27.04.2025 09:35

❤️Ein Tagebuch❤️

873
873Beiträge
24.01.2026
23:45 Uhr
bearbeitet:
25.01.2026
09:42 Uhr
[SIZE=2][b]Tag 894 Samstag[/b][/SIZE] [b] Sex - Drugs - Rock`n Roll[/b] Wenn ich Google nach “Alkohol ist gesund” suchen lasse, gibt es lustige Ergebnisse. Zuerst kommen die “Jeder Tropfen ist Gift” Aufklärungsseiten. Die WHO sagt dazu am 4.1.23 folgendes: Beim Alkoholkonsum gibt es keine gesundheitlich unbedenkliche Menge. Auch weit vorne findet sich die medizinische Fakultät Münster, die sich implizit gegen die WHO Meinung ausspricht und mit folgender Überschrift punktet: Das Feierabendbier schadet nicht: Kritik am Alkohol-Report der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Der Rotwein wird dort sogar als lebensverlängernd gelobt. Die BIÖG wirbt auch für ein alkoholfreies Leben, nennt ihre Seite aber : Kenn dein Limit: Aha, denke ich, es gibt also ein Limit, bis dahin ist es wohl okay. Immerhin nicht ganz so dogmatisch. Hier lese ich, man solle sich zum Feierabend Bier einen extrem unbequemen Stuhl aussuchen. Dann würde einem der Appetit auf Alkohol schon vergehen. Das finde ich wieder etwas befremdlich. Eine Freundin, sie ist Psycho-Therapeutin bevorzugt Zigarren und schottischen Whisky zum Feierabend. Überhaupt lieben manche Mediziner den Griff zur Droge. Also gibt es verschiedene Sichtweisen. Nix, ein bisschen oder alles halb so wild. Würde ich Fußball Fans fragen ob sie gerne ohne Bier ins Stadion gingen, würden die meisten von denen verständnislos den Kopf schütteln. Fußball ohne Bier? Geht nicht! Soziologen sagen dazu, das Fußball und Bier eine ganz wichtige Funktion für die Gesellschaft haben. Es ist wie Druck ablassen. Eine heilsame Massen Psychose, die auf gut zwei Stunden limitiert ist. Vielleicht wurde ja auch im römischen Colloseum schon Wein getrunken. Ich frage mich schon lange, ob es ein Leben ohne Drogen gibt. Der Mensch hat wohl schon alles gefunden, was den Geist vernebelt. Vieles hat er kultiviert. Schon in der Bibel wird sehr begeistert von der wundersamen Wandlung Wasser zu Wein berichtet. Anlass war eine große Hochzeits Party. Die Rede ist von mehreren 1000 Litern, Ein göttliches Wunder. Da taucht die Frage auf, ob die WHO mit ihrer Abstinenz Forderung nicht auch eine Abkehr vom göttlichen Prinzip vollzieht. Googelt man weiter nach Sex und Rock`n Roll gewinnt man den den Eindruck alles falsch zu machen. Das gilt auch für Sex. Wie oft, wie intensiv, alleine, zu zweit in der Gruppe. Alles mit Bedacht und vor Allem alles optimiert. Ratgeber überall. Kenn dein Limit auch hier. Rock`n Roll steht wohl für Party. Für Musik wohl kaum. In meiner Berufsbranche sind die Mitarbeiter am Besten die Musik als Hobby betreiben. Gamer sind wegen ihrer schnellen Auffassungsgabe und Reaktionen auch sehr beliebt. Also Party ja. Am besten also ohne Drogen? Dr. Gernot Rückert, ein sehr prominenter Sucht Mediziner hat dazu ein interessantes Buch geschrieben. Er arbeitet seit vielen Jahren als Notfall Mediziner auf dem Fusion Festival und weiß genau, das dort fast niemand nüchtern herumläuft. Er findet das im Wesentlichen völlig okay, warnt aber explizit vor Alkohol und Tabak. Seiner Meinung nach die gefährlichsten Drogen überhaupt. In seinem Buch beschreibt er Alternativen, die nicht abhängig machen und den Körper nicht zerstören. Rausch, so Rückert ist notwendig. Menschen werden immer einen Rausch suchen. Allerdings dann bitte etwas das den Körper und den Geist nicht zerstört. Warum schreibe ich das? Weil mich das natürlich umtreibt. Monika beschreibt das selbstverständliche Alkohol trinken. Ich habe es auch regelmäßig gemacht und vermutlich sind wir nicht alleine damit. Nach meinem Rauchstopp schmeckte mir plötzlich das Bier nicht mehr. Wein auch nicht....wobei ich den noch nie so richtig gerne mochte. Ausnahme war immer der Portwein im Winter. Aber jetzt bin ich seit meinem Rauchstopp nüchtern. Und wisst ihr was? Ich bemerke einen starken Unterschied. Morgens habe ich immer einen klaren Kopf. Wie vernebelt der früher immer war hatte ich gar nicht mehr bemerkt weil es ja fast ein Dauer Zustand war. Also das ist jetzt echt anders. Vermisse ich was? Den Nebel ganz sicher nicht. Aber da ist etwas. Ja! Irgendwie sind die Menschen anders ohne Alkohol. Hat ja auch gute Seiten. Irgendwie fallen viele Hemmungen weg und das Leben erscheint lustiger. Schwer das in Worte zu fassen. Es ist jedenfalls anders. Vermisse ich das sehr? Nein, nur manchmal ein wenig. Vielleicht ist das auch Nostalgie. Sowas wie früher war alles besser und dieser Quatsch. Am Rauchen vermisse ich garnichts. Bin so froh das ich nicht mehr muss. Ich habe null Verlangen ... nix mehr. Von dreißig Zigaretten täglich auf NULL! War nicht ganz einfach, aber ich finde es Klasse. Rauchen ist einfach nur eine schwere Krankheit für mich. Ich bin so froh, das es ausgestanden ist. Die Genesung geht voran. Auch die Seele heilt. Ich merke das ich auch die Leiden vergesse. Wäre ich nicht hier, wüsste ich fast nichts mehr davon. Hier werde ich jeden Tag daran erinnert. Und das ist gut so! Fortsetzung folgt
22.01.2026
09:13 Uhr
Hi lieber Klaus, Danke für deinen Besuch in meinem Wohnzimmer. Ich habe die Passagierliste gerne weiter geführt. Es ist ja schon klasse, dass du es gemacht hast. So haben wir eine schöne Übersicht. Und spannend ist es auch, zu sehen wie sich die Zahl der Rauchfreien Tage vermehrt. Von allen. Trotz Höhen und Tiefen. Aber für mich hat es gerade auch einen großen Motivationsanteil, zu sehen wie rauchfreien Tage steigen. Viele liebe Grüße Deine Honigelfe [b]Heute rauche ich nicht [/b]
18.01.2026
20:57 Uhr
Lieber Klaus [SIZE=2][b]herzlichen Glückwunsch zu 888 Tagen Rauchfrei!!!!![/SIZE][/b] Meinen größten Respekt und Hut ab vor dieser Leistung! :congratchamp: :crown: :fireworksblue: :medalsilver: :heart: liche Grüße Deine Honigelfe
18.01.2026
14:08 Uhr
Deine Zahl heute :heart::tanzendepinguin:heart::smileumarmung::gaertnerinalsab:heart: [SIZE=3][b]888[/SIZE][/b] :heart::medal::heart::medallion::heart: Der Wahnsinn
30.12.2025
00:19 Uhr
bearbeitet:
30.12.2025
00:31 Uhr
[SIZE=2][b]Tag 868 Montag[/b][/SIZE] [b]Zahlen des Wahnsinns[/b] Wenn ich lese, das jedes Jahr in unserem Land 131.000 Menschen an den Folgen des Rauchens sterben, dann sagt das etwas aus. Das ist erschreckend viel. In Flugzeug Abstürzen wären es ungefähr 655 voll besetzte Passagier Flieger pro Jahr. Da wäre was los. Wenn nur einer abstürzt bricht in der Bevölkerung eine innere Unruhe aus. Die Buchungen gehen sofort zurück. Was würde passieren wenn nur in Deutschland jedes Jahr 655 Flugzeuge abstürzten. Das ist knapp die Hälfte, der in Deutschland registrierten Flugzeuge. Dann gäbe garantiert eine Menge Lärm in den Medien. Bis hierhin ist das aber nur Zahlensalat! Aber jetzt wird es spannend. Es gab über 2 Milliarden Flug Passagiere in Deutschland. Da sind die 131.000 Toten wieder gar nicht sooo viel. Ungefähr 0.1% Beim Rauchen ist es schlimmer. Jeder 5. Mensch in Deutschland raucht. 18.000.000 Raucher. Jeder 10. Erwachsene ist schwer Nikotin abhängig. Rechnen wir wieder 130.000 Tote im Jahr sind das ungefähr 0.72%. Das sieht schon weniger gut aus. Die anderen sterben natürlich auch, nur etwas später. 0.7% klingt ja erstmal auch nicht wirklich erschreckend. 130.000 bleiben aber 130.000! Erzählt man das einem Raucher, sagt der natürlich: Was soll`s Sterben muss ja jeder. Also....what the fuck! Lets smoke together. Until the end my friend! Ausserdem warum sollte es mich erwischen? Aber, jetzt kommt das berühmte ABER: Die Hälfte aller Langzeitraucher bekommt eine COPD. Das dauert eine Weile, ist dann aber kein Spass. Dazu kommt noch etwas: Die meisten Raucher sterben nicht einfach so. Zack und tot. Nein, die sterben meistens an Krebs oder COPD. Schön ist das nicht. Da stirbt es sich ziemlich mies. Frei nach Bruce Willis.....stirb langsam! Das ist genau der Punkt. Dieses Sterben sind elende Tode. Langsames und schmerzhaftes Sterben. Klar...nochmal: 18 Millionen Raucher und 130.000 Tote im Jahr. Viel zu viel. Hier kein Aufschrei. Ein Aufschrei nur, wenn die Tabaksteuer steigt und das Rauchen überall verboten wird. Das Recht auf die eigene Hinrichtung ist in Gefahr. Wir werden doch wohl selber entscheiden dürfen! Freiheit! Freiheit! Freiheit! Dazu fällt mir gleich der Sicherheitsgurt im Auto ein. Was haben die Leute damals protestiert. Zeitgleich wurde auch die Helmpflicht für Motorradfahrende eingeführt. Da gibts einen tollen Aufklärungsfilm aus den 70ern aus dem 1. Programm Googelt mal nach: [i]der 7. Sinn „Mehr Sicherheit wird Pflicht *Angurten*“ (2/3) 1976[/i] Sowas wünschte ich mir zum Thema Rauchen. Die 70er waren schon super. Da habe ich heute einen Beitrag zum Thema Vapen gesehen. ZDF. Alles kein Spaß. Ganz interessant: Hier waren einige Vaper, die massive Probleme mit dem Entzug hatten. Warum? Weil die vielfache Menge an Nikotin in ihren Körper liessen. Was Vapen mit der Lunge machen wissen wir noch nicht. Deswegen ist das auch die einzig richtige Aussage. Es sind Studien angelaufen, aber nicht zu Ende geführt. Eins wissen wir aber genau. Die hier so beliebten fruchtigen Aromen sind in dem Land, aus dem die Vapes kommen verboten. Warum nur? Ein Irrtum? Sicher nicht! Wer sich da schlauer machen möchte: Google hilft: [i]Vapes: Ausstieg-Chance oder süßes Gift für die Sucht?[/i] Mein Fazit: Wenn ich eine Schokolade auf den Markt brächte, an der jedes Jahr 130.000 Menschen sterben. Was würde wohl passieren? Eine Schoko Steuer? Ein Werbe Verbot im Kino / TV? Ein staatlich finanziertes Schokofrei Forum? Wieviel sterben eigentlich an zuviel Zucker? Jetzt ist es aber genug mit dem Zahlensalat und der Meckerei. Ich wünsche allen hier ein tolles Sylvester. Lasst es euch gut gehen Und feiert euren Rauchstopp! Ganz viel liebe Grüße Klaus Nachtrag: noch was zum Googeln guter Beitrag der ARD [i]Rauchverbot in Deutschland: Warum wir die Kippe nicht loswerden | Y-History[/i]
14.12.2025
12:03 Uhr
bearbeitet:
14.12.2025
12:03 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
13.12.2025
23:56 Uhr
[SIZE=2][b]Tag 852 Samstag[/b][/SIZE] [b]Ich merk nix? Oder doch![/b] Endlich, da ist er. Der Rauchstopp. 1000 mal schon daran gedacht. 1000 mal kurz davor wieder aufgegeben. Ein paar Mal für ein paar Wochen, oder sogar Monate hatte es auch funktioniert. Aber dann ist immer wieder alles zusammengefallen, wie ein Kartenhaus. Aber jetzt ist es anders. Jetzt wird es endlich ernst. No way back! Der Rauchstopp! Jetzt! Es ist eine feste Entscheidung. Alle helfen. Alle fiebern mit. Jetzt wird es funktionieren. Ein Rauchstopp ist einer euphorische Sache. Die ersten Tage vergehen. Die erste Woche, der erste Monat. Plötzlich, ganz leise kommen andere Momente. Es sind Zweifel. Da quält man sich durch diesen elenden Entzug und hofft ein bisschen, das alles plötzlich anders wird. Da muss doch jetzt irgendwas besser sein als vorher? Überall steht das doch beschrieben. Geruch, Geschmack, Fitness usw. Ich fühl da nichts. Da hätte ich mir den ganzen Mist auch sparen können. Vielleicht ist es ja noch zu früh um etwas zu merken. Noch ein paar Wochen durchhalten, dann kommt es vielleicht. So Zack oder Zong! Mit einem Peitschenhieb. Es knallt, die Musik geht los und der Vorhang geht auf. Licht an und los geht´s. Die Krankenkassen Gesundheits Show. Jetzt fängt das neue Leben an. Wir werden mindestens 100 Jahre alt und springen verjüngt durch unser Leben. Alles blüht, duftet und schmeckt verführerisch. Ein Jungbrunnen, wie ihn Lucas Cranach nicht besser malen hätte können. Nee, ist nicht so? Komisch, oder? Was ist da los? Wohl doch nicht geschädigt durch das viele Rauchen. Alles ganz geblieben. Ist das Rauchen doch eher harmlos? Na ja, ein bisschen fällt vielleicht auch ein Stein vom Herzen. Wie immer, viel Hysterie um nichts. Schwein gehabt. Also wozu diese Quälerei. Was soll denn dieser ganze Entzugs Kampf / Krampf, wenn es doch nichts bringt? So ähnlich gings mir, und ich lese so etwas auch hier immer wieder . Und natürlich frage ich mich, was da los ist. Meine These ist ganz einfach, Bei mir war es die Sucht, die mir einreden wollte: Du kannst ruhig weiter rauchen. Du quälst dich unnötig. Die Erlösung ist ganz nah. Rauch eine Zigarette und alles ist wieder gut. Warum habe ich das nicht gemacht? Ich war diesmal besser vorbereitet. Ich wusste um meine Sucht. Ich habe mit Craving gerechnet. Craving ist die Kunst verführt zu werden. Mein Kopf denkt sich Strategien aus um mich zu täuschen und letztlich zu verführen. Wer könnte es wohl besser, als mein eigener Kopf. Ein ganz wichtiges Motiv war meine Freiheit. Ich wollte sie zurückgewinnen. Unbedingt. Das war mein stärkster Motor. Ich kam mir vor wie beim Poker. Gewinnen und verlieren. Aber ich wusste, es wird funktionieren. 100.000de haben das geschafft. Ich wollte das auch. Ich war nicht zufrieden den. Ein Mensch, der keine Wahl hatte. Ich musste rauchen. 30 mal am Tag. Ekelhaft! Das denke ich jetzt. Damals dachte ich: Ich rauche gerne. Ach ja, was ist denn nun mit den Veränderungen? Es sind ganz viele kleine. Ich fühle mich stabiler, schlafe besser, rieche besser, sehe nicht mehr so zerknittert aus. OK, ich habe ordentlich zugenommen. ( Viel Käse und Eis mit Sahne ) Ja! Stimmt! Aber besser als rauchen. Und es wird schon wieder weniger. Außerdem sind meine Freunde immer noch meine Freunde. Eine große Veränderung ist es aber auch. Jetzt wähle ich. Ich rauche nicht mehr. Ich weiß genau, das die eine Zigarette mich wieder auf das Level von vorher zuwirft. So war es immer. Früher hatte ich das nicht verstanden. Das ist jetzt anders. Ein Rauchstopp ist ein langer Prozess. Viele Fakten und sehr viele Beweise und Indizien. Die wollen alle gelesen und studiert sein. De Facto: Die beste Entscheidung ever.
11.12.2025
12:32 Uhr
Lieber Klaus, wieder einmal ein absolut gelungenes Statement zu deinen mittlerweile 850 Rauchfrei-Tagen. Ich gratuliere dir zu beiden! Du kannst dein Nichtmehrraucher- Dasein sehr gut beschreiben. Nimmst dir kein Blatt vor den Mund. Von wegen, es ist einfach...man muss nur wollen. Das ist es, was ich wirklich sehr oft gehört habe, von all den Schlaumeiern, die nicht wissen, was Nikotinsucht bedeutet. Bei deinem Fund, mit der Schachtel Zigaretten musste ich ein wenig schmunzeln. Ich hatte mindestens 2 Jahre eine ganze Stange Zigaretten in der Schublade. Für mich war das beruhigend. Ich wusste immer, ich könnte wenn ich wollte...ich wollte jedoch alles, nur nicht diese ersten Tage und Wochen des Entzugs nochmal erleben. Tatsächlich ist das auch so geblieben. [b]ich könnte ja, wenn ich wollte...ich will aber nicht![SIZE=2]??[/SIZE][/b] Ich wünsche dir einen schönen Tag. Liebe Grüße Herta
13.11.2025
14:14 Uhr
[SIZE=2][b]Tag 822 Donnerstag[/b][/SIZE] [b]Arbeit[/b] Mein Rauchstopp ist ein bedeutender Lebensabschnitt. Ich finde keinen Vergleich. Ein Arzt aus dem Bekanntenkreis sagte mal.... Menschen mit einer Sucht Erkrankung sind Experten. Denen muss man nichts erzählen , die kennen sich im Leben aus. Mit einer Sucht leben lernen bedeutet auch eine Menge Arbeit. Süchtige lernen das Leben neu zu leben. Es kommen viele Dinge zusammen. An erster Stelle steht die Entscheidung. Ich will nicht mehr rauchen! Das muss ganz klar sein. Das hört sich leicht an, ist es aber nicht. Ein Rauchstopp kann anstrengend sein, da braucht es ein gutes Fundament. Ein wichtiger Bestandteil davon ist die Entscheidung. Ich will nicht mehr rauchen! Dann kommt die Frage....wie schaffe ich das? In mir drin toben die Synapsen und wollen ihre Substanzen. Ganz schwer zu ertragen. Endlos viele Situationen sind mit Rauchen verknüpft. Viele Situationen wurden mit Dopamin begleitet oder beendet. Sogar die berühmte Zigarette danach....als ob der Sex nicht schon genug schön war. 30 Zigaretten täglich war meine Dosis. Alle 30 Minuten eine. Da war fast alles mit rauchen verknüpft. Oft ging es um Belohnung, oft um diesen Mini Kick. Meist ging es automatisch. Ach du lieber Himmel. Überall lauert der Rückfall. Es gibt verschiedene Möglichkeiten des Rückfalls und unendlich viele Gründe dafür. Es hat nichts mit Schwäche oder schlechtem Charakter zu tun. Nein, das Geschrei im Kopf ist laut...zu laut. Das Leben ist gerade schwer zu ertragen. Alles ist zu viel, oder zu wenig. Jetzt kommt die Vision der Erlösung daher. Die messianische Zigarette. Und dann treffen wir eine Entscheidung. Ok, dann rauchen wir eben wieder. Oder eben andersrum....wir entscheiden uns für den Rauchstopp. Jetzt kommt die Arbeit ins Spiel. Diese vielen Situationen muss ich neu lernen. Lernen, das ich ohne dieses Gift Zeugs leben kann Ich habe das immer verdrängt. Ich war doch RAUCHER und kein Selbstmörder. Ich doch nicht. Ich habe den Entzug am Anfang nicht gut hinbekommen. Ich habe das Dopamin nur verlagert. Käse und Eis mit Sahne. Zum Frühstück Pistazien Croissants. Fett und Zucker machen glücklich und dick. Alles besser als rauchen....war mein Mantra. Besser ging's mit Atem Meditation. Atmen muss ich ja sowieso. Dann gleich richtig. Das war der Schlüssel. Damit konnte ich mein Craving kontrollieren. Ich glaube von allem, was ich so probiert hatte, war es das Wirksamste. Da war aber auch dieses Forum. Das Lesen und Schreiben hat mir auch sehr geholfen. Es tat gut nicht alleine zu sein. Ich habe gerade meinen Kleiderschrank aufgeräumt und in einer Jacke fand ich eine Schachtel meiner Lieblings Zigaretten. Ganz neu... Original verpackt. 23 Stück für 7€. Die liegt da schon eine Weile. Heute sind die teurer. Jetzt liegt die Schachtel vor mir auf dem Tisch. Ich betrachte sie und finde sie schön. Früher, als Kind hatte ich solche Schachteln gesammelt. Zuerst Streichholz Schachteln, dann exotische Zigaretten Schachteln. Briefmarken auch. Irgendwann wurde das war alles sehr langweilig und hörte damit auf. Aber schön finde ich manche Designs immer noch So, da liegt sie also. Was mache ich mit dir? Ich nehme sie in die Hand und betrachte sie genauer. Wegwerfen, vernichten, zerbröseln, oder verschenken? Ich entscheide mich fürs verschenken. Das hatte ich damals auch gemacht.
23.10.2025
08:00 Uhr
Tag 800, Teil 2! Zusammenfassung, nachdem langer Text meinerseits futsch war ? : Gratulation! Hochachtung! Danke für Lotse sein und viele tolle Texte. Demnächst mehr in diesem Theater. :) ........:fireworksblue: Liebe Grüße, Birgit :flowerblue:
22.10.2025
23:39 Uhr
Klaus So schöne Gedanken! Heute bin ich im Regen spazieren gewesen. Es war toll. Das prasseln, wie das Lachen der Natur. Und herrliche Pfützen zum reinspringen. Wie Kinder sein. Meist sagen wir "so einfach ist es nicht" ... meistens liegen wir da falsch. Auf Deine [b][SIZE=2]800[/SIZE] [/b]ein hiphiphurra :butterflyflower:butterfly::cat::butterfly::butterflyflower
22.10.2025
22:05 Uhr
:birthday: :| [b]800 Tage?![/b] Da fliegt einem ja der Partyhut vom Kopf ? Tolle Zahl, lieber Klaus! Deine Belohnung hast du ja längst, aber ich leg noch ein paar Blümchen drauf :flowerorange::flowerblue::flower: Von Herzen ?
Hilfe

Webanalyse / Datenerfassung

Wir möchten diese Website fortlaufend verbessern. Dazu wird um Ihre Einwilligung in die statistische Erfassung von Nutzungsinformationen gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.