Servus, Klaus,
Das NICHTS beim Rauchentzug hat bei mir zwei Gesichter gehabt, das erste war jede Leere, die Du beschreibst, im Sinne des Ausfüllens der Raucherzeit. Die zweite Art von Leere kommt bei den depressiven Phasen, die Dich etwa bis Woche 10 heimsuchen können. Mit der ersten Art von Leere bin ich ganz gut klargekommen, mit der zweiten war es schwieriger.
In ersterem Fall sind es ja oft nur 5-10 Minuten, die gefüllt werden müssen. Mit dem Handy spielen, sich kurz im Internet verlieren, irgendwas findet sich da schon. Und manchmal gehe ich in der Arbeit einfach mal für 5 Minuten raus aus dem Büro und um ein Gebäude. Verschafft etwas frische Luft und manchmal auch den Abstand, den früher die Raucherpause brachte. Gut, die Kommunikation mit den RaucherkollegInnen fehlt dann halt. Aber das ist aktuell vielleicht auch besser so.
Die zweite Art von Leere verlangt schon einen toleranten Chef, der es akzeptiert, dass man mal 2-3 Monate durchhängt, fahrig und unkonzentriert ist und sich einfach nix mehr merken kann. Von daher macht es durchaus Sinn, den Chef vom eigenen Rauchentzug zu informieren (wenn es menschlich passt). Aber auch diese Phase geht irgendwann nach 10-12 Wochen mal zu Ende.
Bleib weiter tapfer und stark, so dass Du weiter auf der Blümchenwiese entspannen kannst.
Ciao, Frank