09.01.2024 19:02

Brauche Hilfe bitte - Brainfog/Konzentrationsstörungen/fühle mich seltsam (2. Tag Rauchstop)

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4Beiträge
09.01.2024
19:02 Uhr
Hallo Schnabelinchen, herzlich willkommen hier bei uns, schön dass Du Dich angemeldet hast! Und vor allem - Glückwunsch zu Deinen zwei Tagen in Rauchfreiheit, eine große Hürde hast Du schon geschafft, Haken dran :wink:! Du bist nämlich gestartet :gefsmilie:. Ich habe so oft starten wollen, aber erst eine akute Erkrankung konnte mich endgültig dazu bewegen. Was sind Deine Motive? Warum willst Du rauchfrei leben? Wie Du siehst, bist Du nicht alleine.... Auch nicht mit Deiner Geschichte. Freut mich umso mehr, dass Adriane Dir geschrieben hat und ihre Erfahrungen geschildert hat. Du bist in Therapie, das ist doch gut. Kannst Du den Rauchstopp mit einbinden? Jeder Rauchstopp ist individuell verschieden. Der eine hat etwas mehr zu knacken, anderen wiederum geht es im Ganzen recht gut damit.... Mich selbst würde ich mal etwa in der Mitte positionieren. Phasenweise hatte ich schon zu beißen und musste stur bleiben. Aber es war alles machbar. Und wie Adriane schon schreibt, wir sind dem auch nicht machtlos ausgeliefert. Ablenken und Belohnen sind zwei ganz wichtige Dinge in der nächsten Zeit. Tu`Dir Gutes! Freue Dich auf kleine Genüsse! Hier findest Du ein paar Ideen: http://studierendenwerkdarmstadt.de/wp-content/uploads/2018/02/Liste-angenehmer-Aktivitaeten_Uni-Muenster.pdf Schnabelinchen, zwei Tage hast Du schon. Das ist eine Leistung! Sicher braucht es Geduld und in der ersten Zeit wirst Du das Rauchen vermissen, keine Frage. Das ist völlig normal und gehört dazu. Aber es wird sich verändern. Dranbleiben..... Ich kenne keinen Ex-Raucher, der seinen Rauchstopp bereut. Ich freue mich, von Dir zu hören. Vielleicht hast Du ja auch Lust, mal hier vorbei zu schauen: http://rauchfrei-info.de/community/forum/Topic/show/DESC/T/rauchfrei-ins-neue-jahr-wir-freuen-uns-auf-euch-im-januarzug-2024-10957/ Herzliche Grüße, Du schafft das! Silke
09.01.2024
18:48 Uhr
bearbeitet:
09.01.2024
18:52 Uhr
Hallo Schnabelinchen, bei mir war im Nachhinein betrachtet die Angst vorm Aufhören viel größer als das Aufhören schlimm war. Ich war so verkopft dabei, dass ich lange nicht aufgehört habe. Schlussendlich habe ich es mit Hypnose probiert und mir hat es geholfen. Ich glaube, man schafft es auch locker ohne. Für's Gefühl und zur Beruhigung tat mir das gut. Depressionen etc. sind bei mir auch ein Thema. Ich hatte zwischendurch eine traurigere Phase, aber nicht zu vergleichen mit einer handfesten Depression. Das hat ein paar Tage gedauert, nicht besonders lange. Die ersten zwei, drei, vier Tage war ich unruhig, hibbelig, unkonzentriert und hatte Kreislaufprobleme (nicht dramatisch, aber ich habe etwas gemerkt). Das war aber recht schnell wieder normal. Da du in Behandlung bist, denke ich, du bist gut aufgehoben und kannst es jetzt durchziehen. Ich sehe das wie Adriane, Sturheit brauchen wir zwischendurch, aber es ist auch ein tolles Gefühl die Sucht im Griff zu haben. Ich benutze dafür eine App, die meine rauchfreien Tage anzeigt und das gesparte Geld. Das ist eine tolle Motivation. Ich wünsche dir viel Erfolg und viel Kraft fürs Aufhören. Du kannst das schaffen :quartfoil:
09.01.2024
15:16 Uhr
Liebes Schnabelinchen, schön, dass du den Entschluss gefasst hast, nicht mehr zu rauchen und dass du den Weg hier ins Forum gefunden hast. Ich habe die gleichen Diagnosen wie du und bin auch in Behandlung. Ich hatte große Angst davor, dass sich die Depressionen verstärken durch den Rauchstopp, aber es ist eher das Gegenteil davon eingetreten. Wir können nicht beeinflussen wie wir fühlen und wir haben auch keinen Einfluss auf unsere Ängste, wenn wir unter einer Angststörung leiden. Umso großartiger ist es zu erleben, dass man sein Handeln sehr wohl kontrollieren kann. Mir hat das zu Stärke verholfen. Ich bin so vielen inneren Dämonen ausgesetzt, dass das Erleben etwas kontrollieren zu können, mir wirklich geholfen hat. Es gab allerdings auch einige Tage, an denen es mir gar nicht gut ging. Totale innere Unruhe, Ängste ausgelöst durch die neue Situation des Nichtmehrrauchens. So ein Gefühl aus der Welt gefallen zu sein, orientierungslos. Die jahrelange Therapie hat mir auch hier geholfen, das durchzustehen. Denn mal ehrlich: Das Rauchen macht es ja auch nicht besser, wäre das so, würde Rauchen beim Menschen mit unserer Diagnose als Medizin eingesetzt werden und alles wäre gut. Du brauchst also an solchen Tagen, von denen noch einige kommen werden, eine gute Portion Sturheit. Der Stolz schon etwas geschafft zu haben (zähle die Tage des Nichtrauchens, oder die nicht gerauchten Zigaretten) hilft dabei. Und schreibe hier. LG
09.01.2024
14:38 Uhr
Schönen guten Tag an alle, ich bin froh, auf dieses Forum gestoßen zu sein, denn ich benötige Unterstützung. Ich habe vorgestern meine letzte Zigarette geraucht und ich habe den festen Willen, nicht mehr zu rauchen, jedoch habe ich arge Probleme mit der psychischen Komponente des Rauchstopps (ich habe seit Jahren Depressionen und auch eine generalisierte Angststörung (bin aber in Therapie) daher ist das nicht so witzig und macht mir auch Angst, dass sich psychisch alles wieder verschlechtern könnte) Ich habe jetzt schon viel im Netz gestöbert und gelesen, dass Brainfog/Unruhe/leichte diffuse Angst (habe das Gefühl, völlig neben mir zu stehen - das ist wirklich nicht so schön) etc. völlig normal sind, wenn man aufhört zu rauchen. Und dass das nach ein paar Tagen besser werden sollte. Könnt ihr das bestätigen? Vielleicht kann jemand mich aufbauen und mir Mut machen? Dankeschön! :sun-2: Schnabelinchen
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