Hallo Tigerente,
willkommen im "Club"! Natürlich halte ich mich mit medizinischen Stellungnahmen zurück. Aber gefühlt möchte ich behaupten, daß es auch für einen Kettenraucher wie dich, keine gesündere Entscheidung gibt, als die, mit der Giftzufuhr so schnell wie möglich Schluss zu machen.
Auch wenn deine Entscheidung durch die heftige Atemwegserkrankung initiiert sein sollte...Gratulation zu diesem mutigen Schritt!
Alle von dir beschriebenen Auswirkungen sind keine Einbildung. Du fühlst sie ja und deshalb sind sie ganz klar authentisch. Behandle dich gut, in diesen ersten, mitunter sehr schwierigen Tagen. Der Entzug, die Entgiftung deines Körpers wird wellenförmig verlaufen: Wenn du im einen Moment glaubst, alles "im Griff" zu haben, kann dich im nächsten Augenblick eine Welle des Verlangens überkommen, die alle deine Widerstandskraft fordert.
Normal!
Heißt im Klartext: Da musst du durch! Wenn du dein Ziel - ein Leben in Rauchfreiheit - erreichen möchtest, bringt das in gewisser Art auch deine Leidensbereitschaft mit sich. Eines steht fest: Die Stärke und Häufigkeit dieser fiesen Attacken der "dunklen Seite der Macht lassen nach. Versprochen! Jeder Tag zählt für dich.
Halte dir deine persönlichen Motive für den Rauchstopp vor Augen (oder schreib' sie dir sogar auf)
Nutze die 4 "A's" (Ablenken-Abhauen-Aushalten-Ausweichen)
Besonders die Ablenkung von bösem Gedankengut ist EXTREM wichtig!!
Bewegung aller Art, frische Luft, viiiel Trinken hilft absolut.
Lies, schreib hier, wann immer dir danach ist! Ändere deine Rituale! Morgen Kaffee und Kippe? No! Alkohol? No, no. Erstmal nicht. Es gibt soo viele Kniffe, Anregungen und Tipp's...du gehst den Weg in ein neues, freies, un-abhängiges Leben. Dabei wünsche ich dir an dieser Stelle erstmal VIEL ERFOLG.
Bleib stur!
DU bist der Chef in deinem Kopf! Richtig?
Herzliche Grüße
Meikel