürlich zuckerfrei). hab mir ne schale mit nem potpourri an ihnen dorthin gestellt, wo vorher mein rauchzeug lag. auch wenn ich gelesen hab, man soll meiden, wo und wie man vorher geraucht hat, hab ich festgestellt, dass ich, z.b. um den kopf kurz frei zu kriegen, fix ne lösung zu finden oder um nen break zwischen zwei arbeitsschritten zu haben, immer noch gern vor die tür gehe. aschenbecher und zigaretten sind ja komplett entsorgt, da reizt mich nix. ich nehme dann einfach ne wasserflasche oder nen tee mit raus oder lutsch währenddessen besagte bonbons. kaffee nehm ich nicht mit raus - den hatte ich beim rauchen dabei. was denkt ihr über die strategie?
ich traue mich auch noch nicht, zu telefonieren. also ich meine, so genüsslich mit freunden. ich glaube, da fehlt es mir am meisten. ihr habt ja keine ahnung, wie oft ich bei einem telefonat von anderthalb stunden gesagt hab "ich geh mal eine mit dir rauchen" :oops: ganz zu schweigen davon, wie oft ich diesen satz pro tag DENKE... furchtbar.
um ehrlich zu sein, schäme ich mich unglaublich dafür, dass ich mich traurig fühle, weil ich einen verlust spüre. so als wäre "die schöne zeit" vorbei. ich WEIß, dass das absoluter bockmist ist, aber es FÜHLT sich anders an. ich hab mir supermotivierende bilder hingehangen, rede mit freunden drüber, die mich motivieren etc. aber kennt ihr das auch? wie geht ihr damit um?
viele sonntagsgrüße,
salome