Lieber Klaus,
diese Gedanken beschäftigen mich auch sehr. Ich bin froh, sie in deinem Wohnzimmer zu lesen.
Wie viel Beschäftigung mit dem Thema ist nötig?
Reicht es nicht einfach, dass man stur bleibt? Du weißt schon: IAAHHH.
Gibt es denn immer Gründe innerhalb der eigenen Person, weshalb man geraucht hat? Reicht es nicht aus zu wissen, dass es etwas mit dem Belohnungszentrum zu tun hat? Manche Menschen werden eben süchtig und andere nicht. Das hat ja in aller Regel stoffliche Ursachen.
Hat wirklich jeder Emotionen weggeraucht, so wie man hier oft liest?
Und was ist mit jenen, die zu diesem Gedanken keinen Zugang haben? Schauen die nicht tief genug in sich oder belügen sie sich selbst? Haben sie keine Chance, wenn sie nicht irgendwelche Emotionen finden, die sie angeblich weggeraucht haben?
Ich habe noch so viele Fragen zu diesem Thema im Kopf.
Warum habe ich diese Fragen?
Ich will einfach alles richtig machen und nicht durch irgendeinen Gedanken, der nicht gedacht wurde, irgendein Muster, das nicht erkannt wurde, wieder rückfällig werden.
Eigentlich hätte ich es gerne einfach:
Dooferweise gehöre ich zu den Menschen, die zur Sucht neigen, weil in ihrem Hirn ..... (erspare an dieser Stelle fachwissenschaftliche Erläuterungen)
Um die Sucht zu kontrollieren, muss ich aufhören sie zu füttern. Das tue ich, indem ich nicht rauche.
Jetzt nicht! Und aus ganz vielen Jetzen wird irgendwann ein NIE!
LG