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27.04.2025 09:35

❤️Ein Tagebuch❤️

871
871Beiträge
18.01.2026
20:57 Uhr
Lieber Klaus [SIZE=2][b]herzlichen Glückwunsch zu 888 Tagen Rauchfrei!!!!![/SIZE][/b] Meinen größten Respekt und Hut ab vor dieser Leistung! :congratchamp: :crown: :fireworksblue: :medalsilver: :heart: liche Grüße Deine Honigelfe
18.01.2026
14:08 Uhr
Deine Zahl heute :heart::tanzendepinguin:heart::smileumarmung::gaertnerinalsab:heart: [SIZE=3][b]888[/SIZE][/b] :heart::medal::heart::medallion::heart: Der Wahnsinn
30.12.2025
00:19 Uhr
bearbeitet:
30.12.2025
00:31 Uhr
[SIZE=2][b]Tag 868 Montag[/b][/SIZE] [b]Zahlen des Wahnsinns[/b] Wenn ich lese, das jedes Jahr in unserem Land 131.000 Menschen an den Folgen des Rauchens sterben, dann sagt das etwas aus. Das ist erschreckend viel. In Flugzeug Abstürzen wären es ungefähr 655 voll besetzte Passagier Flieger pro Jahr. Da wäre was los. Wenn nur einer abstürzt bricht in der Bevölkerung eine innere Unruhe aus. Die Buchungen gehen sofort zurück. Was würde passieren wenn nur in Deutschland jedes Jahr 655 Flugzeuge abstürzten. Das ist knapp die Hälfte, der in Deutschland registrierten Flugzeuge. Dann gäbe garantiert eine Menge Lärm in den Medien. Bis hierhin ist das aber nur Zahlensalat! Aber jetzt wird es spannend. Es gab über 2 Milliarden Flug Passagiere in Deutschland. Da sind die 131.000 Toten wieder gar nicht sooo viel. Ungefähr 0.1% Beim Rauchen ist es schlimmer. Jeder 5. Mensch in Deutschland raucht. 18.000.000 Raucher. Jeder 10. Erwachsene ist schwer Nikotin abhängig. Rechnen wir wieder 130.000 Tote im Jahr sind das ungefähr 0.72%. Das sieht schon weniger gut aus. Die anderen sterben natürlich auch, nur etwas später. 0.7% klingt ja erstmal auch nicht wirklich erschreckend. 130.000 bleiben aber 130.000! Erzählt man das einem Raucher, sagt der natürlich: Was soll`s Sterben muss ja jeder. Also....what the fuck! Lets smoke together. Until the end my friend! Ausserdem warum sollte es mich erwischen? Aber, jetzt kommt das berühmte ABER: Die Hälfte aller Langzeitraucher bekommt eine COPD. Das dauert eine Weile, ist dann aber kein Spass. Dazu kommt noch etwas: Die meisten Raucher sterben nicht einfach so. Zack und tot. Nein, die sterben meistens an Krebs oder COPD. Schön ist das nicht. Da stirbt es sich ziemlich mies. Frei nach Bruce Willis.....stirb langsam! Das ist genau der Punkt. Dieses Sterben sind elende Tode. Langsames und schmerzhaftes Sterben. Klar...nochmal: 18 Millionen Raucher und 130.000 Tote im Jahr. Viel zu viel. Hier kein Aufschrei. Ein Aufschrei nur, wenn die Tabaksteuer steigt und das Rauchen überall verboten wird. Das Recht auf die eigene Hinrichtung ist in Gefahr. Wir werden doch wohl selber entscheiden dürfen! Freiheit! Freiheit! Freiheit! Dazu fällt mir gleich der Sicherheitsgurt im Auto ein. Was haben die Leute damals protestiert. Zeitgleich wurde auch die Helmpflicht für Motorradfahrende eingeführt. Da gibts einen tollen Aufklärungsfilm aus den 70ern aus dem 1. Programm Googelt mal nach: [i]der 7. Sinn „Mehr Sicherheit wird Pflicht *Angurten*“ (2/3) 1976[/i] Sowas wünschte ich mir zum Thema Rauchen. Die 70er waren schon super. Da habe ich heute einen Beitrag zum Thema Vapen gesehen. ZDF. Alles kein Spaß. Ganz interessant: Hier waren einige Vaper, die massive Probleme mit dem Entzug hatten. Warum? Weil die vielfache Menge an Nikotin in ihren Körper liessen. Was Vapen mit der Lunge machen wissen wir noch nicht. Deswegen ist das auch die einzig richtige Aussage. Es sind Studien angelaufen, aber nicht zu Ende geführt. Eins wissen wir aber genau. Die hier so beliebten fruchtigen Aromen sind in dem Land, aus dem die Vapes kommen verboten. Warum nur? Ein Irrtum? Sicher nicht! Wer sich da schlauer machen möchte: Google hilft: [i]Vapes: Ausstieg-Chance oder süßes Gift für die Sucht?[/i] Mein Fazit: Wenn ich eine Schokolade auf den Markt brächte, an der jedes Jahr 130.000 Menschen sterben. Was würde wohl passieren? Eine Schoko Steuer? Ein Werbe Verbot im Kino / TV? Ein staatlich finanziertes Schokofrei Forum? Wieviel sterben eigentlich an zuviel Zucker? Jetzt ist es aber genug mit dem Zahlensalat und der Meckerei. Ich wünsche allen hier ein tolles Sylvester. Lasst es euch gut gehen Und feiert euren Rauchstopp! Ganz viel liebe Grüße Klaus Nachtrag: noch was zum Googeln guter Beitrag der ARD [i]Rauchverbot in Deutschland: Warum wir die Kippe nicht loswerden | Y-History[/i]
14.12.2025
12:03 Uhr
bearbeitet:
14.12.2025
12:03 Uhr
Einen schönen guten Morgen ☕ lieber Klaus, Vielen Dank für diesen Text in dem sich viele, ich bin dabei, wieder finden. Ich sehe das Rauchen bzw. vor allem die psychische Abhängigkeit als jahrelange Gehirnwäsche. Und dagegen sind 100, 200...Tage rauchfrei gar nichts Jeder muss seinen Weg finden und das ist nicht immer so leicht. Mein Weg ist vor allem hier reinschreiben vorm Gang an den Automaten. Positiver denken ohne rosarote Brille und Esoterik und hin und wieder lachen - und wenn es nur ein Video im Netz ist Liebe Grüße und weiterhin gute Besserung für deine Schulter Anna
13.12.2025
23:56 Uhr
[SIZE=2][b]Tag 852 Samstag[/b][/SIZE] [b]Ich merk nix? Oder doch![/b] Endlich, da ist er. Der Rauchstopp. 1000 mal schon daran gedacht. 1000 mal kurz davor wieder aufgegeben. Ein paar Mal für ein paar Wochen, oder sogar Monate hatte es auch funktioniert. Aber dann ist immer wieder alles zusammengefallen, wie ein Kartenhaus. Aber jetzt ist es anders. Jetzt wird es endlich ernst. No way back! Der Rauchstopp! Jetzt! Es ist eine feste Entscheidung. Alle helfen. Alle fiebern mit. Jetzt wird es funktionieren. Ein Rauchstopp ist einer euphorische Sache. Die ersten Tage vergehen. Die erste Woche, der erste Monat. Plötzlich, ganz leise kommen andere Momente. Es sind Zweifel. Da quält man sich durch diesen elenden Entzug und hofft ein bisschen, das alles plötzlich anders wird. Da muss doch jetzt irgendwas besser sein als vorher? Überall steht das doch beschrieben. Geruch, Geschmack, Fitness usw. Ich fühl da nichts. Da hätte ich mir den ganzen Mist auch sparen können. Vielleicht ist es ja noch zu früh um etwas zu merken. Noch ein paar Wochen durchhalten, dann kommt es vielleicht. So Zack oder Zong! Mit einem Peitschenhieb. Es knallt, die Musik geht los und der Vorhang geht auf. Licht an und los geht´s. Die Krankenkassen Gesundheits Show. Jetzt fängt das neue Leben an. Wir werden mindestens 100 Jahre alt und springen verjüngt durch unser Leben. Alles blüht, duftet und schmeckt verführerisch. Ein Jungbrunnen, wie ihn Lucas Cranach nicht besser malen hätte können. Nee, ist nicht so? Komisch, oder? Was ist da los? Wohl doch nicht geschädigt durch das viele Rauchen. Alles ganz geblieben. Ist das Rauchen doch eher harmlos? Na ja, ein bisschen fällt vielleicht auch ein Stein vom Herzen. Wie immer, viel Hysterie um nichts. Schwein gehabt. Also wozu diese Quälerei. Was soll denn dieser ganze Entzugs Kampf / Krampf, wenn es doch nichts bringt? So ähnlich gings mir, und ich lese so etwas auch hier immer wieder . Und natürlich frage ich mich, was da los ist. Meine These ist ganz einfach, Bei mir war es die Sucht, die mir einreden wollte: Du kannst ruhig weiter rauchen. Du quälst dich unnötig. Die Erlösung ist ganz nah. Rauch eine Zigarette und alles ist wieder gut. Warum habe ich das nicht gemacht? Ich war diesmal besser vorbereitet. Ich wusste um meine Sucht. Ich habe mit Craving gerechnet. Craving ist die Kunst verführt zu werden. Mein Kopf denkt sich Strategien aus um mich zu täuschen und letztlich zu verführen. Wer könnte es wohl besser, als mein eigener Kopf. Ein ganz wichtiges Motiv war meine Freiheit. Ich wollte sie zurückgewinnen. Unbedingt. Das war mein stärkster Motor. Ich kam mir vor wie beim Poker. Gewinnen und verlieren. Aber ich wusste, es wird funktionieren. 100.000de haben das geschafft. Ich wollte das auch. Ich war nicht zufrieden den. Ein Mensch, der keine Wahl hatte. Ich musste rauchen. 30 mal am Tag. Ekelhaft! Das denke ich jetzt. Damals dachte ich: Ich rauche gerne. Ach ja, was ist denn nun mit den Veränderungen? Es sind ganz viele kleine. Ich fühle mich stabiler, schlafe besser, rieche besser, sehe nicht mehr so zerknittert aus. OK, ich habe ordentlich zugenommen. ( Viel Käse und Eis mit Sahne ) Ja! Stimmt! Aber besser als rauchen. Und es wird schon wieder weniger. Außerdem sind meine Freunde immer noch meine Freunde. Eine große Veränderung ist es aber auch. Jetzt wähle ich. Ich rauche nicht mehr. Ich weiß genau, das die eine Zigarette mich wieder auf das Level von vorher zuwirft. So war es immer. Früher hatte ich das nicht verstanden. Das ist jetzt anders. Ein Rauchstopp ist ein langer Prozess. Viele Fakten und sehr viele Beweise und Indizien. Die wollen alle gelesen und studiert sein. De Facto: Die beste Entscheidung ever.
11.12.2025
12:32 Uhr
Lieber Klaus, wieder einmal ein absolut gelungenes Statement zu deinen mittlerweile 850 Rauchfrei-Tagen. Ich gratuliere dir zu beiden! Du kannst dein Nichtmehrraucher- Dasein sehr gut beschreiben. Nimmst dir kein Blatt vor den Mund. Von wegen, es ist einfach...man muss nur wollen. Das ist es, was ich wirklich sehr oft gehört habe, von all den Schlaumeiern, die nicht wissen, was Nikotinsucht bedeutet. Bei deinem Fund, mit der Schachtel Zigaretten musste ich ein wenig schmunzeln. Ich hatte mindestens 2 Jahre eine ganze Stange Zigaretten in der Schublade. Für mich war das beruhigend. Ich wusste immer, ich könnte wenn ich wollte...ich wollte jedoch alles, nur nicht diese ersten Tage und Wochen des Entzugs nochmal erleben. Tatsächlich ist das auch so geblieben. [b]ich könnte ja, wenn ich wollte...ich will aber nicht![SIZE=2]??[/SIZE][/b] Ich wünsche dir einen schönen Tag. Liebe Grüße Herta
13.11.2025
14:14 Uhr
[SIZE=2][b]Tag 822 Donnerstag[/b][/SIZE] [b]Arbeit[/b] Mein Rauchstopp ist ein bedeutender Lebensabschnitt. Ich finde keinen Vergleich. Ein Arzt aus dem Bekanntenkreis sagte mal.... Menschen mit einer Sucht Erkrankung sind Experten. Denen muss man nichts erzählen , die kennen sich im Leben aus. Mit einer Sucht leben lernen bedeutet auch eine Menge Arbeit. Süchtige lernen das Leben neu zu leben. Es kommen viele Dinge zusammen. An erster Stelle steht die Entscheidung. Ich will nicht mehr rauchen! Das muss ganz klar sein. Das hört sich leicht an, ist es aber nicht. Ein Rauchstopp kann anstrengend sein, da braucht es ein gutes Fundament. Ein wichtiger Bestandteil davon ist die Entscheidung. Ich will nicht mehr rauchen! Dann kommt die Frage....wie schaffe ich das? In mir drin toben die Synapsen und wollen ihre Substanzen. Ganz schwer zu ertragen. Endlos viele Situationen sind mit Rauchen verknüpft. Viele Situationen wurden mit Dopamin begleitet oder beendet. Sogar die berühmte Zigarette danach....als ob der Sex nicht schon genug schön war. 30 Zigaretten täglich war meine Dosis. Alle 30 Minuten eine. Da war fast alles mit rauchen verknüpft. Oft ging es um Belohnung, oft um diesen Mini Kick. Meist ging es automatisch. Ach du lieber Himmel. Überall lauert der Rückfall. Es gibt verschiedene Möglichkeiten des Rückfalls und unendlich viele Gründe dafür. Es hat nichts mit Schwäche oder schlechtem Charakter zu tun. Nein, das Geschrei im Kopf ist laut...zu laut. Das Leben ist gerade schwer zu ertragen. Alles ist zu viel, oder zu wenig. Jetzt kommt die Vision der Erlösung daher. Die messianische Zigarette. Und dann treffen wir eine Entscheidung. Ok, dann rauchen wir eben wieder. Oder eben andersrum....wir entscheiden uns für den Rauchstopp. Jetzt kommt die Arbeit ins Spiel. Diese vielen Situationen muss ich neu lernen. Lernen, das ich ohne dieses Gift Zeugs leben kann Ich habe das immer verdrängt. Ich war doch RAUCHER und kein Selbstmörder. Ich doch nicht. Ich habe den Entzug am Anfang nicht gut hinbekommen. Ich habe das Dopamin nur verlagert. Käse und Eis mit Sahne. Zum Frühstück Pistazien Croissants. Fett und Zucker machen glücklich und dick. Alles besser als rauchen....war mein Mantra. Besser ging's mit Atem Meditation. Atmen muss ich ja sowieso. Dann gleich richtig. Das war der Schlüssel. Damit konnte ich mein Craving kontrollieren. Ich glaube von allem, was ich so probiert hatte, war es das Wirksamste. Da war aber auch dieses Forum. Das Lesen und Schreiben hat mir auch sehr geholfen. Es tat gut nicht alleine zu sein. Ich habe gerade meinen Kleiderschrank aufgeräumt und in einer Jacke fand ich eine Schachtel meiner Lieblings Zigaretten. Ganz neu... Original verpackt. 23 Stück für 7€. Die liegt da schon eine Weile. Heute sind die teurer. Jetzt liegt die Schachtel vor mir auf dem Tisch. Ich betrachte sie und finde sie schön. Früher, als Kind hatte ich solche Schachteln gesammelt. Zuerst Streichholz Schachteln, dann exotische Zigaretten Schachteln. Briefmarken auch. Irgendwann wurde das war alles sehr langweilig und hörte damit auf. Aber schön finde ich manche Designs immer noch So, da liegt sie also. Was mache ich mit dir? Ich nehme sie in die Hand und betrachte sie genauer. Wegwerfen, vernichten, zerbröseln, oder verschenken? Ich entscheide mich fürs verschenken. Das hatte ich damals auch gemacht.
23.10.2025
08:00 Uhr
Tag 800, Teil 2! Zusammenfassung, nachdem langer Text meinerseits futsch war ? : Gratulation! Hochachtung! Danke für Lotse sein und viele tolle Texte. Demnächst mehr in diesem Theater. :) ........:fireworksblue: Liebe Grüße, Birgit :flowerblue:
22.10.2025
23:39 Uhr
Klaus So schöne Gedanken! Heute bin ich im Regen spazieren gewesen. Es war toll. Das prasseln, wie das Lachen der Natur. Und herrliche Pfützen zum reinspringen. Wie Kinder sein. Meist sagen wir "so einfach ist es nicht" ... meistens liegen wir da falsch. Auf Deine [b][SIZE=2]800[/SIZE] [/b]ein hiphiphurra :butterflyflower:butterfly::cat::butterfly::butterflyflower
22.10.2025
22:05 Uhr
:birthday: :| [b]800 Tage?![/b] Da fliegt einem ja der Partyhut vom Kopf ? Tolle Zahl, lieber Klaus! Deine Belohnung hast du ja längst, aber ich leg noch ein paar Blümchen drauf :flowerorange::flowerblue::flower: Von Herzen ?
22.10.2025
18:32 Uhr
bearbeitet:
22.10.2025
18:33 Uhr
[SIZE=2][b]Tag 800 Mittwoch[/b][/SIZE] [b]Sucht - Krass - Sucht Wo ist meine Belohnung?[/b] Raucher verbrennen nicht nur Tabak und Papier. Sie verbrennen auch jeden Tag bis zu 200 kcal. Warum eigentlich? Ein Grund ist natürlich die Tatsache, das wir täglich über 70 krebserregende Stoffe in uns hinein inhaliert haben. Der Körper ist damit beschäftigt, diese aus dem Körper zu bekommen. Das ganze Gift Zeug müssen unsere Organe und Kontrollsysteme wegschaffen. Sie kämpfen einen harten Kampf um uns gesund zu erhalten. Gar nicht so einfach. Das ist Arbeit. Arbeit verbrennt einen Teil dieser Energie. Hören wir mit dem Rauchen auf, werden wir fett und rund. Belohnen wir uns zusätzlich durch Torten Bonbons und Pistazien Croissants werden wir noch dicker. Ich habe noch Käse gefuttert. Immer wenn ich es nicht mehr ertragen konnte, wenn der Suchtdruck zu stark war. Ein beherzter Biss in den französischen Weichkäse. WoW. Lecker!!!! Ja, da hilft nur eines. Weniger futtern. Und natürlich etwas Bewegung ins Leben bringen. Das Belohnungs System ist ewig lange durch Tabak getriggert worden. Bei manchen noch zusätzlich durch das berühmte Feierabend Bier oder das Glas Wein zum Abend. Das war wohl keine so gute Idee. Alkohol ist genau so ein Gift wie Tabak. Wer jetzt denkt.....boaaahhh, jetzt ist aber mal gut eyhh! Der sollte sich mal Kinder anschauen. Kinder rauchen nicht, sie trinken auch kein Bier und Wein. Aber, schaut genau hin. Sie sind ganz schön lebendig. Sie lachen, weinen, streiten und haben einen total erfüllten Tag. Das hatten wir auch mal. Das haben auch die vielen Menschen, die nicht rauchen und die nicht trinken. Rauchen raubt uns eine Menge Lebenszeit. Lässt uns leiden. Wer es nicht glaubt....der sollte mal ein paar Raucher im Krankenhaus besuchen. Wer denkt....das geht mich nichts an. Mich trifft das nicht.....hat ja vielleicht sogar Recht. Die Chancen beim russischen Roulette stehen da aber besser. [b]Also: Weg mit dem Dreck! Zurück in die Kindheit. [/b] Ich bin seit einem Jahr in einem Sprachcafe ( Rauch und Alk Frei! ) aktiv. Einmal in der Woche kommen da Menschen zusammen, die gerade Deutsch lernen. Menschen aus der ganzen Welt, von 14 bis 75, aus allen sozialen Schichten. Alle haben ein gleiches Problem: Fremd in diesem Land. Ihr glaubt nicht wie viel wir lachen. Wie schön es ist sich mit Händen und Füßen zu unterhalten. Das ist Belohnung pur! Ich hatte noch nie das Gefühl von Verlust oder Craving wenn ich Zeit mit diesen Menschen verbracht habe. Das ist meine Belohnung!
20.10.2025
22:47 Uhr
[SIZE=2][b]Tag 798 Montag[/b][/SIZE] [b]Gedanken zum Thema Sucht[/b] Die vermutlich stärkste Waffe gegen Sucht aller Art ist die Entdeckung der Lebensfreude. Lebensfreude ohne Drogen!. Ich war lange davon überzeugt, das ein Leben ohne Alkohol und ohne Tabak, früher auch ohne Cannabis nicht lebenswert ist. Cannabis, habe ich schon lange zu den Akten gelegt. Geblieben ist Tabak und Alkohol. Ich war davon überzeugt, es gehöre irgendwie zum Mensch sein dazu. Da gabs auch diesen Film....Disney ... Afrika ... betrunkene Elefanten und Affen. Wie lustig. Wie normal. Wenn die das brauchen, dann brauche ich das auch. Heute weiß ich, wie schädlich diese Drogen sein können und denke, es war ein großer Irrtum zu glauben es gehöre dazu. Heute suche und finde ich die schönen Dinge im Leben. Was das ist? Für jeden und jede ist es etwas Anderes. Es sollte gesucht und gefunden werden. Meist wissen wir es ganz genau, hatten aber immer etwas Angst davor. Vielleicht Theater spielen? Vielleicht alleine reisen? Vielleicht backen lernen? Es gibt viels was da schlummert. Aber da ist dann auch die Angst. Nee, ich doch nicht. Keine Zeit, schaffe ich sowieso nicht ....etc ... etc ... etc. Zum Teufel mit diesen Ängsten. Seien wir mutig und stellen uns dem aufregenden Leben. Bleiben wir solange es möglich ist gesund und gestalten wir unser Leben. Schließlich haben wir einen Rauchstopp gemacht. WoW. Das ist stark! Gehen wir einen Schritt weiter! Klingt wie Werbung für irgendein Wundermittel. Ist aber ganz einfach und ganz nah. Ein Coach hat mir mal ein wichtiges Mittel erzählt, wie er seine Klienten zur Selbsterkenntnis verhilft. Es ist einfach: Nimm drei Blatt Papier und einen Stift Auf das 1. Blatt schreibst du die Zahl 6 Auf das 2. Blatt schreibst du die Zahl 12 Auf das 3. Blatt schreibst du die Zahl 18 Schreibe auf die Blätter die Dinge die du am liebsten getan hast, als du ungefähr diese Alter hattest Lass dir Zeit und filtere nicht. Schreibe alles auf was dir einfällt. Gib dich in deine Erinnerungen. Fühle dich zurück. Schreibe es einfach auf. Aus dem, was dann auf dem Papier steht formt sich deine Zukunft. Wann beginnt die Zukunft? Auch einfach: Wenn die Gegenwart vorüber ist. Wann wird das sein? In drei Sekunden!
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