Hallo Andreas,
es gibt Aufhörer, die "spazieren" durch ihren Entzug-du und ich scheinen nicht dazuzugehören.
Unsere Attacken verlaufen wellenförmig, mal stark, mal sehr stark, dann extrem, gefolgt von "fast ganz weg". Für mich gehörte dieses Wechselbad ungefähr 3 Wochen lang zum Leben. Lindern konnte ich meinen Entzug durch ein Nikotin-Ersatzpräparat. Zwei, drei mal am Nicor****-Inhaler zu ziehen, bewahrte mich so manches mal davor, wahnsinnig zu werden (ja, das Gefühl hatte ich tatsächlich: "Wenn ich JETZT keine rauche, werde ich wahnsinnig!"). Vielleicht kann das für dich unter Prüfung aller Risiken und Nebenwirkungen eine Hilfe sein...
Dein Vorsatz, "an etwas anderes zu denken", muss scheitern! Veränderung des Denkens kann nur über eine Änderung der Situation funktionieren. Viele Situationen sind einfach durch jahrelange Gewohnheit an eine Zigarette gekoppelt. Es gilt, alle diese Situationen zu ent-koppeln, ein Job, der nicht immer einfach ist.
Die Häufigkeit und die Intensität werden nachlassen, darauf solltest du immer vertrauen. ES WIRD BESSER! Aber erstmal sind deine Leidensfähigkeit und deine Sturheit gefragt. Wie ich dir aus eigenem Erleben versprechen darf: Es lohnt sich!
Lieben Gruß
Meikel