27.04.2025 09:35

❤️Ein Tagebuch❤️

873
873Beiträge
11.05.2026
02:22 Uhr
Liebee Klaus, Du hast deine [SIZE=2]:medal::):):)[/SIZE] tausender party ja punkt auf den Muttertag gelandet [SIZE=2]:fireworksblue::fireworksblue::fireworksblue:[/SIZE] [SIZE=2]:fireworks::fireworks::fireworks:[/SIZE] Drum wünsch ich dir auch noch hier [SIZE=2]:birday:[/SIZE] zum Muttertag[SIZE=2] :birday: [/SIZE] du Mutter der Nation des Nichtraucherforums DANKE [SIZE=4]💐[/SIZE] & ALLES GUTE Mamma mia https://youtu.be/unfzfe8f9NI?is=nFpgdyaRhrIULtW2
05.04.2026
20:25 Uhr
bearbeitet:
05.04.2026
20:58 Uhr
[SIZE=2][b]Tag 965 Sonntag[/b][/SIZE] [b]Die Angst, Kairos und das Leben[/b] Herausforderungen an denen wir wachsen. Auf der einen Seite gibt es die einfachen Wege. Die sind ausgebaut, bequem und zuverlässig. Wenn ich mir ein Ziel stecke kann ich das ohne viel Mühe erreichen. Um eine Entfernung zu überbrücken habe ich sehr viele Möglichkeiten schnell und unbeschwert an mein Ziel zu kommen. Wenn ich ein glückliches und erfülltes Leben leben möchte habe ich auch viele Möglichkeiten, aber der Weg dahin ist nicht immer klar und deutlich ausgewiesen. Wie kann ich leben? Wie werde ich froh und glücklich? Was ist überhaupt Glück? Das ist (m)ein Lebensthema. Nicht das Thema für Alle. Warum nicht für Alle? Weil es Menschen gibt, die optimal mit Allem ausgestattet sind. Menschen, die alles ganz leicht erreichen was sie wollen. Menschen die niemals süchtig werden. Menschen ohne Brüche in der Biografie. Menschen, die immer auf der Sonnenseite spazieren. So einer bin ich aber nicht. Und viele Andere die ich kennenlernen durfte sind das auch nicht. Und um diese Menschen geht es in diesen Gedanken. Die Frage nach einem erfüllten Leben ist nicht nur individuell. Es ist auch eine politische Frage Wie lebe ich? Wie will ich leben? Wie groß und wie tief ist der Gap. Der Gap zwischen dem was da ist und dem was ich gerne möchte. Ein Themenkreis , der immer Fragen generiert. Jede Antwort schafft neue Fragen. Glück und Zufriedenheit sind flüchtige Freunde. Eins ist sicher. Es gibt nur ein Leben. Was fange ich damit an? Was schlägt in meiner Brust? Was drängt meine Gedanken? Bin ich zufrieden? Ja, das bin ich, oder eben ich bin es nicht. Es geht um Entwicklung. Es geht um Bewegung. Es geht um Kairos. Wenn der Moment verstrichen ist, kommt er nicht wieder. Alles ist einmalig. Deswegen gilt es den Moment zu erkennen und ihn zu ergreifen. Jetzt kommt die Furcht ins Spiel. Vieles ängstigt mich. Vieles scheint nicht möglich. In einem Interview las ich neulich: [i]Ich habe Lust auf Sex mit vielen Menschen. Aber bevor ich mir das eingestehe verzichte ich lieber mein ganzes Leben auf jeden Sex. [/i] Da war jede Menge Angst und Scham im Spiel. Solche Dinge sind persönlicher und politischer Natur. Was für mich schwer ist können andere mit Leichtigkeit. Es geht um ganz persönliche Hemmnisse und ... naja ... die hat man ja nur ganz alleine. Zumindest scheint es erstmal so. Was war bei mir los? Zum Beispiel habe ich sprechen gelernt. Nicht Sprechen als kleines Kind, sondern Sprechen als erwachsener Mensch. Das war lange mit großer Angst besetzt. Vor allem aber das, was daraus folgte. Wer sprechen lernt sagt auch etwas. Wer etwas sagt muss die Reaktionen verarbeiten und aushalten. Das ist nicht immer leicht. Ich habe mich immer davor gefürchtet. Es gab eine Situation in meinem Leben, da ergab sich diese Gelegenheit und ergriff Sie. Danach habe ich sprechen zu meinem Beruf gemacht. Und ich sage heute: Ein Glück! Gut so! Aber auch das war nur eine Zwischenstufe. Auch das ist noch lange nicht das Ende aller Wünsche. Es gibt noch sehr viel Luft nach oben. Ich komme noch einmal auf den Anfang zurück. Es gibt leichte und schwere Wege etwas zu erreichen. Die Resultate sind verschieden. Früher bin ich gerne in die Ferien gegangen. Ja, zu Fuß. Mit der Bahn irgendwohin, dann drei , vier Wochen zu Fuß. Danach mit der Bahn zurück. Die Langsamkeit ist das Spannende dabei. Mit dem Fahrrad ist es auch toll. Der Weg ist das Ziel, klingt abgedroschen trifft es aber. Intensiver geht es nicht. Das Leben ist ein volles Leben. Jeden Tag passieren viele Dinge. Hin und wieder heißt es zugreifen. Kairos erkennen und handeln. Wachsen wir an den Hindernissen. Überwinden wir die Furcht. Wachsen wir am Leben. Wir haben nur das Eine!
20.03.2026
13:28 Uhr
Lieber Klaus, der erste Teil deiner Erfahrungen spricht mir gerade aus der Seele und ich konnte trotzdem herzlich darüber lachen. Der zweite Teil macht mir Mut, dass sich zumindest einige der positiven Veränderungen doch noch einstellen werden. Danke für beides ?? und ein schönes Wochenende, Andrea.
17.03.2026
09:32 Uhr
bearbeitet:
17.03.2026
09:51 Uhr
[SIZE=2][b]Tag 945 Dienstag[/b][/SIZE] [b]Gedanken von früher[/b] Immer wieder, sehr hartnäckig tauchen so komische Gedanken auf ..... Was verändert sich eigentlich durch den Rauchstopp. Das Internet ist voll mit Hinweisen was alles passieren muss und passieren wird. Überall diese Listen: Das ändert sich nach 1 Tag Das ändert sich nach 1 Woche Das ändert sich nach 1 Monat Schönheit, Fitness, Freiheit, Gesundheit Weniger Krebs, Mehr Lebenszeit Geschmack Geruch und alles mögliche Andere auch noch. Aber ich spüre das nicht. Ich spüre nur, das es mir schlecht geht. Da [b]ist [/b]die miese Stimmung, Da [b]ist [/b]das Gefühl von Erschöpfung. Da [b]ist [/b]der Suchtdruck. Da [b]ist[/b] das Gedanken Karussell. Da [b]ist [/b]alles Mögliche, Da ist [b]nicht [/b]das permanente Glücksgefühl. Da ist [b]nicht [/b]der Triumph der Freiheit. Ich bin immer noch [b]nicht [/b]fit. Ich muss mir einreden, das ich [b]nicht [/b]gerne draußen herumstehe. Fett werde ich ich jetzt auch noch. Sch...!!!! Wo ist die versprochene Schönheit? Den Menschen im Spiegel erkenne ich immer noch nicht. Ach Kacke, was soll das hier alles? Solche Gedanken hattet ihr vielleicht schon mal? Hmmm, ja .... also ich hatte die damals öfter. Natürlich wusste ich, das die Heilung sehr lange dauern wird Natürlich wusste ich, das ich auch vor dem Rauchstopp dunkle Stimmungen hatte. Natürlich wusste ich, das Rauchen eine furchtbare Sucht Erkrankung ist. Natürlich habe ich Angst vor schlimmen Krankheiten. Aber es gibt einen großen Unterschied zwischen Verstehen und Wissen. Das Verstehen dauert genauso lange wie das Heilen. Vielleicht war das der härteste Brocken, den ich zu lernen hatte. Jetzt ist es anders! Jetzt fühle ich mich gestärkt Jetzt bin ich sehr viel fitter Jetzt schaue ich wieder gerne in den Spiegel Jetzt schmecke und rieche ich viel besser Jetzt habe ich immer noch ab und zu eine miese Laune, aber meist weiß ich sehr genau warum das so ist. Ich spüre die Freiheit in meinem Leben und genieße sie. [b]Jetzt bin ich ganz sicher:[/b] Der Rauchstopp war die beste Entscheidung des Jahres, wenn nicht des Jahrzehnts!
10.02.2026
15:02 Uhr
Hallo lieber Klaus, hast du eine Carvingattacke von vor kurzem nach 811 Tagen deiner Befreiung beschrieben? Das wäre ja fürchterlich :cry: Liebe Grüße Eva
09.02.2026
19:42 Uhr
[quote=Bolando | 09.02.2026 14:20] [quote=Klicker | 09.02.2026 06:50] Lieber Klaus, Das Rauchen ist kein Teil von uns. Es ist eine Flucht. Es ist ein Hilfsmittel. Es ist ein gewählter Weg, um von etwas bewusst oder auch unbewusst zu dissozieren, oftmals von etwas, von dem wir nicht einmal wissen, wovor wir gerade weglaufen. --- ... Klicker [/quote] Da denkst du, lieber Klicker. einen ganz ähnlichen Gedanken wie ich. Was wäre das bei mir? Der alte Mann trauert seiner Jugend nach? Die Zigarette war mal das Zeichen, dass ich auch zu den (fast) Erwachsenen gehöre, vollwertiges Mitglied der Halbstarken-Klicke ... Sie hat gute Tage begleitet und an schlechten abgelenkt, sogar ein wenig getröstet ... Sind diese Erinnerungen Trigger für psychisches Craving? Sorry, nur ein Gedanke - keine Erklärung :wink: [/quote] Lieber Bolando, Ich antworte Dir einmal hier und hoffe, dass es Dich lieber Klaus, nicht stört, Dein wertvolles Tagebuch zu stören. Aber so bleibt der Faden am Stück. Lieber Bolando, Wenn Du noch Rauchen tätest und es wäre für Dich wie eine Flucht in ein älteres jüngeres ich, in dem Du noch voller Saft und Kraft stecktest und Du damit angenehme Erinnerungen aktivierst, dann... ja, dann wäre es zum Beispiel so. Und ich kann mir gut vorstellen, dass solche Erinnerungen auch Trigger für psychisches Craving sein können - das hast Du echt treffend formuliert: Du würdest im gecravten Zustand beim Gedanken von Nikotinkonsum das aktuelle eher (vielleicht) belastende "Alter-Mann-sein" vernebeln wollen, gerätst vielleicht ins Träumen, bist nicht mehr im Hier und Jetzt, Du würdest Dich quasi in einem dissoziativen Zustand befinden. Ich gehe allerdings in meiner Betrachtung noch etwas weiter und behaupte: JEDE Zigarette, JEDE irgendwie beeinflussende Droge ist im Grunde der Versuch, sich abzulenken: Jemand steht vor einer Aufgabe, mag sie noch so klein oder gross zu sein, wer zur Droge greift will sich einen Freiraum verschaffen, will die Aufgabe etwas nach hinten schieben. Ich denke, so mancher Griff zur Zigarette brachte meinem Tun nur einen Zeitverzögerung, erledigt werden musste es dennoch. Geholfen hat die Zigarette nie wirklich - ausser sie hat mir vielleicht die nötige Zeit verschafft sich noch einmal in Ruhe alles zu überdenken. Als Nichtmehrraucher bin ich wieder viel mehr gegenwärtig. Wenn ich jetzt eine Überforderung verspüre, wo ich vormals zur Zigarette gegriffen hätte, muss ich mich selbst regulieren, muss ich kreativ und aktiv werden, um mit der Situation umzugehen. Rauchfrei werden und bleiben bedeutet für mich, echtes Glück dabei zu empfinden, wieder Herr seiner selbst sein zu können. Und das fühlt sich unbeschreiblich an. Alles Liebe, Klicker
09.02.2026
14:18 Uhr
bearbeitet:
09.02.2026
14:20 Uhr
[quote=Klicker | 09.02.2026 06:50] Lieber Klaus, Das Rauchen ist kein Teil von uns. Es ist eine Flucht. Es ist ein Hilfsmittel. Es ist ein gewählter Weg, um von etwas bewusst oder auch unbewusst zu dissozieren, oftmals von etwas, von dem wir nicht einmal wissen, wovor wir gerade weglaufen. --- ... Klicker [/quote] Da denkst du, lieber Klicker. einen ganz ähnlichen Gedanken wie ich. Was wäre das bei mir? Der alte Mann trauert seiner Jugend nach? Die Zigarette war mal das Zeichen, dass ich auch zu den (fast) Erwachsenen gehöre, vollwertiges Mitglied der Halbstarken-Klicke ... Sie hat gute Tage begleitet und an schlechten abgelenkt, sogar ein wenig getröstet ... Sind diese Erinnerungen Trigger für psychisches Craving? Sorry, nur ein Gedanke - keine Erklärung :wink:
09.02.2026
09:26 Uhr
[quote=Elektrifix | 09.02.2026 00:24] Boah was für ein Text. Es ist also dieses Craving was mich ständig ärgert. Soweit so gut. Aber selbst nach 909 Tagen noch. Nö nä? [SIZE=6]:cry:[/SIZE] Ich möchte das nicht:D [/quote] Ich les den Text so das er über das Craving und das Forum hier berichtet und nicht über sein Craving gestern....hoffe ich zumindest nicht.
09.02.2026
06:50 Uhr
Lieber Klaus, Das Rauchen ist kein Teil von uns. Es ist eine Flucht. Es ist ein Hilfsmittel. Es ist ein gewählter Weg, um von etwas bewusst oder auch unbewusst zu dissozieren, oftmals von etwas, von dem wir nicht einmal wissen, wovor wir gerade weglaufen. Oftmals allerdings wissen wir auch wovor. Und ich glaube, genau an dieser Stelle bekommen wir die Chance hinter des Teufels Maske zu schauen. Wenn das Craving überhand nimmt wird es aushaltbar, wenn wir erkennen, wovor wir uns gerade ablenken wollen. In genau diesem Moment schaue ich genau hin und stelle mich der Herausforderung. Nicht die des Cravings, sondern die dem Thema innenliegender Herausforderung, von der ich mich mit einer Zigarette ablenken will. Ich nehme die überfordernde Herausfordung an, die ich meine nur mit einer Zigarette überstehen zu können. Ist es mir gelungen, diese Situation ohne Nikotin zu überstehen, kann das Dopamin "fliessen". Immerzu, von Aktion zu Aktion... Schwieriger wird es, wenn depressive Episoden die Bühne des Erlebens betreten. Dann fehlt teilweise oder gar komplett der Zugang zum eigentlichen Sein. Dann ist die Wahrnehmung verbogen, der vor uns liegende Weg ist verschwommen, das, wo wir hinwollen, ist nur noch diffus bis gar nicht wahrnehmbar. Die Wahrnehmung dieses Zustandes und das Mitteilen des eigenen Erlebens kann dabei helfen, wieder in die Spur zu kommen. Du schreibst: "Jeder wurstelt am Ende nur für sich selber herum." Das ist richtig und zugleich ist es anders, denn wir sind soziale Wesen, die IMMER in Beziehung zueinander stehen. Alleine haben wir keine Chance zu überleben. Du agierst also hier als Überlebensretter - für Dich alleine und für Teilnehmende - und Dein Wirken hat eine enorme Wirkung auf mich und Deine Leserschaft hier, da bin ich mir sicher. Jeder und Jede hier, die sich aktiv einbringen, helfen sich und anderen dabei, von etwas loszukommen, was nicht zu uns gehört. Danke dafür. An dich von Herzen und an alle anderen hier... für den Austausch, das Erleben und Fühlen, für die Auseinandersetzung mit dieser kruden Sucht. Alles Liebe, Klicker
09.02.2026
00:23 Uhr
bearbeitet:
09.02.2026
00:24 Uhr
Boah was für ein Text. Es ist also dieses Craving was mich ständig ärgert. Soweit so gut. Aber selbst nach 909 Tagen noch. Nö nä? [SIZE=6]:cry:[/SIZE] Ich möchte das nicht:D
08.02.2026
22:35 Uhr
[SIZE=2][b]Tag 909 Sonntag[/b][/SIZE] [b]Craving Immer wieder dieses Craving[/b] Da ich nicht genau verstehe, was sich während des Craving in meinem Hirn abspielt, brauche ich Bilder. Bilder, die ich mir vorstellen und die ich begreifen kann. Irgendwo steht das Wort Teufelskreis. Ich stelle mir vor wie der Teufel im Kreis herum springt und üble Flüche ausspeit. Oder ....vielleicht ist er ganz ruhig und grinst. Stinkt der Teufel? Furz und Schwefel? Ich denke mir, er hat Käsefüße. Mundgeruch! Faulig. Vielleicht ist er blitzblank Mit Krawatte und roten Schuhen Wie der Papst Ich brauche Bilder. Bin zu blöde für die Wirklichkeit. Die chemischen Vorgänge sind kompliziert. Sehr kompliziert und vermutlich noch gar nicht genau genug erforscht bzw. verstanden. Es gibt jede Menge Experimente mit Ratten. Da ist dann die Rede von Glutamat. Das hatte ich eher in der Sauer Scharf Suppe verortet. Gliazellen sind auf einmal wichtig und es wird bald neue Medis geben. Schon wieder irrt eine bunte Kuh durch das Dorf. Ich frage mich dann auch, was ich mit den Ratten gemeinsam habe. Ein paar Dinge wissen wir ja schon: Da ist der künstlich gepuschte Dopamin Bedarf. Alle 40 Minuten eine Dopamin Bombe ins Blut und in die Nervenbahnen. Dazu der Entzug, durch das Nikotin. Wenn diese Kette reißt, dann kommt es angekrochen. Das Craving. Die Rede ist von psychischem und physischem Entzug. Ich hatte hier schon mehrfach meine Zweifel an dieser Trennung angedeutet. Wenn mich das Craving überfällt, dann spüre ich das in meinem Körper! Wo denn sonst? Aber das ist jetzt nicht wichtig. Also weiter. Die Rezeptoren machen Geschrei. Wie auf dem Markt die Fischhändler, die Kunden suchten. Ganz einfach gesagt: Es herrscht Aufregung. Das Ziel dieser Aufregung ist klar. Ich soll rauchen! Was denn sonst? Nichts sonst! Ich soll rauchen! Meine Hände werden nervös. Überhaupt wird so ziemlich alles an mir und in mir nervös. Bilder rauschen durch meinen Kopf. Jetzt kommen sie, die Bilder! Wirkmächtige Bilder sind das. Klaus mit der Zigarette. Ich sitze auf der Treppe und starre in die Ferne. In der Hand eine Zigarette. Ich sitze auf der Kaimauer, da ist das Meer, da ist der Leuchtturm, da sind diese Möwen und da ist schon wieder diese Scheiss Zigarette. Jetzt ist es der Tisch auf der Cafe` Terrasse. Der Kaffee kommt und da steht der Aschenbecher. Bilder, immer mehr Bilder. Ich sehne mich nach Erlösung. Ich weiß genau was ich tun muss! Ich will aber nicht. So denke ich. Ich will nicht! Die Bilder werden laut. Das Geschrei wird differenzierter. Chorische Einlagen wimmern in meinem Kopf. Ich fühle mich wie eine gammelige Melone Gar nicht gut Was kommt jetzt? Schließlich kenne ich mich gut. Womit kann ich meinen Widerstand brechen? Nervosität? Nee, das klappt nicht. Ich stopfe mich mit Käse voll, und danach liege Ich auf dem Sofa und schlafe. Hat nicht geklappt. Also die nächste Geschichte. Neue Bilder. Morgens , immer morgens tauchte ein Bild in meinem Kopf auf. Klaus, die Einsamkeit, die innere Sammlung, der Kaffee und die Zigarette. Oh wie wohlig das alles duftet. Mein Moment! Da kommt nichts dazwischen. Welche Heilung der Seele das alles verspricht. Was könnte denn schöner sein? Nicht, was jetzt verfügbar wäre. Also? Nein! Ich gehe ans Fenster, öffne es und atme. 4711! Atmen! Atmen! etc. Nach 3 Minuten ist das Craving verschwunden. Shit, wieder nichts! Das Hirn muss umschalten. Diese Bilder funktionieren nicht. Es kommen härtere Geschosse : Es muss weh tun! Aus den Tiefen meiner Seele steigen giftige Gase hoch. Stinkt nicht, nein aber ich fühle mich ein wenig benebelt. Auf einmal geht’s mir ganz komisch. Antriebslos, schlaff, dunkle Nebel im Kopf. Was zum Teufel ist das? Keine Ahnung. Ich hänge komplett in den Seilen. Was mache ich hier? Was ist das für ein schwachsinniges Forum hier? Hier hilft mir doch keiner. Jeder wurstelt am Ende nur für sich selber herum. Die letzten drei Posts hat noch nicht mal jemand beantwortet. . Spricht keiner mit mir! Ich steige hier aus: Bringt doch alles nichts. Jetzt hat er mich. Ich hänge in einem derben Stimmungstief. Ich will hier aussteigen. Was mir monatelang eine Stütze war, will ich wegwerfen. Ein Anflug von Depression? Eine handfeste Depression? Was ist das? Diese Fragen stelle ich mir natürlich viel später. Jetzt geht’s mir erstmal richtig mies. Aber, ich kapiere nichts. I ch denke es ist eben so. I ch verstehe nicht was hier los ist Ich schreibe jetzt in meinen Entzugzug! Mir geht’s mies Ihr nervt mich alle. Tschüss, machts gut. War nett mit euch, aber jetzt ist Schluss. Keine Ahnung warum, aber es muss wohl sein. Ich mach mal ohne euch weiter. WoW, eine Stunde später läuft das Postfach über. Alle schreiben mir. Alle sagen, ich soll bleiben. Alle machen sich Sorgen. Ich sitze da und weine. Krass, echt krass. Ich lösche mich hier nicht raus. Ich esse Käse. Ich atme. Ich trinke literweise Wasser Ich gehe schlafen. Ich bin immer noch hier Ich rauche nicht mehr Wie war das nun mit dem Craving?
02.02.2026
19:47 Uhr
Hi lieber Klaus, Ja, für mich waren deine Worte auch irgendwie sehr.... Ernüchternd. Weil wahr, schon mehrfach gehört und gesagt, aber irgendwie erst JETZT im Kopf angekommen. Die Reichweite dieser Erkenntnis ist groß. Meine Güte. Hat mich auch, plötzlich und überraschend auf den Boden der Tatsachen geholt. Hmm... Viele liebe Grüße und ich wünsche dir einen schönen Abend Deine Honigelfe
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