[i]Am Tag 271...[/i]
schreibe ich mal wieder hier rein, obwohl ich erst wieder was schreiben wollte, wenn es etwas zu berichten gäbe 🙄
Wenn, dann ist es das: Ich scheine eine physikalisch nicht zu erklärende Methode gefunden zu haben, mich bewegungslos auf dem Seil halten zu können. Erstarrt. Wahrscheinlich bei Windstille, der Schirm genau richtig positioniert.
Ich bin also immer noch rauchfrei und wundere mich darüber.
Ansonsten hat sich eigentlich nichts getan...
... Hier sind Ferien - das bedeutet etwas weniger arbeiten und Minusstunden sammeln. Es bedeutet selbst bald Urlaub zu haben; eine Woche davon auf einer für mich sehr ungewohnten Reise: Yoga-Woche an der lykischen Küste in der Türkei.
Ich hab noch nie Yoga gemacht, war noch nie in der Türkei und frage mich, was mich da vor einigen Monaten geritten hat, als ich das gebucht habe...
Stimmt nicht, eigentlich weiß ich das noch: Es war auch dem Rauchstopp zu verdanken, in Kombination mit den Beiträgen hier (Wie wunderbar es doch sei, endlich mehr Zeit geschenkt zu bekommen, Hobbys wieder zu entdecken oder andere Dinge neu zu erleben) und meinem Gefühl dabei (Bei mir ist da nix dergleichen. Vielleicht hilft es mir ja, mal bewusster darüber nachzudenken. Oder: Bei mir anzukommen).
Und ich wollte nicht allein sein, aber auch nicht zu nah mit anderen... Quasi allein mit anderen Menschen, die ebenfalls allein unter anderen Menschen sind.
Mal schauen, ob ich die Energie habe, diese Reise anzutreten. Den Hinflug hatte ich immerhin irgendwann schon gebucht.
Die Tabletten zeigen noch keine nennenswerte Wirkung - evtl. bin ich marginal etwas wacher.
Und diese extreme Verzweiflung über die "verdammte Ungerechtigkeit" meiner Diagnose ist ein wenig abgeflaut. In dem Maße ließ sich das auch nicht langfristig durchhalten.
([i]Ja: Durchhalten ist da wohl das richtige Wort, stimmiger als "ertragen".[/i])
Vielleicht bin ich aber auch gerade in der Phase des Verdrängens...
Soomerliche Grüße und ein schönes Wochenende,
die Nada