11. Mar 2026
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Empfehlungen der WHO für eine wirksame Krebsvorbeugung

Was schützt am zuverlässigsten vor Krebs? Diese Frage beschäftigt viele Menschen und natürlich auch Fachleute auf der ganzen Welt. Eine fundierte Antwort gibt der Europäische Kodex gegen Krebs der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der vor Kurzem aktualisiert und der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Darin werden 14 wissenschaftlich abgesicherte Empfehlungen zusammengefasst, mit denen das persönliche Krebsrisiko verringert werden kann. Viele dieser Empfehlungen betreffen den Alltag.

Viele Menschen überqueren eine belebte Kreuzung als Symbol für Bevölkerung, Altersgruppen und Rauchstatistik in Deutschland.

Der Europäische Kodex gegen Krebs: 14 Empfehlungen 

Der Europäische Kodex gegen Krebs wurde von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO erarbeitet. Er richtet sich an die Bevölkerung und soll Orientierung geben, wie sich durch eigenes Verhalten, aber auch durch Umweltfaktoren und medizinische Maßnahmen Krebserkrankungen vorbeugen lassen.

Zu den Empfehlungen zählen unter anderem:

  • nicht rauchen und Passivrauchen vermeiden
  • sich ausgewogen ernähren und regelmäßig körperlich aktiv sein
  • Übergewicht vermeiden
  • Alkohol möglichst ganz meiden
  • sich vor intensiver UV-Strahlung schützen und keine Solarien nutzen
  • empfohlene Impfungen wahrnehmen (z. B. gegen HPV und Hepatitis B)
  • Belastungen durch Schadstoffe am Arbeitsplatz und in der Umwelt reduzieren

Neu in der aktuellen Fassung ist, dass der Kodex ausdrücklich auch vor E-Zigaretten (Vapes) warnt. Zudem werden Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung stärker berücksichtigt.

Rauchen = wichtiger vermeidbarer Krebsrisikofaktor

Unter allen bekannten Krebsrisiken nimmt das Rauchen eine besondere Rolle ein. Tabakrauch enthält zahlreiche krebserregende Stoffe und erhöht das Risiko für viele Krebsarten – darunter Lungen-, Kehlkopf-, Mund-, Speiseröhren-, Blasen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Dabei gilt: Es gibt keine risikofreie Menge Tabakrauch. Auch gelegentliches Rauchen steigert das Krebsrisiko. Umgekehrt zeigt die Forschung klar, wie wirksam ein Rauchstopp ist. Nach dem Aufhören nimmt das Risiko für Krebs mit der Zeit immer weiter ab.

Rauchstopp als wirksame Krebsvorbeugung

Der Kodex macht deutlich, dass Krebsvorbeugung sowohl individuelles Handeln als auch unterstützende Rahmenbedingungen erfordert. Nichtrauchen ist eine der wirkungsvollsten Maßnahmen, um das eigene Krebsrisiko zu senken. 

Sie möchten aufhören zu rauchen? Wir unterstützen Sie dabei.

  • World Health Organization, International Agency for Research on Cancer. European Code Against Cancer. Zuletzt online abgerufen am 8. Februar 2026 unter
  • Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) & Deutsche Krebshilfe. (2026, 2. Februar). WHO aktualisiert Europäischen Kodex gegen Krebs: 14 Empfehlungen für wirksame Krebsprävention.
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