Liebe/r Monoton,
willkommen in der :gemeinschaft:
Ich habe auch regelmäßig bei jedem Nikotinentzug unter Depressionen gelitten, das ist verbreitet und physiologisch begründet. Alles, was meine Vorrednerin über Bewegung an frischer Luft etc. sagt, ist sicher gut und richtig. Sollte sich aber die Lage nicht bessern, würde ich nicht zögern den Arzt oder auch den Psychiater meines Vertrauens zu konsultieren. Ich bin seinerzeit auf vollstes Verständnis gestoßen und habe medikamentöse Hilfe erhalten.
Als ich diesmal aufgehört habe, habe ich es im Prinzip so gemacht wie du, d.h. mit Pflastern streng nach Vorschrift. Bei der Umstellung auf die nächstniedrige Pflasterstärke hatte ich immer den einen oder anderen schlechten Tag, aber das kenne ich ja nun. Es war nicht angenehm, aber auszuhalten. Am Ende der letzten Pflaster habe ich den Übergang so flach wie möglich gestaltet, ein paar Tage lang Tabletten genommen, ein paar Tage lang gelitten und jetzt- nach weniger als 100 rauchfreien Tagen- ist es schon so, dass die Depression so weit gewichen ist, dass ich nichts mehr dagegen nehme.
Ich hoffe, dass dir meine Erfahrungen ein bisschen Mut machen. Wenn man in der Depri steckt, fühlt sich das ja immer an wie für die Ewigkeit. Ich behaupte nicht, sie würde zügig verschwinden, aber es wird leichter, versprochen!
Wünsch Dir viel Kraft und Entschlossenheit für die ersten rauchfreien Tage!
Melde dich, wenn wir helfen können!
LG
Sonja
:sun: