"Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist" (Franz Kafka)
Liebe Carla,
zu Deinem Verlust möchte auch ich Dir mein aufrichtiges Mitgefühl ausdrücken. Ich wünsche Dir viel Kraft und Trost für die kommende Zeit.
Ich verstehe Deinen Impuls zu rauchen in diesem Moment definitiv. Als mein Vater an einem fulminanten Herzinfarkt starb mit nur 65 Jahren (er hatte sein Leben lang geraucht), hatte ich diesen Impuls auch. Ich war zu diesem Zeitpunkt acht Jahre rauchfrei. (Rückfällig wurde ich später, doch das ist eine andere Geschichte.) Ich denke daher, die Sucht steckt uns wahrscheinlich in den Knochen, solange wir leben. Doch wir können, wir müssen unser Hirn einsetzen, unsere Vernunft, wenn sie kommt und anklopft. Und dürfen nur ein "Nein danke." für sie übrig haben. Egal ob nach zwei oder nach zehn Jahren.
Carla ich danke Dir für Deine offenen Worte. Ich wünsche Dir nochmals alle Unterstützung die Dir dienlich sein kann. Herzlich willkommen bist Du auch hier, mit welchen Gedanken auch immer. Herzliche Grüße sendet Dir
Lydia