22.12.2025 00:56

aufgehört, ja... aber...

147
147Beiträge
19.04.2026
00:30 Uhr
Ich danke euch!!! :butterflyflower
18.04.2026
23:28 Uhr
Hallo Nada, das bist nicht du, das ist deine Suchtstimme, die dir einredet, wieder zu rauchen. Dein körperlicher Entzug ist schon lange vorbei. Nun gilt es, alte durchs jahrelange Rauchen eingefahrene Wege - mittlerweile gut ausgebaute Autobahnen - im Gehirn durch neue Wege - neue Hirnverknüpfungen - zu ersetzen. Deine Sucht sagt dir immer wieder, die Autobahn zu nehmen. Nur je mehr neue Wege du findest und je öfter und länger du diese neuen Wege gehst, umso mehr wird die Autobahn zurückgebaut, bis da nur noch ein kleiner Suchtpfad verbleibt. Natürlich ist es anfangs schwierig, alternative Wege zu finden und zu pflegen. Deshalb müssen diese Alternativen etwas sein, das dir Freude macht, das dir Zufriedenheit beschert. Hast du vor dem Rauchstopp eine Vorbereitung gemacht (Liste über Nachteile des Rauchens, Vorteile des Nichtrauchens, Analyse der Rauchsituationen, alternative Verhaltensweisen dazu überlegen, Notfallkoffer packen, also Notfallmaßnahmen bei Suchtverlangen parat haben und vorher schon einüben wie z.B. Atemtechniken)? Meine Vorbereitung dauerte mehrere Wochen, bis mein Plan fertig war und ich das Datumm aufzuhören festlegte Auch sah und sehe ich das Rauchen nicht als etwas Positives. Ich verzichte auf nichts, wenn ich nicht rauche. Ich gewinne vielmehr nur. Alles, was mir einreden will, dass Rauchen entspannt, dass der Rauchstopp doch nur ein Experiment ist, dass ich aufgeben will, ist nur meine Sucht. Wenn es dir so schlecht geht, dass du die Suchtstime nicht in ihre Schranken weisen kannst, dann ist das kein Versagen! Nikotinsucht ist eine unheilbare Krankheit, bei der auch Ausrutscher oder Rückfälle möglich sind. Ich verurteile dich also keinesfalls! Ich wollte dir nur beschreiben, dass die geschilderte Voegehensweise und Grundeinstellung mir sehr geholfen hat, bisher gut durch meine rauchfreie Zeit zu gehen. Ganz liebe Grüße und lass dich drücken, egal ob du wieder rauchst. Natürlich wünsche ich dir, dass du weiterhin nicht rauchst und deiner Sucht gelassener begegnen zu können. Kyra
18.04.2026
23:02 Uhr
bearbeitet:
18.04.2026
23:16 Uhr
Liebe Nada, Herzliche Glückwünsche [SIZE=2]:birday:zu:birday:[/SIZE] [b][SIZE=2]:balloonmix:181:balloonmix:[/SIZE][/b] Mir hats geholfen das ein freund mir ehrlich sagte das es bei ihm erst nach 2 jahren so richtig gut wurde... Hat druck rausgenommen. Erwartungsdruck. Und mir zeit gegeben. Gut ding brauch weile. Ich hoffe du gibst deinem experiment noch ein bischen weile. Warum hast du dich Nada genannt? Vielleicht sagst du weiterhin Nada mas. Irgendwie hördt du dich nämlich irgendwie zwischen den ganzen zweifeln auch sehr stark und überzeugt an. Vielleicht ist es die ersten jahre mehr theater aber irgendwann wird es echt. Bestimmt :-?:riesengrinser::wink::smileumarmung: Alles liebe Paola
18.04.2026
21:36 Uhr
Ganz lieben Dank, Kyra! Leider komme ich in den letzten beiden Tagen immer mehr zu dem Schluss, dass es mir die Sache nicht wert ist... Während andere evtl. rauchfrei in den Mai starten, denke ich darüber nach, das "Experiment" Rauchstopp als gescheitert anzusehen und wieder rauchend in den Mai zu starten. Das Gefühl des Verlustes ist nach wie vor vorhanden, und psychisch geht es mir so schlecht wie schon länger nicht mehr. Eine Zeit lang hat mich immerhin der Stolz auf meine "Leistung" getragen, davon ist nicht mehr viel übrig. Es ist schon armselig, dass ich gestern wie eine Verdurstende nach Gratulationen gelechzt habe :oops:, weil ich selbst mir keine Anerkennung zollen kann. Mir fehlt gerade die Kraft, Alternativen zum Rauchen auszuprobieren oder gar zu etablieren. Das ist irgendwie schon schade... Ich weiß ja, wie schwierig es sein würde, das Ganze nochmal in Angriff zu nehmen. :cry:
18.04.2026
01:27 Uhr
Hallo Nada, auch wenn dir im Moment der Alltag schwer fällt, möchte ich dir dennoch zu [SIZE=2][b]180[/b][/SIZE] rauchfreien Tagen gratulieren. [SIZE=3]:heart: :balloonmix: :heart:[/SIZE] Das ist nun schon fast ein halbes Jahr. Du kannst stolz auf dich sein und aus all den Momenten, in denen du die Suchtstimme erfolgreich zurückdrängen konntest, Kraft für künftige Momente schöpfen. LG Kyra
17.04.2026
22:17 Uhr
Am Tag 180 fühle ich mich nicht so ganz angekommen auf meiner persönlichen Insel, trotz der Belohnung: Rucksack und Fahrradtasche... (beides nicht übermäßig teuer, hätte ich mir aber sonst trotzdem nicht gegönnt). Letztens schrieb ich von meiner minimalistischen To-do-Liste bzw. To-want-Liste - momentan klappt die nicht. Es fällt mir schwer stolz zu sein. Vielleicht auch, weil ich gerade so mit dem Alltag kämpfe. Mehrfach las ich hier wieder über die Strategie, die ich selbst zeitweise angewendet habe und die bei mir gut funktionierte: Die Rauchfreiheit bis Tag X oder Zeitpunkt XY nicht infrage zu stellen. Wahrscheinlich muss ich das gerade wieder so machen. Also bis 200 erst einmal weiter! Und bis dahin vielleicht auch etwas weniger Bananenchips... 🫤 Die Nada
11.04.2026
19:23 Uhr
Tag 174, und heute steht auf meiner Tages-"to-want"-Liste, dass ich hier schreiben möchte. Da steht immer eine Sache, die ich aufschiebe oder gar nicht mache. Ganz unterschiedliche Dinge stehen da, z. T. sind das Aktionen, die nur wenige Minuten dauern, mir aber schwer fallen. Hier zu schreiben, schiebe ich auch auf. Seitdem ich mir vorgenommen hatte, mal zu reflektieren über meine Gründe für oder gegen das Rauchen. Weil das noch ein viel zu großes Thema ist, als sei meine Entscheidung immer noch nicht endgültig. Heute steht es also auf der Liste. Wegen einiger Beiträge hier, die mich dazu motivieren. Wegen der Ansprache hier in meinem Wohnzimmer - auch dir, Klaus, noch ein Dankeschön für deine Zeilen an mich! Gerade... ... sagt mir eher der Kopf, dass wirklich gar nichts dagegen sprechen würde, wieder zu rauchen. Wahrscheinlich der schlechte Ratgeber, von dem Paul sprach. Und es scheint, als sei der Wunsch dauerhaft aufzuhören, fester verankert als ich bislang dachte. Denn ich wundere mich, dass ich trotzdem immer noch rauchfrei bin. Der Kopf, den viele zwischenschalten müssen um nicht rückfällig zu werden, scheint gerade weniger Macht zu haben, als das Gefühl. Verkehrte Welt irgendwie - aber gut. Als Kind / Jugendliche fand ich Rauchen eklig. Vielleicht gibt es diesen Teil immer noch. Muss ich also erst mal andere Dinge ausprobieren. Und um meinen Antrieb zu steigern, der mir fehlt um genau das hinzukriegen, versuche ich es erstmal mit den Medis... Macht Angst, da es dauert und ich erst (schon wieder!!!) was weglassen muss, sprich das jetzige AD ausschleichen. Darum: Zugleich mit gaaaaaanz viel Konsequenz einen minimalistischen Aktivitätenplan befolgen. Kenn ich aus der letzten Tagesklinik, fand ich furchtbar, aber hat gegen Ende ein wenig funktioniert, als ich ihn mir auf meine Bedürfnisse runtergeschraubt und zurecht gemodelt habe. Jetzt ist es die To-want-Liste. Heute hat es geklappt.
09.04.2026
05:23 Uhr
[b]Liebe Nada [/b] Du sprichst von der Insel und staunst, das du schon fast angekommen bist. Das passiert von ganz alleine, wenn du dich von einem Tag zum nächsten Tag hangelst. Hangeln, ja es ist ein hangeln. Der Wunsch loszulassen wird von deiner Sucht getrieben. Die will zurück und versucht es mit allen Tricks. Deine Standhaftigkeit soll damit ausgehöhlt werden. Deine Sucht spürt, das sie bald verloren hat. Sie fürchtet sich davor die Macht über dich zu verlieren. Du sagst, das du keine Veränderung spürst, das du müde vom kämpfen bist. Das ist richtig so. Du hast allen Grund erschöpft zu sein. Du hast übermenschliches geleistet. Du hast der stärksten Sucht die Stirn geboten. Darauf kannst du sehr stolz sein. Ich wünsche dir, das du es dir erlauben kannst. Erlaube dir zu entspannen. Erlaube dir den Blick auf deine Leistung. Die positiven Veränderungen sind schon lange eingetreten. Du erkennst sie noch nicht. Sie sind aber da. Liebe Nada, ich wünsche dir weiter den Mut und die Kraft dabei zu bleiben. Liebe Grüße Klaus
08.04.2026
23:10 Uhr
Am 171. Tag denke ich, dass ich es vielleicht sogar auf die Trauminsel schaffe. Und staune darüber. Wundere mich fast, dass ich noch nicht wieder angefangen habe. Auch dir, liebe Eva, danke für die Antwort. Hier zu schreiben ist ebenfalls etwas, wozu ich mich quasi aufraffen muss, zumal ich keine Schnellschreiberin bin. Und natürlich aus den Gründen, die ich neulich schon mal genannt habe: Es ändert sich nicht so viel... Aber du hattest Fragen, antworten tue ich eigentlich immer und in der Regel auch schneller. Ich hab vor etwa 20 (... wow, echt lange her) Jahren unterschiedliche Medis ausprobiert - das, was ich jetzt nehme, war das einzige, was einen gewissen Effekt hatte. Nehme noch ein weiteres, seit ca. 10 Jahren, das schleiche ich schon seit einiger Zeit aus. Hatte schon immer mal gezweifelt, weil ich auch mit "meinen" Tabletten Totalabstürze hatte und in der Klinik gelandet bin. Das jetzige Tief, verbunden mit dem Rauchstopp, hat diese Zweifel nochmal angefeuert. Dazu einige Beiträge hier im Forum. Meine ambulante Therapie läuft ganz bald aus... Liebe Grüße an alle, die das lesen. Und eine Gute zweite Wochenhälfte, Nada
05.04.2026
09:43 Uhr
Liebe Nada , Ach wie gut kann ich dich verstehen, schlage ich mich selbst mit Depressionen herum. Da ist der Rauchstopp nochmal um einiges schwieriger. Auch, wie du richtig schreibst, wegen dem Antrieb. Ich hoffe, die neuen Medikamente helfen dir. Ich und mein Psychiater haben nach sehr langer Suche und vielen Versuchen die richtigen gefunden. Wieviele hast du schon ausprobiert? Könnte dir vielleicht Psychotherapie helfen? Bleib dran, gib nicht auf, lies hier und schreib dir alles von der Seele. Ich wünsche dir, dass es bald leichter und besser wird Ganz liebe Grüße Eva
04.04.2026
23:46 Uhr
Dankeschön! :smileumarmung:
31.03.2026
07:57 Uhr
Hallo liebe Nada, schön, dass du geschrieben schade, dass es dir nicht gut geht. Ich wünsche dir von Herzen, dass die Umstellung des AD dir helfen wird. Dann wird es leichter werden die Symptome der Depression von denen des Entzuges zu trennen. Der Schatten der Depression kann so dunkel sein, dass wir nichts positives wahrnehmen können, selbst wenn andere uns auf diese guten Dinge hinweisen. Ich komnte das in meinem Entzug auch nicht erkennen und war teilweise der Überzeugung, dass ein Rauchstopp mit einer depressiven Veranlagung überhaupt nicht möglich wäre, und Menschen, die das nicht kennen könnten es auch nicht verstehen. Ich habe für mich eines gelernt, wenn ich depressiv bin, kann ich meiner inneren Stimme nicht mehr voll vertrauen. Sie lügt nicht, aber sie ist ein schlechter Berater, genauso wie die Sucht. Lies hier viel mit, bleib bei uns und melde dich so oft du kannst und magst. :flower: Hast du nicht diesen wunderbaren Thread eröffnet, mit den drei guten Dingen des Tages?! :gemeinschaft::twistednutice::cat: wie wäre es damit? LG von Paul
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