Ich bin nun seit 131 Tagen rauchfrei.
Der Frühling hat gefühlt heute begonnen. Ich merke, dass auch das wieder eine Gefahr ist:
Wie schön wäre es, im Cafe bei einem Kaffee zu sitzen, draußen, und dabei zu rauchen...
Denn ja - es war "schon schön" (Ich hab ne Postkarte, da steht das so drauf - "schon schön"). Es hat mit geholfen, dass irgendwer hier das auch so beschrieb - also dass es [i]schon schön, aber nun halt vorbei[/i] sei...
Das muss ich mir auch sagen, um rauchfrei zu bleiben. Ich hatte es ja, es war "schon schön", aber es reicht dann auch mal!
Nach wie vor habe ich es nicht geschafft, einen spürbaren Gewinn darin zu sehen :oops:
Das Rauchen war bei mir auch immer stimulierend, was bei depressiv bedingter Antriebslosigkeit oft für Struktur und durch den Belohnungscharakter auch für die ein oder andere Aktivität gesorgt hat.
Mir war eigentlich immer klar, dass ich mehr machen muss als einfach nur das Rauchen zu unterlassen.
Ich nehme mir mal vor, in den nächsten Tagen mal zu reflektieren:
Warum ich mich eigentlich für den Rauchstopp entschieden habe.
Was es noch braucht, um dran zu bleiben.
Was ich bereits gewonnen habe, obwohl es mir nicht so präsent ist.
Ach herjee, es ist wirklich kein Selbstläufer