Liebe Community,
Der Login ist wieder möglich – sowohl am Desktop als auch am Handy.
Um euch wieder einloggen zu können, löscht bitte einmalig die gespeicherten Daten im Browser (Cache).

Falls ihr unsicher seid, wie das funktioniert, schreibt uns gerne an rauchfrei-info.technik@emfaktor.de
Bitte gebt dabei an, welchen Browser ihr verwendet und ob ihr mobil oder am Desktop auf die Seite zugreift.

Wir entschuldigen uns für die technischen Schwierigkeiten!
Euer rauchfrei-Team

Heute Chat

Von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr.
Das Beratungsteam des BIÖG begleitet diesen Chat.
(Verbindungsaufbau kann einige Sekunden dauern)
Zum Chat
12.02.2017 16:46

Melancholie beim Blick zurück?

43
43Beiträge
12.02.2017
16:46 Uhr
bearbeitet:
12.02.2017
17:06 Uhr
Oh, HALLO zusammen!! Wie schön, dass Ihr mir gratuliert, Gitte und Heidi, ich danke euch! Heidi, du bist also auch noch da, herrlich! Ich bin wohl sehr ähnlich wie du bzgl. der Forumnutzung. Ich fühle mich (mit 38 Jahren) ja immer sehr unterschiedlich alt. Mal ganz jung - und mal von vorgestern. Im Umgang mit Foren fühle ich mich auch eher wie eine leicht inkompetente Omi, weil ich es auch schwierig finde, mit der Struktur und Art der Kommunikation in den Wohnzimmern einen guten Weg zu finden. Aber: trotzdem ist diese Omi-Nutzung für mich vielleicht genau richtig!! Also: Danke schön und Grüße an alle Besucher. :smileumarmung: Ich freu mich auch immer wieder sehr, dass das Rauchen nun wirklich schon 118 Tage her ist. Gestern war ich unterwegs auf einer Lesung, dann gab´s einen Sektempfang und nachher fulminantes Essen. Lauter Gefahren also: Alkohol, Essen, potenzielle zwanglose Kennenlern-/Gesprächsmöglichkeit durch gemeinsames Rauchen... Und wenn ich es auf einer Skala beschreiben würde: wenn 10 bedeuten würde, dass es sehr schwer war und ich sehr melancholisch wäre, und 0 bedeutet, dass es sehr leicht war und ich gut gestimmt war angesichts meiner Entscheidung - dann war ich den ganzen Abend über bei 0 bis maximal 2. Diese 2 ärgert mich immernoch ein bißchen, aber sie ist wirklich aushaltbar. Und heute morgen habe ich umso mehr jubiliert. Hurra! An alle Mitstreiter*innen allerbeste Grüße!
12.02.2017
11:01 Uhr
Hallo liebe LisaVogel, Erstmal Glückwunsch zu 118 Tagen qualmfrei! :-D Das ist super und freut mich!:smileumarmung: Ich bin (leider) nur sehr selten hier...irgendwie ist mir das System mit den Wohnzimmern zu kompliziert, vielleicht bin ich auch zu alt...*lach* Ich wollte mich aber trotzdem nochmal melden...ich habe Deine Beiträge gelesen und kann diesen nur beipflichen. Schön geschrieben hast Du....*daumenhoch* Ich werde immer mal wieder rein schauen und wünsche Dir aber von ganzem Herzen auf dem weiteren rauchfreien Weg nur das Beste!! :quartfoil: Ganz viele liebe Grüße vom Heidi
29.01.2017
19:32 Uhr
Vielen Dank liebe Gitte! Mein Freund (langjähriger Ex Raucher) auch schon mit mir geschimpft, dass ich das überhaupt geschrieben habe. Ich gebe dir recht, man sollte das in den allermeisten Fällen nicht tun. Aber ich habe nicht einfach gesagt, "ach, ich rauche jetzt mal eine Zigarette!" sondern ich habe bewusst entschieden, ich nehme jetzt einen (!) tiefen Zug und passe genau auf was passiert und wie weh das tut. Ich fand das Rauchen in diesem Moment überhaupt nicht attraktiv. Und es war wirklich noch widerlicher und schmerzhafter als gedacht. Bei jemand anderem kann es zu einem anderen Zeitpunkt aber nicht widerlich, sondern vermeintlich gut sein. Mein Freund hätte das nicht gekonnt, der hat einmal eine Zigarette für jemand anderen angezündet und das war schon total wackelig -er hatte sofort wieder Schmacht. Insofern - du hast total recht: aus fachlicher Sicht sollte man das zu 99 % ganz bestimmt nicht tun. Habe ja geschrieben, wie schrecklich ist das fand und dadurch ist mir noch bewusster geworden, was die beiden den ganzen Abend über Stunden hinweg getan haben, wie viele Züge die in ihrer Lunge gelassen haben und wie schrecklich ich diesen einen fand. Bei Bernhard bin ich mir nun ganz sicher, dass er es überhaupt nicht nötig hat, das zu erleben. Aber, vielleicht sollte man sowas einfach hier nicht schreiben, Weil es Menschen zu falschen Taten verführen kann?! Hm. Es ist gleichwohl ein Teil der Wahrheit, dass es ungewöhnliche Maßnahmen gibt, die nur unter ganz bestimmten Umständen funktionieren.
28.01.2017
17:49 Uhr
bearbeitet:
28.01.2017
17:52 Uhr
Liebe Leute, Ich habe mir ein paar abschließende Gedanken zum Thema Melancholie gemacht. Denn ich bin melancholisch gerade. Aber nicht, weil mir die Zigarette fehlt und ich es doch irgendwie geheim noch rockig finden würde zu rauchen oder so. Völliger Quatsch. Ich empfinde Melancholie, wenn ich meine Freunde sehe, die noch rauchen. Gestern habe ich einen ganz alten Schulfreund besucht und in der Qualmbude von ihm und seiner Freundin geschlafen und das war ziemlich furchtbar. Aber: der Abend war sehr schön. Wir hatten einen bestimmten Anlass uns zu treffen, der 20 Jahre her ist. Wir haben viel über alte Zeiten schwadroniert alles, was sich in den letzten 20 Jahren verändert hat. Und es wäre schön, wenn wir in 20 Jahren wieder ein Treffen machen können um diesen Anlass zu feiern. Aber als ich sah, wie extrem stark mein Freund raucht, da dachte ich plötzlich, dass das gar nicht so wahrscheinlich ist, dass das klappt. Dass es sehr wahrscheinlich ist, dass er dann mindestens krank ist. Er ist noch unter 40, damit merkt man das noch nicht so. Aber bald. Bald merkt man das. Das habe ich schon gesehen bei anderen. Und das ist es, was mich jetzt melancholisch macht. Geliebte Leute sterben einfach früher und ich kann nichts dagegen tun. Haltet durch und freut euch des Lebens!
23.01.2017
20:31 Uhr
bearbeitet:
23.01.2017
20:39 Uhr
Hallo liebe Gitte! Und Hallo liebe Mitstreiter, sofern ihr hier noch jemand mitliest! (z. B. Klettermax, Heidi, seid ihr noch an Bord?) Leider bin ich oft ein wenig zu beschäftigt oder abgelenkt um wirklich in vielen Wohnzimmern etwas beizutragen, aber ich schau immer mal wieder hier und da rein und dann fühle ich mich getröstet durch eure Erfahrungen und Erlebnisse. Ich habe übermorgen meinen Kalender mit den 100 Tagen geschafft. Yeah!! Ein Auf und Ab. Zwischendurch war alles in Ordnung und ich war einfach nur froh über meine "Weisheit" - und dann kam plötzlich Tage, in denen ich komplett deprimiert war, auch darüber, dass ich jetzt nicht rauchen sollte. Das ging wirklich bis hin zur Sinnlosigkeitgefühlen. Ihr kennt das ja... Drei Grundgedanken haben mir nun geholfen: Erstens: es handelt sich um eine Sucht, aber um eine, durch deren Beendigung man (tollerweise!) gar nichts wirklich verliert. Es gibt keine echte (!) Wirkung, hinter der man hertrauern müsste. Meines Erachtens ist das ein Unterschied zu - zum Beispiel - Alkohol oder anderen Drogen. Das kann man evtl auch anders sehen, aber ich habe zumindest den Eindruck, durch bspw. Alkohol hat man immerhin eine echte Wirkung, erlangt einen anderen Bewusstseinszustand: deswegen darf man auch nicht mehr Auto fahren nach Alkoholgesöff. Aber nach dem rauchen darf man auf jeden Fall Auto fahren ! Durch Nikotin hat man nämlich ganz klar keine echte autonome Wirkung - zumindest wenn man regelmäßiger als ein Mal im Jahr raucht (ansonsten mag die Wirkung ein leichter Schwindel oder Ähnliches sein, irgendwas kleines). Das macht jetzt Alkohol nicht weniger gefährlich, im Gegenteil wäre das für mich eine viel schwerer zu bekämpfende Sucht. (Zum Glück bin ich nicht süchtig danach geworden... ) . Ich will jedenfalls den Unterschied deutlich machen und sagen, dass die Zigarette eigentlich überhaupt nichts "bringt", nichts rockt, nicht in anderen Zustand überführt- sie bringt nix, außer eben die Sucht zu befriedigen. Und das müsste es meines Erachtens leichter machen, als mit anderen Drogen aufzuhören. Oder? Die Zigarette ist natürlich auch so stark gekoppelt an gute Erlebnisse. Sie hat also einen suchterzeugenen physiologischen Mechanismus UND man konditioniert sein Hirn einfach, indem man durch eine Handlung, die man ausübt, Entspannung oder bessere Laune erlebt. Schlicht und einfach, weil es einem besser geht, wenn man keinen Entzug hat. Hat nichts mit wirklicher guter Laune oder Entspannung zu tun, das habe ich jetzt verstanden! Und zweitens, wie ich immer wieder sage: so sehr es mir missfällt, muss ich akzeptieren, dass diese dolle Erkenntnis nicht alleine reicht, sondern auch Disziplin und das Aushalten dieses negativen Gefühls unverzichtbar sind. Wenn Ex -Raucher von Anfang an behaupten, dass alles total super ist und sie nie ein schlechtes Gefühl haben, dann kann ich mir das (zumindest im ersten Jahr) wirklich nicht vorstellen. Und drittens - und das ist für mich wirklich sehr schwer zu formulieren, aber ich versuche es mal: ich schätze, diese Stimmungstiefs als Exraucher zeigen einem auch, wie schwierig es in Wahrheit ist, durch eine einzelne Handlung einfach ein gutes Gefühl zu haben. Es ist schwierig, gut mit Stress und Belastungen und trauriger Stimmung und Schüchternheit und Unsicherheit umzugehen. Es gibt eben keinen Schalter, den man dann einfach betätigen kann und durch den man dann besser drauf ist. Aber die Zigaretten, die waren eben zeitweise doch dieser Schalter. Schalter an (rauchen) und das Hirn sagt: "Situation besser als vorher"! Und das ist vielleicht das, worauf man nun verzichtet. Man verzichtet darauf, eine unmittelbare Erfahrung von Befriedigung - vermeintlich zu jeder Zeit - haben zu können. Denn solange man süchtig ist, stimmt das ja auch irgendwie, dass das Stillen der Sucht dazu führt, dass man sich besser fühlt als vorher. Nur ist es natürlich kein echtes Wohlbefinden und erst recht kein kluger Umgang mit schwierigen Situationen, sondern nur die gestillte Sucht, die das Gefühl: "Besser!" erzeugt. Ein gutes Leben zu führen, mutig zu sein, alle Gefühle auszuhalten, auch die negativen, das Besondere im Alltag zu sehen , aus dem Schmerzlichen zu lernen ... das bedeutet eben viel mehr, als die Suche nach einem Schalter. Und die Zigarette hat uns doch eher abgehalten, sowas überhaupt zu empfinden. Meine Güte, das klingt nun echt total pathetisch. Aber vielleicht weiß der ein oder andere was ich meine. :D Jedenfalls: es geht mir wirklich meistens sehr prima ohne die Zigaretten und es wird immer besser. Es ist eine Wellenbewegung, aber sie geht aufwärts!! Damit schließe ich und wünsche euch allen eine gute Nacht
13.12.2016
19:03 Uhr
bearbeitet:
13.12.2016
19:05 Uhr
Liebe Harzhexe, hallo Mitstreiter, reichlich verspätet noch schönen Dank für die Blümchen. Wieso eigentlich Bümchenwiese und wo sind denn diese Etappenmetaphern beschrieben?! Ich bin zu dusselig für ein Forum, ganz offenkundig :bang: :oops: Aber ansonsten ist bei mir alles im dunstfreien Bereich. Die Melancholie ist allerdings derzeit aus anderen Gründen ein wenig auf dem Vormarsch und ich muss mal gucken, warum und was das eventuell mit Weihnachten zu tun hat. Und ganz ehrlich: ich denke ganz wenig an die Kippe, meistens freu ich mich total, wenn ich an Rauchern vorbei laufe ("ich tu das nicht mehr!!"). - aber WENN ich sie will, dann tut es kurz, aber heftig weh, und zwar weiterhin in Stresssituationen, in denen sie mir vermeintliche Entspannung verschaffte. Dass das IMMERNOCH so ist finde ich ganz schön schade! Einen schönen klaren Winterabend allerseits! Lisa
06.12.2016
10:27 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
21.11.2016
20:50 Uhr
bearbeitet:
21.11.2016
20:52 Uhr
Liebe Brigitte, liebe Heidi, liebe interessierte freundliche Mitkämpfer, Allerherzlichsten Dank für die netten Nachfragen und Brigitte, für diesen langen schönen Beitrag! Sehr interessant, Ich verstehe, was du mit Pawlow´scher Nichtraucher meinst, ha! Das ist ein sehr gutes Bild! Werde an einem passenden Satz basteln, den ich mir dann aufsage. Und Pfeffer und Co kann ich auch wärmstens allen empfehlen! Das passt sogar zum "Coolsein", um mal den Bogen wieder zu spannen :D Der Grund für meine lange Nichtmeldung ist, dass mich eine Bronchitis umgehauen hat, die diesmal aber NICHT auf die Mandeln ging (wie sonst meistens! Attribuiere ich knallhart aufs Nichtrauchen! ). Nu gehts wieder, nur meine Stimme hat jetzt noch einen sehr rauchig- sexy Unterton - ganz ohne Rauchen! Trotz Kranksein musste ich ganz viele Umzugsvorbereitungen treffen - und da sind mir alte Bilder und Tagebücher und Briefe in die Hände gefallen, die mich zum lachen, fast auch weinen brachten und mir jedenfalls zeigten, dass ich kein bißchen freier, toller, entspannter war früher, egal wie weit ich da zurückgehe. Das Leben war oft schön und sehr bunt und auch oft schwierig - und das ist es jetzt auch noch, aber es ist anders. Es ist auch bewusster, wacher, aufmerksamer - und das spiegelt sich auch im Nichtrauchen womöglich. Und das ist etwas Schönes und Besonderes! Nicht etwa etwas "Langweiliges" oder etwas "Melancholisches". Langweilig ist, sich nicht zu entwickeln und "sentimental" an ewig an den gleichen Sachen/Gewohnheiten/Überzeugungen/Musik/... von früher zu kleben ... und langweilig UND bescheuert ist natürlich: an der Zigarette zu kleben! Ich habe nach meiner plötzlichen Krise neulich gemerkt, dass es danach umso mehr wieder aufwärts ging. Derzeit habe ich in den kritischen Situationen (heute: nach forderndem, wenn auch gutem Tag am Bahnhof auf den Zug warten) ein merkwürdig abstraktes Suchtempfinden. Irgendwas will noch, fast mehr als in den ersten Wochen - und dann schaltet sich der bewusste, wache Teil in mir ein und fragt: aber warum um Himmels Willen wäre das denn jetzt so toll, an einem weitgehend wirkungslosen brennenden Stengelchen zu saugen?! WARUM um Himmels Willen? Und ich versuche ernsthaft, mir das Gefühl dabei vorzustellen, mich zu erinnern, was da jetzt so super war ...ich schaue mir die anderen Raucher in ihren gelben Vierecken am Bahnhof an - und über diese ganze Imgaginationsarbeit schläft das Suchtmonsterchen irgendwann offenbar ein - und ich denke plötzlich über das Ende von "The walking dead" nach, oder so. Von einem Zombi zum nächsten quasi:D Vielleicht ist das jetzt mein Satz, liebe Brigitte: "Aber WARUM sollte ich denn jetzt rauchen?!" Carpe diem, bis bald Lisa :kaffeedonout:
20.11.2016
11:39 Uhr
Hallo, liebe Lisa, geht es Dir gut? Langsam fange ich an, mir Gedanken zu machen... Liebe Grüße, Brigitte
19.11.2016
11:58 Uhr
Guten Morgen, liebe Lisa, guten Morgen, liebe Mitwanderer, wie geht´s denn heute morgen? Mit Interesse habe ich gerade eben die vielen tollen Beiträge hier gelesen, ich war leider einige Tage offline. Zu einigen Fragen, die hier gestellt wurden, möchte ich einfach nur meine heutige Erfahrung äußern, aber Ihr wisst ja, ich war jahrzehntelange Kettenraucherin und habe somit eine ganz schöne Distanz zum "Genussrauchen"... Deine Idee, während des Telefonats einen tollen, scharfen Tee zu trinken, war genau das, was ich Dir auch geraten hätte, liebe Lisa. Ich kenne dieses dubiose Gefühl, sich einer anspannenden Situation ohne Kippe fast hilflos ausgesetzt zu fühlen - woher kommt dieser Gedanke eigentlich? Meine überaus subjektive Beobachtung ergab, dass ich in einer angespannten Diskussion durch die Zigarette einfach nur eine von allen anerkannte "Denkpause" gewinnen konnte: Ich konnte langsam inhalieren, langsam ausatmen - und hatte vier, fünf Sekunden Bedenkzeit gewonnen, ohne von den anderen für begriffsstutzig gehalten zu werden, weil meine Antwort nicht sofort wie aus der Pistole geschossen kam. Wodurch sollte ich denn jetzt diese "Denkpause" erreichen? Ganz genau, indem ich genüsslich, nachdenklich meinen Tee schlürfe. Und es ist immer und jederzeit akzeptiert worden. Deine Wahl einer scharfen Sorte ist ein zweiter guter Trick: Nachdem die Anfangseuphorie des Nicht-mehr-Rauchens vorbei war, also nach ca. drei Wochen, setzte bei mir ein irrationales inneres Verlustgefühl ein. Mir fehlte die beißende Schärfe des Kippengeschmacks, so bekloppt das klingen mag. Also griff ich zu Pfeffergürkchen, durchpfeifenden Lutschbonbons, höllenscharfen Dips und Tees - und siehe da, statt melancholisch an das Stinkestäbchen zu denken, kam plötzlich die Freude über die wiedererwachende Wahrnehmung von Aromen hoch. [i][b]Je genauer Du die positiven Veränderungen des Nicht-mehr-Rauchens wahrnehmen kannst, um so stärker wird Deine innere Motivation "Nö, ich will nicht!" werden.[/b][/i] Der Gedanke, hin und wieder als Gelegenheitsraucher zur Kippe greifen zu können, kam mir nie. Es war nicht leicht, mir einzugestehen, dass ich Suchtraucher bin, aber es ist besser, den Tatsachen ins Auge zu sehen, als sich in die Tasche zu lügen. Denn so sehr ich mich über meine Rückfälle ins Raucherdasein in der Vergangenheit auch geärgert hatte, etwas Positives hatten diese Erfahrungen doch: Ich weiß ganz genau, dass mir eine Kippe gar nicht schmecken würde, aber mein schlagartig erwachendes Suchtgedächtnis würde dafür sorgen, dass ich sie mir "reinquäle", die Nächste rauche und innerhalb von einer Stunde wieder die Fronten gewechselt hätte. Und dafür hat mir der Ausstieg aus der Qualmerei einfach zu viele positive Veränderungen gebracht, um alles mit einem Schlag wieder zu verlieren. [b][i]Für mich würde der Griff zur Kippe den Verlust meiner Rauch-FREIHEIT bedeuten, und dafür genieße ich mein selbstbestimmtes Leben viel zu sehr![/i][/b] Deine Frage, ob der quälende Gedanke, jetzt doch mal eine rauchen zu wollen, ehemalige Raucher ein Leben lang begleiten wird, kann ich - selbstverständlich nur für mich persönlich - ganz klar verneinen. Der Gedanke kommt hoch, aber er quält nicht mehr. Das letzte Mal, dass ich eine richtig heftige Niko-Attacke erlebt habe, ist jetzt über ein Jahr her. Spätnachts stand ich mit meinen rauchenden Verwandten während einer deutsch-polnischen Hochzeit leicht angeschickert auf der Terrasse und plötzlich krallte sich Niko von hinten in meine Schulter, "Oh ja, jetzt musst du eine genießen!" brüllend. In diesem Moment erfolgte eine reflexartige Abwehr, denn in schwierigen Momenten meines Entzugs hatte ich mich immer an den Gedanken "Nö, im Moment möchte ich nicht rauchen." geklammert - und genau dieser Satz kommt mir immer automatisch ins Bewusstsein, wenn die Gier in mir hochkriecht. [b][i]Seit über drei Jahren gehöre ich zur Gattung der "Pavlovschen Nicht-mehr-Raucher": Niko bimmelt mit dem Suchtglöckchen und ich denke "Nö, im Moment möchte ich nicht rauchen." Inzwischen scheint er meine Gegenwart völlig zu meiden... :riesengrinser:[/i][/b] Vielleicht magst Du das auch einmal ausprobieren? Bei mir klappt dieser Trick seit Jahren - anfangs hat er mich vor dem Rückfall beschützt, heute scheint sich die Sucht verkrümelt zu haben, denn wenn ich Raucher sehe, denke ich nur noch, dass ich früher ein Vermögen dafür bezahlt habe, um besser husten und vor mich hinmiefen zu können... Nun zum letzten Punkt: Nicht-mehr-Rauchen schützt nicht vor Erkältung, aber Husten und Schnupfen werden ganz, ganz selten, weil sich Dein Immunsystem auf sinnvolle Dinge konzentrieren kann, statt Raucherschäden zu reparieren. [i][color=red][size=2]Gute Besserung![/size][/color][/i] :kaffeedonout: Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Brigitte
18.11.2016
18:22 Uhr
[quote="LisaVogel"] PS: Und übrigens bin ich seit heute megaerkältet! Das finde ich eine Frechheit! Ich dachte, ich werd jetzt nicht mehr krank oder wie! :P:D [/quote] :riesengrinser: Das wär ja super...! Dann hätte ich vielleicht auch früher aufgehört... ne Quatsch... Wie gehts Dir denn heute? Grüße vom Heidi
16.11.2016
18:50 Uhr
PS: Und übrigens bin ich seit heute megaerkältet! Das finde ich eine Frechheit! Ich dachte, ich werd jetzt nicht mehr krank oder wie! :P:D
Hilfe

Webanalyse / Datenerfassung

Wir möchten diese Website fortlaufend verbessern. Dazu wird um Ihre Einwilligung in die statistische Erfassung von Nutzungsinformationen gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.