04. Mar 2026
Lesezeit ca.

Darmkrebsmonat März: Rauchen erhöht das Risiko

Der März steht auch in diesem Jahr wieder im Zeichen der Darmkrebsvorsorge. Bereits zum 25. Mal findet der sogenannte Darmkrebsmonat statt und erinnert daran, wie wichtig Früherkennung und ein gesunder Lebensstil sind. Was viele nicht wissen: Rauchen betrifft nicht „nur“ Lunge und Herz – auch der Darm leidet mit. Wissenschaftliche Studien zeigen seit vielen Jahren eindeutig, dass Tabakkonsum das Risiko für Darmkrebs deutlich erhöht.

Mann hält eine Hand auf die Brust und eine auf den Bauch als Symbol für Magen-Darm-Beschwerden und Rauchfolgen.

Rauchen wirkt im ganzen Körper – auch im Darm

Im Tabakrauch stecken zahlreiche krebserregende Stoffe. Sie gelangen über den Blutkreislauf in alle Organe und können auch im Darm das Erbgut von Zellen schädigen. Die Folge: Das Risiko, dass sich Krebs entwickelt, steigt. Tückisch ist, dass die Schädigung oft lange unbemerkt bleibt. Darmkrebs entwickelt sich meist über Jahre hinweg. Umso wichtiger ist es, bekannte Risikofaktoren ernst zu nehmen – und dazu zählt neben Bewegungsmangel, unausgewogener Ernährung und Alkoholkonsum eben auch das Rauchen.

Rauchstopp lohnt sich – auch für den Darm

Die gute Nachricht: Es ist nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören. Ein Rauchstopp senkt nicht nur das Risiko für Lungen- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern wirkt sich auch positiv auf die Darmgesundheit und das Darmkrebsrisiko aus. Mit jeder rauchfreien Woche beginnt der Körper, sich weiter zu erholen. Entzündungsprozesse gehen zurück, Reparaturmechanismen greifen wieder besser.

Studien zeigen zudem: Menschen, die nach einer Darmkrebsdiagnose mit dem Rauchen aufhören, haben bessere Überlebenschancen als diejenigen, die weiter rauchen. Der Rauchstopp kann Therapien unterstützen und die Prognose verbessern.

Was Sie selbst tun können

Neben dem Rauchstopp gibt es weitere wirksame Stellschrauben, um das Darmkrebsrisiko zu senken. Dazu gehören regelmäßige Bewegung, eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten sowie ein maßvoller Umgang mit bzw. der Verzicht auf Alkohol. Auch das Vermeiden von Übergewicht spielt eine wichtige Rolle.

Ein zentraler Baustein bleibt die Vorsorge. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für Darmkrebs-Früherkennungsuntersuchungen ab 50 Jahren. Bei familiärer Vorbelastung kann eine frühere Abklärung sinnvoll sein. Sprechen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt darauf an – Vorsorge kann Leben retten.

Die wichtigsten Fragen samt Antworten finden Sie auf dieser Seite des Bundesministeriums für Gesundheit.

Der Darmkrebsmonat ist ein guter Anlass, die eigenen Gewohnheiten zu hinterfragen. Vielleicht ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, den nächsten Schritt in Richtung Rauchfreiheit zu gehen. Jeder rauchfreie Tag zählt – für Ihre Lunge, Ihr Herz und auch für Ihren Darm. Wir unterstützen Sie beim Aufhören, mehr Infos unter Mein Rauchstopp.

Hilfe

Webanalyse / Datenerfassung

Wir möchten diese Website fortlaufend verbessern. Dazu wird um Ihre Einwilligung in die statistische Erfassung von Nutzungsinformationen gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.