Hallo Nada,
ja, ich weiss das Rauchen ist so präsent im Kopf wie scheinbar nie zuvor. Aber das ist verständlich, oder? Auch als Raucher war mir die Gedanken ständig im Weg, wo kann ich rauchen, wann kann ich rauchen, hab ich noch genug Zigaretten für heute und morgen früh? Oh das wird knapp, dann fahr ich um 23 uhr nochmal zur Tanke ...
Dass uns die Gedanken nicht endlos erschienen lag nur an der Unterbrechung des Gedankens mit einer Zigarette, aber 30 Min später war der Gedanke wieder da und alles begann von vorne.
Ich habe über 30 jahre geraucht 20x am Tag, ein so festgefahrenes Ritual vergisst man nicht nach 50 Tagen.
Es ist sehr schwankend, mal geht es gut, mal wird es wieder schwerer. Das ist extrem nervig, weil die Hoffnung da war, vielleicht schon über den Berg zu sein und die Rückschritte nagen an der Motivation.
Mach dir bewusst, dass die Anstrengungen ein Zeichen sind, wie stark uns das Nikotin (ab)lenkt und wie gut es sein wird, wenn dieser Einfluss immer weniger und weniger wird.
Und genau so wird es kommen, da bin ich ganz sicher.
LG von Paul