04.10.2023
18:49 Uhrbearbeitet:
04.10.2023
18:52 Uhr
Liebe Catira,
ich habe zwei Monate nach dem Tod meiner Mutter aufgehört zu rauchen. Da hatte ich also einen guten Grund, traurig zu sein. Und dann habe ich meine langjährige Begleiterin, die Zigarette, verloren, auch das ein Grund, zu trauern. Aber auch mit depressiven Verstimmungen und Depressionen kenne ich mich aus.
Für mich geht es nicht um einen "Sieg" über die Traurigkeit, sondern darum, diese Traurigkeit wie andere Emotionen ohne Nikotin auszuhalten. Denn wie andere Emotionen kommt und geht sie.
Natürlich gibt es auch Mitreisende, die sich entschlossen haben, ein Antidepressivum zu nehmen. Oder es schon vor dem Rauchstopp nahmen. Das ist eine individuelle Entscheidung, die man in Absprache mit einem Arzt treffen muss.
Für mich war es wie bei dir mein erster ernsthafter Versuch. Zur Unterstützung habe ich auf Nikotinersatzprodukte zurückgegriffen (Lutschpastillen und Kaugummi). Ich bin zuversichtlich, dass es keinen weiteren Versuch geben wird und freue mich über meine neue Freiheit.
Liebe Grüße von Jutta
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