30.08.2025 19:43

Rauchstopp und Depressionen/Angst

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15Beiträge
15.09.2025
08:10 Uhr
Guten Morgen liebe Dagmar, 80 Tage rauchfrei hast du schon hinter dir und dazu möchte ich dir heute gratulieren :butterflyflower:flowerorange::flowerblue::flowers: Hab einen schönen Tag Anna
10.09.2025
18:53 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
10.09.2025
07:59 Uhr
Guten Morgen liebe Dagmar, ich will einfach mal einen Gruß da lassen und hoffe, dir geht's gut. Liebe Grüße Anna :flower:
04.09.2025
19:12 Uhr
[i]Das Jahr war auch wirklich eine emotionale Herausforderung für mich, Anfang des Jahres bin ich in den Ruhestand gegangen und habe natürlich viele soziale Kontakte von der Arbeit verloren, danach ist meine engste Freundin gestorben und irgendwie war dies wohl alles zuviel.[/i] Liebe Dagmar, da will ich als "alte Häsin" gerne mal was zu schreiben..... Dein Jahr ist geprägt von Verlusten, das Rauchen aufhören gehört sicher dazu! Depressionen und Angst waren vor dem Entzug schon da und haben sich verstärkt nach dem Nichtmehrrauchen!? Ohne psychologische Unterstützung dabei hast du es trotzdem geschafft, [b]70[/b] Tage nicht zu rauchen!!! Ich bin mir nicht sicher, ob ich das unter diesen Umständen geschafft hätte ! Du hast jedes Recht, sehr stolz auf diese Leistung zu sein !!! Und wirst dich hüten, diese hart erkämpften Tage wegzuschmeißen, hoffe ich. Denn es ist so: deine Freundin fehlt weiter, die Kollegen auch, die Depression geht nicht schneller weg mit Zigaretten !!! Meine Depressionen kommen und gehen, mal stärker, mal schwächer, mal sind sie fast weg.....aber nach fast 3 Jahren weiß ich eines: Es hat NICHTS mit Zigaretten zu tun, wie es mir geht! Hat lange gedauert, bis diese Erkenntnis bei mir Fuß gefasst hat. Und ich weiß von einigen Anderen, dass es ihnen auch so ergangen ist.... Ich hoffe, dass du auch bald merkst, dass Nikotin nicht wirklich tröstet ! Ich wünsche dir gute Unterstützung bei der Aufarbeitung deiner Psyche! Denk daran, dass auch so manche Nichtraucher Depressionen haben....kann also nicht nur am Entzug liegen.... Sei herzlich von mir gegrüßt, Birgit :flowerblue:
04.09.2025
12:52 Uhr
Liebe Dagmar, in meinem Wohnzimmer "Jump'in" hat Pati was interessantes zur Schumann-Frequenz geschrieben, habe ich mal gegoogelt. Geht etwas ins esoterische, aber da ist bestimmt was dran. Auf jeden Fall kann so viel mit rein spielen, wie Heike schon schreibst. LG Anna :butterflyflower
04.09.2025
12:14 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
04.09.2025
11:25 Uhr
bearbeitet:
04.09.2025
12:19 Uhr
Liebe Dagmar, ich schaue hier in deinem Wohnzimmer vorbei, weil ich dir zu deinen [b]70[/b] rauchfreien Tagen gratulieren wollte. Für mich (die ich ja erst auf 5 Tage zurückblicken kann) hört sich das gigantisch viel an. Jetzt sehe ich hier, dass es dir gerade nicht so gut geht. Das tut mir sehr leid. Ich lasse dir mal so ein Stück Schoko-Puffreis für den nächsten Kaffee auf dem Balkon hier. Trotz deiner aktuellen Schwierigkeiten dran zu bleiben, davor habe ich sehr viel Achtung, Glückwunsch!!! Liebe Grüße und einen hoffentlich etwas leichteren Tag heute von Petra (die aus dem September-Zug).
31.08.2025
12:58 Uhr
Hallo an alle lieben Mitstreiter/innen, mir sind ja fast die Tränen gekommen, so sehr habe ich mich über Eure zahlreichen, aufmunternden Antworten und guten Tips gefreut. Ja, die ersten Wochen liefen bei mir ja noch gut mit dem Rauchstopp, umso erschrockener war ich, dass es seit einigen Tagen psychisch immer mehr bergab gegangen ist. Aber irgendwie fehlt mir natürlich mein Seelentröster, die Zigarette, die wie ich mir eingeredet habe, immer für mich da war in emotional schwierigen Situationen und mich zuverlässig getröstet hat. Mein Verstand sagt natürlich: was für ein UNSINN. Ich habe ja erst mit 35 Jahren angefangen zu rauchen und vorher auch nichts vermisst. Aber Ihr habt recht, es gibt wahrscheinlich nicht den einen Weg oder die Abkürzung. Zur Zeit bin ich noch im Clinch mit meiner Krankenkasse, da diese mir letztes Jahr ein Gruppentherapie abgelehnt habe. Jetzt habe ich nach 1 Jahr Suche eine neue Therapeutin gefunden und hoffentlich gibt die Krankenkasse diesmal das okay. Es ist ja keine Schande, sich Hilfe zu suchen. Das Jahr war auch wirklich eine emotionale Herausforderung für mich, Anfang des Jahres bin ich in den Ruhestand gegangen und habe natürlich viele soziale Kontakte von der Arbeit verloren, danach ist meine engste Freundin gestorben und irgendwie war dies wohl alles zuviel. Ich versuche jetzt einfach einen Tag nach dem anderen anzugehen und das Wichtigste für mich ist wirklich: den Rauchstopp durchhalten, denn eine Zigarette würde ja garnichts verbessern. Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag. Liebe Grüße, Dagmar:flowerorange::sun-2::flowers::balloonsheart::balloonmix::flowers:
31.08.2025
12:04 Uhr
bearbeitet:
31.08.2025
12:05 Uhr
Liebe Dagmar, es gibt zu dem Thema „[b]Rauchen und Depression[/b]“ bereits einen Thread, der für dich interessant sein könnte: https://www.rauchfrei-info.de/forum/25/10886 Liebe Grüße von Jutta [SIZE=2]:heart:[/SIZE]
31.08.2025
10:09 Uhr
bearbeitet:
31.08.2025
10:21 Uhr
Liebe Dagmar, vor einigen Jahren bekam ich laut Diagnose eine leichte Depression (wenn das eine leichte war, will ich nicht wissen, was eine schwere ist) zudem wurde eine generalisierte Angststörung diagnostiziert. Ich habe mir lange keine Hilfe gesucht, sondern versucht selbst raus zu kommen. Das hat nicht funktioniert. Eine wunderbare Therapeutin gab mir gute Impulse und ich hab nach und nach mein Leben umgekrempelt. Inzwischen stell ich meine Bedürfnisse in den Mittelpunkt, hab viel äußeren und inneren - selbstgemachten - Druck weggenommen. Das war ein langer Weg - aber der richtige. Die Angststörung flackert immer wieder auf, aber ich hab sie ganz gut im Griff. Mein [b]Eindruck: Als Nichtraucherin komm ich schneller aus dunklen Gefühlen und Angstattaken raus[/b] Das bemerkte ich so nach 2-3 Monaten nach dem Rauchstopp. Ich hab Musik und Tanz gewählt, um während des Rauchstopps die verlorenen Glücksgefühle zu bekommen. Diese Strategie hab ich beibehalten - ich ertanze mir mein Glück sozusagen. Wie einige hier hab ich die ersten Monate des Rauchstopps auch keinen Alkohol getrunken, und jetzt nur wenig und ab und zu. Scheint ebenfalls hilfreich zu sein. Ich hab oft Gefühle „weggeraucht“. Fällt das Rauchen weg, entfällt dieses Ventil erst mal. Ich wünsche dir, dass du ebenfalls ein neues Ventil findest - und hol dir Hilfe und Verständnis wo du kriegen kannst. Wir sind nicht allein. ❤️ Nova
31.08.2025
10:05 Uhr
bearbeitet:
31.08.2025
10:09 Uhr
Ganz oft schreibe ich hier als Gruß ich wünsche Dir viel „ich will ...“ und „ich kann ...“ Das habe ich von meiner Therapeutin gelernt. in die Stelle der drei Punkte setzt Du einen positiv formulierten Gedanken ein. z.B. Ich will rauchfrei sein. und Ich kann rauchfrei sein. was Du dort einsetzt sollte keine Negation enthalten, also z.B. ich will nicht rauchen. Wir alle haben unterschiedlichen Charakterzüge in uns, eine romantische Ader, eine fürsorgliche, eine schüchterne usw. Für diese Übung suchst Du in Dir nach einer kraftvollen, kämpferischen Seite. Sicher kannst Du Dich an eine Situation erinnern, in der diese Seite schon zum Ausdruck kam. Stell Dir vor, Du wärst eine Schauspielerin und bekommst die Rolle einer starken Frau, die für Ihre Rechte kämpfe muss und nun übst Du Deinen Text ! im Gehen !, Du brauchst eine aufrechte Körperhaltung, einen energischen Gang und dann eine klare, feste Stimme die laut Deine zwei Sätze sagt „ ich will ... “ und „ich kann ...“ Immer wieder, gehen, sprechen, auf die Körperhaltung achten, gehen, sprechen, usw. Körper, Geist und Gedanken stehen in einer Wechselwirkung miteinander in Verbindung. Wenn meine Körperhaltung kraftvoll und dynamisch ist, dann kann das auch die Stimme verändern, und umgekehrt. Auch wenn diese Haltung „gespielt“ ist, kann sie Deine Gedanken ändern und kann dazu führen, dass das was Du sagst, auch für Dich selbst glaubhaft wird. ich habe das in der Wohnung, im Kreis gehend gemacht, aber auch bei meinen Spaziergängen auf einsamen Waldwegen. Es ist nicht zwingend notwendig, dass Du immer laut sprichst, Du kannst auch mit der inneren Stimme üben. Wir haben Einfluss auf unsere Gedanken. und unsere Gedanken haben Einfluss auf unsere Emotionen. Ein bekannteres Beispiel ist, das sich selbst im Spielgel eine Minute lang anlächeln. (geht sogar ohne Spiegel). Die zum Lächeln notwendigen Muskeln werden angespannt und senden alle ein Signal an das Gehirn, das denkt dann, dass wir lächeln und empfindet das als positives Gefühl. Das Gehirn wird gleichzeitig überbewertet und unterschätzt ich wünsche Dir viel „ich will ...“ und „ich kann ...“ Paul :gemeinschaft:
31.08.2025
09:03 Uhr
[b]Guten Morgen Dagmar[/b] Paul und Anna haben schon viel Wertvolles aus ihrer Erfahrung gesagt. Ich kann ein Detail hinzufügen. Es gibt hier viele Berichte über das Auftreten von Depressionen zwischen Tag 70 und Tag 100. Mir ging es auch so. Plötzlich war mein ganzer Kampfgeist, mein Optimismus dahin. Ich fühlte mich hier im Forum am falschen Ort und wollte mich abmelden. Ich dachte alleine könnte ich es besser schaffen. Mit anderen Worten mich hatte ein schwerer depressiver Schub erwischt. Zum Glück formulierte ich das hier. Sofort kamen die Reaktionen. Einige berichteten ähnliches, andere ermunterten mich zu bleiben und meinen Rauchstopp weiter zu verfolgen. Ich recherchierte, um herauszufinden warum es mir und offensichtlich vielen anderen so ging. Es ergab sich kein einheitliches Bild. Letztlich versuchte ich es mit einer einfachen Allegorie zu erklären. Mein Suchtgedächtnis hatte mich schon mit vielen Mitteln versucht. Craving Attacken, Träume in denen ich wieder rauche, andauernd diese Gedanken ..... jetzt ....nur mal eine.... Jetzt eben der letzte große Versuch. Ein depressiver Schub. Das raubt alle Kräfte und damit jede Widerstandskraft. Dieses Bild half mir weiter zu machen. Natürlich auch der Zuspruch der Anderen. Der half vermutlich am Besten. Jetzt bin ich zwei Jahre rauchfrei und diese Geschichte ist eine Anekdote geworden. Ich habe immer noch Craving ..... aber es ist extrem selten und nur sehr kurz. Es geht mir sehr gut mit meinem Rauchstopp. Es war eine sehr gute Entscheidung das Rauchen sein zu lassen. Entzug kann sehr schwere Momente haben. Hier können wir sie teilen und sie gemeinsam besser bewältigen. Ich drücke dir beide Daumen Und schicke herzliche Grüße Klaus
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