[quote="Kampfmausi"]
Hallo zusammen
ich bereite mich mal wieder vor zum Rauchstop und diesmal soll es klappen .
Ich schaffe es immer wieder mal mit dem aufhöhren aber es geht immer nur so 10 Tage und dann bin ich immer so genervt und könnt den ganzen Tag heulen - meine Leute im Umfeld werden dann auch noch von meiner schlechten Laune angesteckt . Dann fange ich meist heimlich wieder an bis es dann wieder alle wissen das ich versagt habe .
Nun habe ich mich entschlossen es nicht alleine durchzuziehen , ich hoffe mir das ich hier eine super Gemeinschaft finde die mich unterstützen und ich auch andere unterstützen kann .
Ich rauche zwischen 5 und 15 Zigaretten täglich , bei der Arbeit rauche ich zum Beispiel gar nicht , erst am Abend wenn ich wieder heim komme und ach ja die erste am Morgen brauch ich immer .
Ich habe mir den Dienstag rausgesucht , weil ich da wieder Arbeiten geh und denke das das der richtige Zeitpunkt ist .
Ist eigendlich auch jemand hier im Forum der auch am 7. aufhört sich zu vergiften ??
Bis später
Kampfmausi
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Hallo Mausi,
Ich habe am 1.4. aufgehört, aber hatte Ausrutscher. Es geht mir ähnlich wie dir. Auch die "Ausrutscher- Ziggis" habe ich heimlich geraucht. Ich habe mich bei den ersten Zügen richtig "entspannt" und "erlöst" gefühlt, und mir fast eingeredet, na so ein, zwei Fluppen ab und zu oder pro Tag kann ich ja wagen, ich bin ja dann trotzdem die meiste Zeit rauchfrei. Aber nach den ersten Zügen kamen körperliche Signale wie Schwindel und die altbekannte leichte Mattheit "in die Quere". Diesmal höre ich auf meinen Körper, er WILL den Rauch NICHT.
Außerdem will ich ja herausfinden, wie ich mich z Bsp nach 3 Wochen ohne fühle, wenn die körperliche Sucht weg ist. Nunja, das hatte ich natürlich durch den Ausrutscher untergraben und meine "Suchtuhr" wieder auf 0 gesetzt, obwohl ich danach nicht das Gefühl hatte, dass es wieder so schwer wie die ersten drei Tage nach dem 1.4. wird.
Aber diese Suchtattacken sind schon heftig anfangs! Nicht für jeden,der aufhört, aber ich gehöre zu denen, die dieses seltsame Gefühl der Leere und sogar Ängstlichkeit dabei verspüren, dass alle definitiv positiven Veränderungen im Körper (mehr Luft, mehr Vitalität, mehr essen- was bei mir sogar GUT ist) wie eine riesige, plötzlich sich auftürmende Woge über mich schwappt und mich mit zu reißen droht. Da muss ich unbedingt noch an meinem Willen arbeiten.
Wir schaffen das!! :)