Hey, ich hatte diese Phase nur kurz aber heftig. Ich hätte auch nicht gedacht, dass es solche Gefühle gibt. Ich hab mich richtig abgetrennt gefühlt von meinem Mann und Trennungsgedanken oder "was soll das alles hier"? Machten sich in mir breit. Ohne dass ich das hätte steuern können. Gruselig.
Also weder du bist komisch, noch deine Freunde. Für sie ist es wahrscheinlich auch nur schwer zu verstehen, dass du gerade nicht du selbst bist. Wahrscheinlich hilft nur reden und rausgehen. Dass von dir ein sorry kommt und warum du tickst wie du tickst.
Das ist übrigens auch für Kinder wichtig, dass es dir schlecht geht, spürt dein Kind sowieso. Darüber in einfachen Worten zu sprechen hilft ihr, dass sie nicht das Gefühl hat, falsch zu sein oder etwas falsch zu machen.
Was hilft dir denn am besten? Ich nutze die App "easy quit" und mache Atemübungen. Und der dritte Versuch, der mir Entschlossenheit gibt: nochmal mach ich das nicht mit.
Also ja, du bist nicht der einzige, bei dem Rauchstopp Depressionen auslöst und ja, wenn es nicht besser wird, hol dir Hilfe. Eine Pychotherapie kann so wichtig sein wie ein Antibiotikum bei Mandelentzündung. Musst ja niemandem davon erzählen, wenn es dir unangenehm ist.