02.06.2025 14:09

Rauchstopp, eine emotionale Herausforderung

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62Beiträge
18.03.2026
09:51 Uhr
Selbstmedikation ist auch ein wirklich wichtiges Thema. Gerade Alkohol und auch Rauchen sind ja so oft teil einer Selbstmedikation. Sie gehen einfach und schnell. Nur Gott sei Dank geht das Leben nicht einfach und schnell Gut das ich mich das noch getraut habe... Mich Gefühlen zu stellen und andere Bewältigungsstrategien zu suchen Nicht die großartige Lösung, die volle Dröhnung sondern die Lösung durch die kleinen Dinge das Schärfen der Aufmerksamkeit auf die kleinen Freuden kein Abheben auf knopfdruck die vorteile des halbvollen glases wahrnehmen und du hast so recht... es ging einfach irgendwann nicht mehr die Lösung war das Problem ... analog zum relaunch würde ich sagen...nein sorry ich wollte nicht mehr ironisch sein... sollte ich den alten thread finden poste ich ihn in die linkliste alles liebe Paola
18.03.2026
09:06 Uhr
bearbeitet:
18.03.2026
09:10 Uhr
Etwas zu[b] Nikotinsucht[/b] und [b]innerer Leere[/b], was mich vor meinem Stopp sehr umgetrieben hat und zwar diese „[b]Selbstmedikation[/b]“ gegen meine innere Leere: Ich habe gemerkt, dass ich nicht nur aus Gewohnheit zu den H_ _ts greife. Ich habe sie benutzt, um etwas zu füllen, das sich leer angefühlt hat. Über Jahrzehnte (!) hat es funktioniert. Es hat beruhigt und gleichzeitig stimuliert, so als würde „es“ genau das liefern, was gerade fehlt. Auch die Handlung hatte etwas [b]Verführerisches[/b]: dieses elegante, durchgestylte Gerät, ein paar Züge, ein klarer Moment und Struktur im Tag. Ich musste mich nicht mit dem beschäftigen, was eigentlich da war. Die H_ _ts waren schneller. „Es“ war so einfach und genau deshalb so schwer zu durchbrechen. Aber dieses Auf und Ab hat etwas mit mir gemacht. Kurz „alles okay“ und dann sofort wieder Verlangen. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich die Kontrolle schon längst verloren hatte…(es war einfach so viel leichter, sich wieder das neueste Modell in einer noch schöneren Farbe zu kaufen). Und genau da hat sich etwas verschoben. Das Gefühl, mir selbst nicht mehr vertrauen zu können, hat die Leere nicht gefüllt sondern im Gegenteil, es hat sie nur noch vertieft. Und das war heftig... PS.: Ich glaube, wir hatten auch mal einen Thread zu „Innere Leere“, ich habe ihn leider nicht mehr gefunden.
20.10.2025
00:58 Uhr
bearbeitet:
20.10.2025
09:12 Uhr
[quote=...oderso] Du warst nie wirklich Raucher. ..... [/quote] [b]Perfekt beschrieben !!! [/b]
19.10.2025
21:29 Uhr
[quote=...oderso] Edit: Hatte ich gerade wiedergefunden [/quote] [b]Passt[/b]! [SIZE=2]:balloonsheart:[/SIZE]
11.10.2025
10:08 Uhr
Du warst nie wirklich Raucher. Du warst ein Mensch, der irgendwann gelernt hat, zu rauchen. Und du bist jetzt ein Mensch, der das nicht mehr braucht. Nicht, weil du es nicht darfst. Sondern, weil du es nicht mehr willst. Nicht mehr bist. Das hier ist kein Leben auf Entzug. Es ist kein ewiger Verzicht. Es ist kein täglicher Kampf. [b]Es ist einfach dein neues Normal[/b]. Du bist nicht der Mensch, der nicht mehr raucht. [b]Du bist der Mensch, der nicht mehr der ist, der geraucht hat.[/b] Das ist ein Unterschied. Und dieser Unterschied macht dich frei..... Edit: Hatte ich gerade wiedergefunden
16.08.2025
11:00 Uhr
Ein Lächeln ist das Entscheidende. Ein Lächeln ist Belohnung, Hoffnung und unser Ansporn. Sucht ist schwer zu beschreiben, der Kampf damit ist merkwürdig verschlungen. Ein Lächeln ist wie ein Leuchtturm in der stürmischen Nacht.
10.08.2025
22:34 Uhr
bearbeitet:
11.08.2025
10:35 Uhr
Gerade wieder entdeckt: Du bist nicht defekt - du bist komplex. Du brauchst kein neues Ich. Du brauchst nur eine neue Beziehung zu dir selbst. Nicht alles in dir zieht an einem Strang. Und das ist okay. Aber du bist derjenige, der führen darf. Dein Selbst ist stärker als jedes Rauch-Muster. Nicht, weil es kontrolliert. Sondern weil es versteht.
24.03.2025
11:48 Uhr
Zunächst mal danke für das Aufmerksam machen auf die Schnapszahl, hatte ich wegen der Zeitverschiebung nicht auf dem Schirm…Und was habe ich am Anfang all die beneidet, die schon damals so weit waren. Aber : Die Zahl ist für mich ein Fake, da ich ja die ersten 20 Tage voll auf NET war (okay, zwar rauch -, aber nicht nikotinfrei) und nachdem ich die NET abgesetzt hatte mit den Tee-Heets angefangen habe, was bedeutet, ich rauche wieder, wobei das vollkommen sinnbefreit, anders ausgedrückt, einfach nur dämlich ist. So, und dann das mit der Belohnung, wozu der Urlaub eigentlich dienen sollte: ist auch irgendwie Pustekuchen… Es fällt mir total schwer, hier in den Tropen nicht an das Rauchen zu denken, weil die Wärme und schöne Atmosphäre und Umgebung mich derart triggert, dass ich denke, wäre ich mal zu Hause geblieben :lol: Wobei sich immer wieder der Gedanke einschleicht, vielleicht habe ich es gar nicht „verdient“ mich zu belohnen und bin es auch überhaupt nicht wert, egal ob ich mit dem Nikotin aufgehört habe oder nicht. Ziemlich strange alles und vielleicht mehr als nur eine emotionale Challenge… Tja, und dann bin ich tatsächlich schon am zählen, ob die Kräuterheets noch bis zum Ende reichen werden…Ich meine, das ist doch abartig ! Trotzdem an alle ein rauchfreies Abhängen, auch an die, die gerade arbeiten müssen … LG
24.03.2025
09:40 Uhr
Grandios, muss ich immer sehr lachen oder nachdenken bei ihr. :like: und :fireworks: zur 55 Lieb e Grüß
24.03.2025
09:12 Uhr
bearbeitet:
24.03.2025
09:15 Uhr
Guten Morgen, ....oderso ! Der Liedtext von Frau Louisan passt doch fantastisch in diesen Thread, gut, dass du ihn hochgeholt hast!! Ich finde ihn gleichermaßen tröstlich wie witzig, beides schöne Gefühle. Hast also für mich alles richtig gemacht.....:wink::D Überhaupt finde ich den körperlichen Entzug wesentlich weniger schlimm als die psychische Belastung.....aber auch da kommt man durch, oder fast durch, je nach Veranlagung. Mir haben die Worte von Vera F. Birkenbihl oft geholfen, die waren wie für mich zugeschnitten. Witzig und schlau, emphatisch, eine tolle Frau, leider schon verstorben. Wer Lust hat, kann ja gerne weiterlesen, auch hier geht es um emotionale Herausforderungen : [i]Die 10 schmerzhaften Wahrheiten: 1. Wir sind oft unser eigener schlimmster Kritiker. Wir neigen dazu, uns selbst härter zu beurteilen als andere. Diese Selbstkritik kann uns daran hindern, unser Potenzial zu entfalten. 2. Zeit verfliegt – egal, ob wir sie gut nutzen oder nicht. Es liegt an uns, ob wir unsere Zeit sinnvoll verbringen oder verstreichen lassen. Die Uhr tickt unaufhaltsam. 3. Menschen, die uns am Herzen liegen, werden uns nicht immer die gleiche Wertschätzung entgegenbringen. Das kann enttäuschend sein, doch es zeigt uns, dass jeder Mensch unterschiedlich empfindet und handelt. 4. Veränderung ist unvermeidlich – und nicht immer angenehm. Ob wir wollen oder nicht, Veränderungen gehören zum Leben. Sie sind oft unangenehm, aber notwendig für unser persönliches Wachstum. 5. Die Wahrheit ist manchmal härter als eine Lüge – aber langfristig besser für uns. Wahrheiten können wehtun, doch sie ermöglichen es uns, klare Entscheidungen zu treffen und in der Realität zu leben. 6. Liebe kann manchmal enden, selbst wenn man sich umeinander sorgt. Liebe allein reicht manchmal nicht aus, um eine Beziehung zu retten. Das zu akzeptieren, ist oft schwer, aber befreiend. 7. Nicht jeder, den wir verlieren, ist ein Verlust. Manche Beziehungen sind toxisch oder halten uns zurück. Der Verlust solcher Menschen kann uns neue Freiheit schenken. 8. Es gibt Dinge, die wir niemals vollständig kontrollieren können – wie die Gefühle anderer. Wir können niemanden zwingen, etwas zu fühlen. Diese Erkenntnis hilft uns, loszulassen und nicht ständig alles kontrollieren zu wollen. 9. Das Leben ist oft ungerecht – die Besten gewinnen nicht immer. Trotz harter Arbeit und gutem Herzen kann es passieren, dass andere bevorzugt werden. Das Leben verläuft nicht immer nach unseren Vorstellungen. 10. Wir alle haben Vorurteile, die schwer abzubauen sind. Selbst die reflektiertesten Menschen tragen Vorurteile in sich. Doch indem wir sie erkennen, können wir beginnen, sie zu überwinden.[/i] Nicht einfach, das zu leben und alles schafft man wohl eh nicht..... Zum Ausgleich für das Ernste hier noch eine sehr lustige, selbstironische Begegnung von der Frau Birkenbihl: https://youtu.be/ITnQcXDjTcY?feature=shared Vielleicht hattet ihr einen Moment Spaß und / oder Ablenkung! Liebe Grüße Birgit Kleiner Nachtrag, ...oderso : du hast ne Schnapszahl im Zähler! Alles Gute zu 55 Tagen NMR und einen schönen, rauchfreien Urlaub für dich! :like:
22.03.2025
09:14 Uhr
Wollte den vorherigen Post eigentlich nur im Januarzug reinstellen…, sorry
22.03.2025
08:57 Uhr
[quote=660467]https://m.youtube.com/watch?v=K-IMNBCj15A&pp=ygUPYW5uZXR0ZSBsb3Vpc2Fu Kennt ihr noch dieses Lied von Annett Louisann? Das Gefühl: [i]Wieder schleicht es sich von hinten an, Und es fragt mich ob es helfen kann. Es umschmeichelt mich mit Plüsch und Samt und sagt "Schau dich mal an" Das Gefühl ist aus der Kiste raus, Und es sieht wieder so blendend aus, Und das Leben wird zum Warenhaus, ich behalt es gleich an. Ewigkeiten kommen und gehen, Hab sie mehr als einmal anprobiert. Hier zu eng, da zu streng, Irgendwo kneift es mich. Zu skurril, nicht mein Stil, Das Gefühl steht mir nicht. Ich schau mich nur um, Schau mich nur mal um. … [b]Es beschleicht mich wieder das Gefühl Fragt mich leise was ich wirklich will.[/b] Und dann schickt es mich in den April und sagt "Ha′m wir nicht da!" Das Gefühl ist wie der letzte Schrei, Kaum verschwindet es und geht vorbei. Dann verlacht man es und denkt dabei "Ach wie dumm ich doch war" Ewigkeiten kommen und gehen,[/i] …“[/quote] Habe gerade ein bisschen gestöbert und dabei von dem/die genialen Paul (Post vom 28.02.2024) dieses Lied wiedergefunden, was es mir wert war, wieder hervorgeholt zu werden… Ansonsten habe ich zum Frühlingsanfang meinen Avatar geändert… Bin gerade im Urlaub und ohne Nikotinzeugs losgeflogen, nur mit den komischen Tee-Heets…Aber: das wird noch eine Zeit dauern, bis ich das alles entkoppelt haben werde… LG
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