06.01.2026 14:55

Ich entscheide mich für Freiheit

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21Beiträge
12.01.2026
15:07 Uhr
bearbeitet:
12.01.2026
15:09 Uhr
Liebe Kolibri, leider kommen diese Phasen die erste Zeit immer wieder mal. Die gute Nachricht ist, sie werden seltener und seltener. Mir hat meist geholfen, wenn ich mir gesagt hab, dass ich auch mit Zigarette traurig, ängstlich, schlecht drauf war. Meine „Lösung“ war das Rauchen. War aber gar keine. Ich hab mich abgelenkt ohne Ende. Viel getanzt, laut Musik angemacht, gehüpft, gesungen - hat wirklich geholfen. Irgendwann hab ich gemerkt, dass es mir ohne Zigarette die meiste Zeit besser geht. Es blieben diese Peaks. Da kommst du durch. Schreib hier, les hier, jammer - und tanze bis du außer Atem bist. Genau wie du schreibst, die Seele hinkt hinterher. Aber: sie blüht mehr und mehr auf ohne diese Stinkestäbchen. Machen wir weiter. In guten wie in schlechten Tagen. ? Wir kriegen das hin.
12.01.2026
11:03 Uhr
Liebe Kolibri, 18 Tage ist schon richtig viel. Fast 3 Wochen. Abgesehen das der Entzug in wellen stattfindet gibt es auch zeiten bei denen vielen das nmr schwerer fällt als sonst. Ellen Carr und andere sprechen von den 3 tagen, 3 wochen und 3 Monaten. In dieser zeit tut es besonders gut obacht zu geben. Es sind tatsächlich auch chemische Prozesse die es uns schwer machen. Am besten jetzt alle register ziehen an Dingen die deine Stimmung heben. Mir hat Sport und Wellness und viel musik hören sehr geholfen. Es wird auch wieder besser. Alles liebe paola
12.01.2026
09:48 Uhr
Guten Morgen Kolibri 18 Tage klingt nicht nur nach einem guten Start, das ist auch einer! Du spürst jetzt wie anstrengend der Entzug ist. Dein Synapsen im Hirn schreien laut nach Nikotin und all den vielen anderen Giften. Du hast tapfer gekämpft und brauchst Erholung und Pausen. Sei heute besonders lieb zu dir. Tu dir etwas Gutes, belohne dich. Du hast Großartiges geleistet. Ich drücke dir die Daumen. Liebe Grüße Klaus
12.01.2026
09:24 Uhr
Rauchfrei seit 18 Tagen. Klingt nach einem tollen Start. Aber heut ist bei mir die Luft raus. Ich will und werde heute nicht rauchen, aber auf mich hat sich ne dunkle Wolke gelegt und macht hier Pause: ich hab ein richtiges Stimmungstief mit negativen Gedanken, die Loopings drehen und mich wahnsinnig machen. Bin die halbe Nacht wach gewesen und frag mich was los ist?! Die Schmachtattacken sinds nicht. Das hält sich wirklich in Grenzen. Meine Seele hinkt noch hinterher, hustet noch rum und braucht Zeit. Heute rauch ich nicht. Ne kurzfristige Lösung wärs schon. Die will ich aber nicht.
07.01.2026
23:48 Uhr
Die Schmachtattacken (die Bewussten) halten sich heute in Grenzen. Der Satz: 'heute rauche ich nicht' kommt glasklar. Der Satz direkt nach der Arbeit: 'boah, jetzt eine Rauchen' auch ... aber wenn ich ihn wahrnehme, da sein lasse, dann geht er heute auch einfach weiter. Das Forum tut gut. Hat es bei jedem Start, egal ob ich 'nur' mitgelesen habe oder auch was geschrieben. Aber nach wenigen Wochen hab ich das Forum immer wieder 'liegenlassen' im Alltagstrubel. Das beschäftigt mich gerade. Wann da der Kipppunkt ist und weshalb... ein Thema ist vielleicht, dass ich mich immer relativ schnell 'sicher' gefühlt hab: 'ich weiß, dass ich aufhören kann'. Aber dabei zu bleiben und sich jeden Tag wieder dafür zu entscheiden, das ist meine Herausforderung. Warum ich dabei bleiben will: Rauchen tut meinem Körper nicht gut und hat negative Begleiterscheinungen wie Gestank und Ähnliches. Aber die weit aus größeren Begleiterscheinungen für mich sind: - mein Denken drehte sich permanent nur ums Rauchen und ist seit Jahren mit Scham verbunden. Scham mir selbst gegenüber. - sobald ich rauche, verliere ich auch in anderen Lebensbereichen meinen Fokus und lasse vieles, was mir wichtig ist wieder liegen, zB Bewegung, Genuss (leckere Oliven, Käse, Humus - nur eine Minuauswahl). Irgendwie scheint Genuss, Bewegung, Selbstfürsorge bei mir mit Rauchen wegzufallen. - Bewegung bricht quasi ein. Weil ich dafür dann viel weniger Zeit hab (und dann keine Luft) und mir nehme, weil ich mir ja vorgaukle mir mit der Zigarette Gutes zu tun (bzw. meine Gedanken gaukeln mir das vor). Und Bewegung, leckeres Essen, Achtsamkeit etc. sind für mich keine Frage der Selbstoptimierung, sondern Teil von Lebensfreude. Das mag ich in meinem Leben haben. Zigaretten nicht. Bei jedem Rauchbeginn, hab ich bald mehr geraucht als vorher. Und es war mir zuletzt wie ein Gefängnis. Daher: heute entscheide mich für die Freiheit.
07.01.2026
14:00 Uhr
Vielen lieben Dank, Anna, für deine aufmunternden Worte. Das "manchmal einfach aushalten" hat mich sehr berührt. Ich würd das 'einfach' streichen. Denn das ist es nicht und doch gelingt es dir immer wieder. Da stoß ich glatt drauf an :congratchamp: Liebe Grüße und dir alles Gute
07.01.2026
10:27 Uhr
Hallo Kolibri, vielen lieben Dank für deinen Besuch und deine Nachricht. Es ist wirklich nicht immer leicht, rauchfrei zu bleiben zumal sehr viel emontionales mit einer Zigarette verbunden ist. Wie ich durch Täler gekommen bin ist eine gute Frage. Bewegung an der frischen Luft, "den Berg hoch rennen", Entspannungsübungen... und manchmal nur zurück ziehen und aushalten. Ich denke, wenn ich noch arbeiten würde, hätte ich für langfristigen Erfolg zu Ersatzprodukten greifen, d.H. Kaugummi oder Pastillen, von den Pflastern halte ich nicht viel. Hatte sie einmal vor vielen Jahren und nach dem Absetzen kam der Entzug. Ist aber Ansichtssache. Liebe Grüße von Anna PS. In unserem Augustzug ist's leider sehr still geworden ? ich bin irgendwann in den September umgestiegen und hängen geblieben Alleine ist es einfach nicht machbar und hier ehrlich schreiben bringt wirklich viel.
06.01.2026
20:49 Uhr
Hallo Kolibri, eine gute Entscheidung auch wenn es manchmal schwer ist. Schön, von dir zu lesen und viel Erfolg LG Anna
06.01.2026
14:55 Uhr
Dies ist mein nächster Rauchstopp. Diesmal durften die ersten Tage leicht sein – ich bin krank gewesen, mein Körper hat klar gesprochen. Jetzt beginnt der Alltag: Arbeit, Termine, Herausforderungen. Meine alten Auslöser kenne ich: Stress, Konflikte, das Bedürfnis nach Belohnung, das vermeintliche Gefühl von Entspannung. Und doch wähle ich neu. Ich entscheide mich für Freiheit. Für Klamotten ohne Mief. Für Ruhe und Zeit nur für mich. Für Genuss. Ich lerne, hinzuschauen statt zu überdecken. Ich atme durch. Ich komme in Kontakt mit mir und meinen Bedürfnissen. Ich darf Nein sagen. Bewegung, Kraft und Fitness dürfen wachsen. Alles, was Raum haben möchte, darf Raum bekommen – ohne Rauch. Ich freue mich über gegenseitige Begleitung und Unterstützung, auf gemeinsames Hadern, Zweifeln und trotzdem weitergehen.
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