Hi Foologos,
auch von mir Glückwunsch zur Erstürmung der zweiten Woche! Sogar eine haarige Situation hast Du gleich gewuppt. Das ist klasse denn jede vergleichbare Erfahrung stärkt Dich: siehst Du, Du kannst es! Hol Dir das immer wieder ins Gedächtnis, insbesondere dann, wenn ein neuer Stolperstein auf dem Weg liegt: "Über den letzten bin ich drübergestiegen, das kann ich jetzt wieder!"
Deine Erfahrung, daß Alkohol dem Rauchfrei-Werden massiv im Wege steht, ist gut reflektiert. Denn erstens sind, wie Du ja schon selber beobachtet hast, der Genuß alkoholischer Getränke im Kopf vielfach mit dem Rauchen verknüpft, und zweitens senkt er die Hemmschwelle und leistet Gedanken wie "Na und, ist doch egal, höre ich halt morgen wieder auf" oder ähnlichem Vorschub. Viele Aufhörer verzichten in der ersten Zeit daher lieber auf alkoholische Getränke, um diese Verknüpfung erst einmal zu entkoppeln. Wäre das vielleicht für Dich auch denkbar? Ein Dauerzustand wäre das ja nicht, denn bald wirst Du Deine Lieblingsdrinks auch ohne Schmacht wieder genießen können. Aber gerade am Anfang ist doch die Gefahr, dabei umzufallen, schon sehr groß. Entscheide Du, ob und in welchem Umfang Du lieber vom Alkohol lassen solltest (wenn Du sagst, in Gesellschaft geht es gut, aber zuhause dann..., dann überlege, ob Du nicht lieber vllt hier auf den Whiskey verzichtest - erstmal). Höre in Dich hinein und sei ehrlich zu Dir selbst, dann wirst Du den richtigen Weg für Dich finden.
Aber erneut - gut reflektiert, Respekt. In jedem Fall wünsche ich Dir viel Freude auf Deinem Vereinsevent am Freitag - Freude, die man definitiv auch rauchfrei haben kann. Viele Grüße sendet Dir
Lydia