27.04.2025 09:35

❤️Ein Tagebuch❤️

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21.01.2024
12:37 Uhr
Lieber Klaus, am 03.12. schrieb ich in mein Tagebuch: [i]"Ich stelle mir vor, ich wäre tablettenabhängig oder alkohol- oder kokainabhängig und würde beschließen, von dieser Sucht loszukommen. Ich würde krankgeschrieben werden, vermutlich würde ich in eine Klinik können, hätte dort entsprechende Therapien plus Angebote zur Ablenkung. Die Außenwelt würde größtenteils meinen Mut bewundern, versuchen mich zu motivieren und würde gnädig mit mir umgehen, wenn sie meine Launen zu spüren bekommt. Ein Rückfall wäre Indiz dafür, wie schwer ich es doch habe mit meiner Sucht und wie schrecklich diese Erkrankung ist. Ich bin nicht tablettenabhängig, auch nicht alkohol- kokain- oder sonstwas abhängig. Ich bin einfach "nur" nikotinabhängig. Wie reagiert die Gesellschaft darauf? Die meisten Menschen reagieren gar nicht. Rauchen ist ja nur eine blöde Angewohnheit, die man lassen kann, wenn man sich ein bisschen zusammenreißt. Und wer es nicht schafft, der ist halt undiszipliniert oder schlicht und ergreifend ein bisschen doof, weil er nicht erkennt, dass er sich schädigt. "[/i] Es sind jetzt 7 Wochen vergangen, seit ich diese Gedanken geäußert habe und sie haben noch immer Bestand. Menschen, die noch nie geraucht haben, grinsen blöd, wenn man sich mal über den Suchtdruck, den man gerade hat, äußert. So nach dem Motto: Mal gespannt, wie lange die Alte sich noch zusammenreißen kann. Unsere Sucht ist halt nicht sichtbar. Raucher liegen nicht irgendwo eingenässt und seltsames Zeugs brabbelnd in einer Ecke rum. Sie sind nicht obdachlos durch ihre Sucht, sie prostituieren sich nicht zur Beschaffung, sie sind keine angenommene Gefahr für den durch die Stadt schlendernden Wohlstandsbürger. Sie riechen halt bissjen eklig aus dem Mund, wenn man ihnen zu nahekommt. Aber ansonsten belästigen sie den Rest der Gesellschaft nicht großartig, zumal man sie ja auch dem Blickfeld verbannt hat. Und außerdem sind sie ja auch noch selber schuld, dass sie in dieser Lage sind. All das führt dazu, dass wir als Menschen mit einer selbstverschuldeten, blöden Angewohnheit wahrgenommen werden und nicht als Menschen mit einer Suchterkrankung. Ist doch ähnlich wie bei Kaufsucht. Interessiert auch keinen, weil Kaufsüchtige nur sich selber schaden und nicht als personifiziertes schlechtes Gewissen unserer Gesellschaft wahrnehmbar sind. Ich wünsche dir einen Tag, an dem du wenigstens stur bleiben kannst. Manchmal ist das das einzige Ziel, dass man sich für bestimmte Tage setzen sollte. Liebe Grüße in die Hauptstadt.
21.01.2024
08:28 Uhr
Guten Morgen Zusammen, was soll ich sagen? Schön, dass noch jemand anderer hier die Sache mit dem Rauchen so klar benennt und beginnt zu verstehen, wo das eigentliche Problem liegt. [b]Rauchen? Nix besser als Alkohol, Kokain oder sonst was![/b] Im Vergleich zu anderen Drogenabhängigen jedoch folgende Vorteile: [i]Hinweis: ich bin kein Systemkritiker[/i] - zerstört keine "sozialen Leben", d.h. Arbeitsfähigkeit etc. bis ins Rentenalter i.a. gut möglich, der Raucher stinkt "nur" - Sozialverträgliches Frühableben, d.h. weniger Rentenzahlung durch frühes Ableben - Sorgt in dieser Zeit für jede Menge Steuereinnahmen (direkt beim Raucher und den Konzernen) - gesellschaftlich (und durch Raucher) total missverstanden (schlechte Angewohnheit), deshalb ein Feld für Autoren mistiger Ratgeber (hierüber wurde hier ja bereits geschrieben und Jutta hat selbige entsorgt). [i]@Jutta: hast du die Ratgeber einfach in die Altpapiertonne geworfen oder rituell verbrannt? Ich persönlich würde letzteres bevorzugen - einfach wegen dem Spaß wie die Urbevölkerung Nordamerikas um ein Lagerfeuer rumzutanzen. Und übrigens von Herzen viel Freude an den Fantasiereisen. Die kannst du jetzt ohne Risiko hören, da du sie nicht mehr mit dem Versprechen des Rauchstopps verbindest.[/i] Die Nikotinsucht WIRKLICH verstehen - das ist der Punkt. Ich geh jetzt mal in mein Wohnzimmer und schreibe etwas über sogenannte "Erlaubnisgebende Gedanken". Deshalb meine Bitte an, mein Wunsch für euch alle: Lernt - versteht diese Sucht - das ist der Schlüssel! Und der erste ist sogenannte Krankheitseinsicht: Ich habe eine chronische Suchterkrankung Das ist nix schlimmes Wie bei jeder chronischen (Keine Heilung möglich) Krankheit kann man mit ihr Leben. Deshalb "packt an", bleibt stur bzw. "Stay Sisu" Micha
21.01.2024
06:41 Uhr
bearbeitet:
21.01.2024
06:44 Uhr
[quote=657025]In der Tabakentwöhnung sind die Rückfallraten besonders hoch. Nur 3 bis 7% der Raucherinnen und Raucher mit eigenständig durchgeführten Rauchstoppversuchen sind über den Zeitraum eines halben Jahres erfolgreich In der Versorgungspraxis werden bei professionellen Tabakentwöhnungsbehandlungen 12-Monats-Abstinenzraten von 25 – 40% berichtet. Die Rückfälle treten häufig erst 2 – 3 Monate nach dem Rauchstopp bzw. dem Ende der Entwöhnungsintervention auf, d. h. meist erst nach Abklingen der körperlichen Entzugssymptomatik (Covey et al. 2007; Stapleton et al. 1995; Schneider et al 1996). [/quote] Als ich kürzlich einen Bücherschrank ausmistete, fiel mir ein Buch aus dem Jahr 2011 in die Hände: "mühelos rauchfrei - Das Praxisbuch". Oha, ich hatte mich also 2011 mit dem Thema Rauchstopp beschäftigt, das wusste ich gar nicht mehr. Ich blätterte das Buch durch. Ein Tipp fiel mir auf: es wird empfohlen, sich ein Duftfläschchen mit einem speziellen Orangen-Zitronen-Zimt-Duft in der Apotheke mischen zu lassen. An diesem Fläschchen solle man bei den Übungen immer wieder riechen. Und tatsächlich besitze ich so ein Fläschchen. Aber mit dem Rauchen habe ich damals nicht aufgehört. Das Buch enthält auch eine CD mit Fantasiereisen zu den Themen "Entschlossenheit, Geborgenheit, Wert und Freiheit", insgesamt 70 Minuten. Nein, die habe ich damals nicht gehört, aber das kann ich jetzt vielleicht nachholen. Meditation und stillsitzen fiel mir noch nie leicht, ich kann mich eher durch Bewegung entspannen. Hier im Forum bekommt man schnell den Eindruck, dass viele Raucher*innen mit dem Rauchen aufhören wollen. Aber stimmt das? Meine ehemalige Hausärztin hat das Rauchen thematisiert und sagte mir, sie wolle in ihrer Praxis einen Kurs anbieten. Der kam mangels Interesse nicht zustande. Eine Bekannte hat jetzt in einer mittelgroßen Kleinstadt bei einer Lungenarztpraxis angerufen, die ebenfalls Kurse zum NMR anbietet. Man sagte ihr dort, leider kämen die Kurse oft mangels Interesse nicht zustande. Sie ist jetzt für einen Kurs angemeldet, der im Februar beginnen soll. Ich hatte in einer Großstadt per Mail an ein Krankenhaus geschrieben, das NMR-Kurse anbietet. Dort bekam ich eine nette Rückmeldung und hätte an einem Kurs teilnehmen können, aber da war ich schon rauchfrei :D Einen echten Run auf solche Kurse scheint es also nicht zu geben. Da ist es natürlich gut, dass es so ein Forum gibt, wo man Rat, Hilfe und Unterstützung bekommen kann. :gemeinschaft:
21.01.2024
00:46 Uhr
bearbeitet:
21.01.2024
01:04 Uhr
[SIZE=2][b]Tag 158 Samstag[/b][/SIZE] [b]Sucht und Rückfall[/b] Es ist ein Thema mit einer gewissen Dringlichkeit. Zumindest bei mir ist es so. Mein ganzes Leben begleitet mich diese Sucht. Das es eine Sucht ist, wusste ich. Aber mir war nicht klar was das bedeutet. Sucht war für mich bislang etwas, das für Alkoholiker, Junkies und Crack Raucher galt. Aber doch nicht wirklich für mich. Nein, das nicht. Als Raucher war ich privilegiert. Ich rauchte früher besondere Marken, um mich abzuheben. Ja, die Mainstream Raucher....was wussten die schon! Schön blöde, die Massenware zu rauchen. Nein, da mussten die Exoten her. Na toll, Teer (ca. 70 krebserregende Stoffe) und Nikotin gabs in jeder Zigarette. Hier und jetzt fange ich langsam an zu verstehen, was Sucht ist. Wie es sich anfühlt. Wie sehr es schmerzt und mich quälen kann. Wie es meinen Körper zerstört. Wie es meinen Geist unterwirft. Das verstehe ich jetzt sehr langsam. Gleichzeitig habe ich so eine Ahnung. Das Gefühl noch ganz am Anfang zu sein. Da kommt noch viel auf mich zu. Ich frage mich oft, warum tue ich mir das an? Warum höre ich nicht einfach auf zu rauchen und das wars? Was denke ich andauernd darüber nach? Fragen mich übrigens auch andere. Ehrlich.... ich weiß es nicht genau. Vermutlich .... nein ... keine Ahnung Aber etwas treibt mich. Viele hier werden rückfällig. Im Forum gilt es den Rückfall zu unterscheiden. Es gibt eben den Rückfall und den Ausrutscher. Wenn es eintritt, fängt man wieder von vorne an, so die Empfehlung. Die Erfolgsquoten sind gering. Bei uns im Zug ist ca ein Drittel noch übrig. Und wir sind gerade erst angefangen. Wenn 65% aller Flugzeuge abstürzen würden..... naja, da würde mit Sicherheit eine gewisse Verunsicherung auftreten. Nicht so hier. Hier ist es eben so! [b]Nun einige Fakten:[/b] [i]Quelle: Diesen Text bei google eingeben S3-Leitlinie “ Rauchen und Tabakabhängigkeit: Screening, Diagnostik und Behandlung”[/i] Nikotinsucht ist eine chronische Krankheit Ca 50% der Raucher in Deutschland ist abhängig Nikotinsucht kann sowohl zu einer psychischen als auch zu einer körperlichen Abhängigkeit führen: Ein großer Erfolg der Suchtforschung war es, dass Süchte als chronische Erkrankungen anerkannt wurden. Was vorher eine Charakterschwäche war, hatte nun den Status einer Erkrankung. Dass Alkoholismus eine chronische Erkrankung ist, ist inzwischen unumstritten. Rauchen hingegen wird zwar als Sucht gesehen, aber viel zu wenig als chronische Erkrankung behandelt. Rauchen erzeugt eine dauerhafte Veränderung des Gehirns, und wird damit zu einer chronischen Erkrankung, die einmal akut (rauchen) ist, und sich einmal in einer rezessiven Phase befindet, in der der Betroffene nicht raucht. Für das Trinken gibt es eine eigene Bezeichnung für die chronische Seite der Erkrankung. Man spricht von Alkoholismus. Einen ähnlichen Begriff gibt es leider beim Rauchen nicht. Niemand spricht von „Rauchismus“. Das hohe Abhängigkeitspotenzial beim Tabakrauchen resultiert u. a. daraus, dass das Gehirn einer Gewohnheitsraucherin/eines Gewohnheitsrauchers täglich 200 bis 400 (und im Jahr: 73.000 bis 146.000) Mal mit Nikotin überflutet wird. In der Tabakentwöhnung sind die Rückfallraten besonders hoch. Nur 3 bis 7% der Raucherinnen und Raucher mit eigenständig durchgeführten Rauchstoppversuchen sind über den Zeitraum eines halben Jahres erfolgreich In der Versorgungspraxis werden bei professionellen Tabakentwöhnungsbehandlungen 12-Monats-Abstinenzraten von 25 – 40% berichtet. Die Rückfälle treten häufig erst 2 – 3 Monate nach dem Rauchstopp bzw. dem Ende der Entwöhnungsintervention auf, d. h. meist erst nach Abklingen der körperlichen Entzugssymptomatik (Covey et al. 2007; Stapleton et al. 1995; Schneider et al 1996). Selbst Jahre und Jahrzehnte nach dem Entzug können geringste Hinweisreize genügen, um heftiges Verlangen (Craving) nach der Zigarette und einen Rückfall auszulösen.
18.01.2024
16:42 Uhr
bearbeitet:
18.01.2024
18:46 Uhr
Hallo Klaus, was hältst du von strike germany? [externer Link vom rauchfrei-Team entfernt] Lutzi (die auch noch ein Leben neben dem Kampf gegen Süchte hat)
18.01.2024
13:55 Uhr
bearbeitet:
18.01.2024
13:56 Uhr
Servus, Klaus, hoffe und wünsche Dir, dass Du in ALLEN Momenten, die das Leben für Dich bereit hält, stark genug bleibst, um Nico zu widerstehen. :evil: Für alle Fälle habe ich immer noch ein paar Kräuterziggis dabei. Sollte die Sucht zu sehr nerven, kann ich sie damit wieder in die Schranken weisen: Rauchen und Nikotin gehören nicht (mehr) zusammen - diese Beziehung ist zerschlagen - und Nikotin gibt es nicht mehr. Aktuell ist es etwa 1 x im Monat so, dass so ein Kräuterling noch sein muss. Ist eine gute psychologische Hilfe, um "sauber" zu beliben. Hoffe aber, dass das auch noch weg geht. Bleib tapfer und nutze die Rauchzeit weiter für's Schreiben! :D:D:D Ciao, Frank
18.01.2024
11:56 Uhr
Hallo ihr lieben! Damit beschäftigte ich mich zur Zeit auch! Diese extrem Situationen die einen wie ein Depp dastehen lassen. Rauchst dann bist noch schlimmer dran. Im Nichtraucherkurs auch ja dein wundervolles Leben :lol: Ich habe jetzt kein schlechtes ich habe ein normales Leben. Mit Höhen und Tiefen Viele Coaches wollen auch einfach nur schnell Geld verdienen. Meine Coaching Ausbildung war Ziel Wie erreiche ich es? Zu welchem Zeitpunkt Wann fange ich an Realisierung usw und sofort Einige Coaches arbeiten mit NLP und genau das lehne ich ab und da wird suggestiert ah so ein schönes Leben. Bullshit Harte Arbeit ist das an einem selbst. Warum gehen Alkoholiker denn zur Psychotherapie und Verhaltenstherapie um zu lernen ohne Alkohol zu leben. Das gleiche müsste beim Rauchstopp geschehen.
17.01.2024
20:13 Uhr
[quote=656799] Ein falscher Brief, Stress mit einem Menschen, Stress mit sich selber, oder alles zusammen .... etc. etc. Eben dann ist die Gefahr am größten, wieder zu rauchen bzw. Rückfällig zu werden. Die Widerstandskraft lässt nach und der Suchtdruck nimmt Überhand. Mir zumindest geht es so, das ich viel Kraft und Energie investieren muss um mit dem Suchtdruck umzugehen. [/quote] Oh ja. In solchen Situationen, in denen man sich zwangsläufig immer mal wieder findet, wenn man in irgendeiner Form noch am Leben um sich herum teilnimmt, ist man besonders anfällig. So als wäre die Kippe eine Art Freund, der einem zur Seite steht, der hilft den bösen anderen zu boxen oder ihm den Vogel zu zeigen oder was auch immer. [quote=656799] Dann noch der Job und der Rest vom Leben. Das kann schnell zu viel werden. Dann sitzt man da und alles fängt an sich zu drehen. Die Hände suchen etwas zum festhalten Und finden nichts. Ist ja nichts mehr da. Alles entsorgt. Da steigt es hoch. So hoch, das die Beine zucken. Die Beine wollen plötzlich etwas. Sie wollen losgehen. Es ist ein Elend. [/quote] Ja, ganz krass. Auf körperlicher und auf seelischer Ebene zuckt und drängt es. Und man ist ganz kurz davor etwas ziemlich dämliches zu tun. Und diese Bilderbuch Nichtmehrraucherkarrieren, die nerven einen oft auch nur ab. "Null-Schmacht", "Sicher-nie-mehr-rauchen"..... das sind so Sätze, die in einem selber, wenn man eben schmachtet, wenn man sich eben gar nicht so sicher ist, wie einen Versager dastehen lassen. Versager vor sich selbst. Ich habe eine Kollegin, die war früher Hardcoreraucherin. Hat vor 2 Jahren aufgehört. Ein halbes Jahr hat sie sich darauf vorbereitet, dann von jetzt auf gleich aufgehört, also ohne NEP und ohne Reduzieren, einfach so. Und sie hatte keine Probleme damit. Ganz selten den Gedanken an eine Kippe. Nur kurz, nur selten. Prima. Es scheint also zu gehen. Nur nicht bei mir. Und nicht bei dir, Klaus. Und nicht bei den meisten anderen, die hier schreiben. Die meisten kämpfen. LG in die Hauptstadt
17.01.2024
19:18 Uhr
bearbeitet:
17.01.2024
19:20 Uhr
[SIZE=2][b]Tag 155 Mittwoch[/b][/SIZE] [b]Wenn es Probleme gibt[/b] Ein falscher Brief, Stress mit einem Menschen, Stress mit sich selber, oder alles zusammen .... etc. etc. Eben dann ist die Gefahr am größten, wieder zu rauchen bzw. Rückfällig zu werden. Die Widerstandskraft lässt nach und der Suchtdruck nimmt Überhand. Mir zumindest geht es so, das ich viel Kraft und Energie investieren muss um mit dem Suchtdruck umzugehen. Dann noch der Job und der Rest vom Leben. Das kann schnell zu viel werden. Dann sitzt man da und alles fängt an sich zu drehen. Die Hände suchen etwas zum festhalten Und finden nichts. Ist ja nichts mehr da. Alles entsorgt. Da steigt es hoch. So hoch, das die Beine zucken. Die Beine wollen plötzlich etwas. Sie wollen losgehen. Es ist ein Elend. Adriane schrieb neulich von ihren wie sie sagte naiven Erwartungen. Rauchstopp und das glückliche Leben beginnt. Schönheit und Kraft kehren zurück und wupp alles ist auf der Winner Seite. Das klappt vermutlich nicht für alle hier. Ich muss auch feststellen, dass die echten Tatsachen im Leben nicht viel mit Youtube Filmen zu tun haben.. Ein langer Missbrauch und der lange destruktive Umgang mit sich selbst ist nicht in wenigen Monaten umkehrbar. Auch wenn es immer behauptet wird. Ich weiß es für mich inzwischen besser. Manchmal denke ich zwar, das ich mit meinen Suchtproblemen vielleicht nur eine klitzekleine Minderheit darstelle. Könnte ja sein, der Mehrheit geht’s super und nur ich leide wie ein Hund. Aber dann lese ich hier und merke.... so ist es nicht.
15.01.2024
18:56 Uhr
Lieber Klaus Du hättest gestern ja einen super Sonntag. Das ist klasse. :) Heute hast du mich besucht - das ist auch klasse:lol: Ich freu mich und bring die noch ein Betthupferl vorbei. Pistaziencroissant, was auch sonst. Lass es dir schmecken Liebe Grüße Ulrike
15.01.2024
07:51 Uhr
Guten Morgen Klaus, 150 plus 3 Tage - meinen allerherzlichsten Glückwunsch:balloons2: Bleib so wie du bist - du bereicherst dieses Forum enorm und hilfst mir (wahrscheinlich uns allen) weiter am Ball zu bleiben. Außerdem mag ich deinen Humor! Gruß, Sternchen Eva
14.01.2024
16:16 Uhr
bearbeitet:
14.01.2024
16:18 Uhr
[quote=656477][b]Das Beste von heute[/b] (ist lange vernachlässigt) Heute morgen riefen zwei liebe Menschen an und wir hatten schöne Gespräche. Und in einer halben Stunde.....na ... ihr ahnt es schon?! Da gibt es Pistazien-Croissants. :D:D:D:D:D:D Der Tag fängt sehr gut an! Ausserdem freue ich mich, das nach und nach hier alle den Griechen besuchen.(heute ist Jule dran)[/quote] Hallo Klaus, es ist gut, dass du deinen Blick heute auf die positiven Dinge richtest, die in deinem Leben passieren. [i]"Indem wir Achtsamkeit in kleinen Dingen praktizieren, lernen wir mit der Zeit, achtsamer mit uns selbst umzugehen. Indem wir den Blick auf das lenken, wofür wir dankbar sind, trainieren wir unseren Denkapparat, die Aufmerksamkeit auf die guten Dinge zu lenken. Mit der Zeit finden wir zu mehr innerer Ruhe, Klarheit und einem achtsameren und liebevolleren Umgang mit uns selbst. Und ganz nebenbei beruhigt sich unser Nervensystem. Wir kommen wieder in unsere Kraft. Es funktioniert. Das Wichtigste, damit es funktioniert, ist Kontinuität. Slow and steady wins the race."[/i] (Angelika Wende) :sun-2:
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