Liebe Kornflake,
herzlich willkommen in unserer :gemeinschaft:
Und meinen Glückwunsch zum dritten Tag, den Du bestimmt rauchfrei abschließen wirst. Dass Du während der Entzugsphase hart gegen Dich selbst sein kannst, hast Du ja schon zur Genüge bewiesen, Deine Schwierigkeiten liegen eher in der Überwindung antrainierter Gewohnheiten, oder?
Es ist wirklich eine Art Verhaltenstraining, das Dir bevorsteht: In welchen Situationen hast Du besonders gerne geraucht? Was willst Du anstatt des Griffs zur Ziggie zukünftig machen? Je besser Du kritische Situationen gedanklich vorwegnehmen kannst, um so besser kannst Du sie auch umschiffen. Und wenn Du eine Situation fünf, sechs Mal ohne Kippe als positiv empfunden hast, löst sich die unheilige Verknüpfung in Deinem Gehirn auch auf.
Und wie willst Du auf Herausforderungen reagieren, die Du Dir bislang noch nicht vorgestellt hast? Welchen Gedanken willst Du als "Notnagel" für Dich selber vorbereiten? Wie kannst Du einem Nikotin-Koller widerstehen, der noch nicht einmal fünf Minuten andauern wird? Welcher Gedanke kann Dir helfen, diesen überschaubaren Zeitraum zu überbrücken? "Nö, im Moment nicht." "Da gibt´s aber bessere Alternativen." "Misthaufen qualmen auch." Bei mir war es ein simples "Nein, im Moment möchte ich nicht rauchen."
Je besser Du über Dich und Dein eigenes Rauchverhalten informiert bist, um so besser kannst Du Herausforderungen abwehren. Auch eine Liste der "Top 10", weshalb Du persönlich mit dem Rauchen aufhören möchtest, kann Dir in schwachen Momenten die Motivation zurückgeben.
Liebe Grüße und bis bald
Brigitte