15.11.2016
21:58 Uhrbearbeitet:
15.11.2016
22:03 Uhr
Liebe Margeaux,
dein gesamter Organismus signalisiert: "Ausnahmezustand"! Es verläuft in Wellenform. Vorgestern war es so, gestern war es vielleicht besser, heute ist es besonders fies. Auf diesen Wechsel solltest du dich innerlich vorbereiten. Grundsätzlich möchte ich dir sagen, dass diese Vehemenz und die Häufigkeit der Attacken nachlassen wird. Zu ärztlicher Kontrolle ist natürlich immer dringend angeraten.
Du hast beschrieben, daß du dich gegenüber deinen rauchenden Kollegen nicht "outen" möchtest. Meine Erfahrung damals war die, daß ich allen, dem Briefträger, der Bäckersfrau, allen Kollegen von meinem 'Projekt' erzählt habe und sich mit Vielen daraus unfassbar interessante Gespräche entwickelt haben. Auch unter deinen Meeting-Kollegen wird mit Sicherheit der eine oder andere sein, der, genau wie du, aufhören möchte und dich zu deinem Entschluss beglückwünscht.
Häufig ist auch der Grund, es niemandem vorher zu erzählen, der, daß man dann auch niemandem beichten muß, wenn der Anlauf schiefgegangen sein sollte.
Auf der anderen Seite schließt du für dich diese Art von "Hintertüren", was dich auf deinem Weg in die Rauchfreiheit auch stärken kann.
Vielleicht denkst du einfach noch mal darüber nach...
Alles Liebe für dich
Meikel