[b]Willkommen zu TAG 21[/b]
...der reine Wahnsinn!
Da bin ich ja heute Abend gegen 22 Uhr volle 3 Wochen rauchfrei.... ich fühle mich ein wenig beseelt.
Ich erinnere mich an die Anfangstage, als ich hier von Mitstreitern gelesen habe, die die 3 Wochen geschafft haben. Und wie sehr ich mich gewünscht habe, da auch hinzukommen. Ich habe einen riesigen Berg vor mir gesehen, nicht sicher, ob ich es schaffen würde, ihn zu erklimmen....
Und jetzt? So im Nachhinein betrachtet? Das war doch eigentlich eher nur ein Hügel. Nicht viel mehr als eine Bodenwelle. So fühlt sich das im Moment an. Ob das auf dem Weg bis hierher auch immer so war? Ehrlich gesagt, das weiß ich gar nicht mehr.
Voll verrückt!
Betrachte ich mich schon als Nichtraucherin? Vom Begriff her, ja, schließlich rauche ich nicht. Aber bin ich stabil? Ja auch das. Aber ich vergesse nicht, dass ich Genesende bin.
Möchte ich rauchen? Nein, auf keinen Fall! Überkommt mich, wie gestern zb im Moment von Hochstress der Drang? Ja, auf jeden Fall. Ich muss ihm aber nicht nachkommen.
Was mache ich denn jetzt anders, als die etlichen Male davor?
Ich habe mich ab der ersten Minute auf Entzugssymptome eingestellt, nicht versucht, sie wegzudrücken, sondern (echt schmerzhaft) das Gefühl zu fühlen und ihm den Raum zu geben.
Also es braucht schon eine gewisse Leidensfähigkeit, aber die hatte ich als aktive Raucherin ja auf jeden Fall :bang:
Ich habe immer noch ein wenig körperliche Symptome, so etwas wie leichten Schwindel, Unruhe und Schlafstörungen. Auch die nehme ich an und hin.
Emotional fahre ich immer mal wieder ganz schön Achterbahn.
Was soll ich sagen? Fühlt sich wie Leben an.
Ganz schön eigentlich, nicht alles wegzurauchen. Klingt komisch, ist aber so.