Grüß Dich Feffaminza,
ich danke Dir auch für Deinen Mut und Deine Offenheit, uns diese Geschichte zu erzählen. Diese Angstzustände, wenn man keine Luft bekommt, die kenne ich als Asthmatikerin sehr gut (wenn auch seit Jahren sehr gut eingestellt und seit dem Rauchstopp wirklich um Klassen besser). In solchen Momenten fragt man sich, warum man sich selbst mit Gewalt an dieser elementarsten Funktion des Überlebens, dem Atmen, hindern sollte...
Dennoch kann ich diesen Frust, "gezwungenermaßen" aufgehört zu haben, schon nachvollziehen, gehe jedoch nicht davon aus, daß dies Deine Gedanken sind, sondern daß Dir die Sucht eintrichtert, daß Du Deiner Selbstbestimmung beraubt worden wärst - etwas, das sie doch bisher getan hat! Sie hat Dir doch verordnet, wann Du rauchen sollst, völlig egal unter welchen Umständen (habe gerade Deine Beschreibung von bei -20 Grad im Starkregen draußen rauchen müssen gelesen...), egal wie viel Geld Du dafür durch den Kamin bläst und was Du Dir damit antust. Und jetzt nimmt ihr ein anderer Umstand die Bestimmung über Dich weg - Frechheit. Siehst Du ich glaube, Deine ureigenen Gedanken waren es nicht, sondern Deine Sucht war frustriert.
Dabei holst Du Dir jetzt Deine Selbstbestimmung zurück. Ich bin stolz auf Dich und freue mich für Dich und mit Dir. Ich wünsche Dir, daß Du die letzten Spuren gesundheitlicher Einschränkung auch noch tilgen und Deine Rauchfreiheit so richtig genießen kannst. Laß gerne mal wieder hören, wie es Dir so geht und natürlich:
Meinen herzlichsten Glückwunsch zu Deinen heute bestandenen 50 rauchfreien Tagen. Eine tolle Leistung, für Dich Du Dich heute, morgen, wann Du möchtest, auch einmal angemessen belohnen darfst Feffaminza. Was käme denn da für Dich infrage? Diesmal schaffst Du es. Achte weiterhin gut auf Dich und Deine Gesundheit. Viele Grüße sendet Dir
Lydia