22. Jan 2025
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Neue Studie: Rauchstopp senkt Herzinfarktrisiko nach KHK-Diagnose

Es ist eine der häufigsten Diagnosen in Deutschland und dennoch können viele Menschen mit dem Kürzel „KHK“ zunächst einmal nichts anfangen. Die Auflösung: KHK ist die Abkürzung für „Koronare Herzkrankheit“, eine Krankheit des Herz-Kreislaufsystems also. Bei dieser Erkrankung verengen sich die Herzkranzgefäße, dadurch wird das Herz schlechter durchblutet. Eine mögliche schwerwiegende Folge einer KHK: ein Herzinfarkt. Dabei kommt es zu dauerhaften Schäden am Herzmuskelgewebe. Eine Reihe von Patienten und Patientinnen sterben an den Folgen eines Herzinfarkts. Das macht die Koronare Herzkrankheit zu einem der wichtigsten Gesundheitsthemen unserer Zeit.

Erstes Jahr nach Diagnose für Rauchstopp-Effekt besonders wichtig!
 

Man möchte meinen, dass Raucher und Raucherinnen, die die Diagnose „Koronare Herzkrankheit“ erhalten, ihre Zigarette sofort und ein für alle Mal ausdrücken. Viele tun das auch. Aber nicht wenige Patienten und Patientinnen rauchen auch danach noch weiter und schaden damit massiv ihrer Gesundheit.

Wie sehr sich ein Rauchstopp in dieser Situation lohnt, konnte vor Kurzem eine groß angelegte wissenschaftliche Studie zeigen, die auf einem großen Kongress in London vorgestellt wurde. Die Untersuchung hat ergeben, dass das Risiko für einen Herzinfarkt oder den tödlichen Verlauf einer Herzerkrankung um fast die Hälfte sinkt (ganz genau waren es 44 Prozent), wenn die Patienten und Patientinnen nach Bekanntwerden ihrer Krankheit vollständig aufhörten zu rauchen. Die größte Auswirkung hat der Rauchstopp demnach, wenn er im ersten Jahr nach der Diagnose gelingt.

Für die Studie wurden über einen Zeitraum von fünf Jahren hinweg regelmäßig über 32.000 Personen befragt. Erhoben wurden verschiedenste Gesundheitsdaten, außerdem das Rauchverhalten der befragten Personen.

So schädlich ist das Weiterrauchen
 

Menschen, die nicht im ersten Jahr nach der Diagnose mit dem Rauchen aufhörten, sondern erst später, profitierten ebenfalls vom Rauchstopp – allerdings in deutlich geringerem Ausmaß. Und auch diese Zahl ist eindrucksvoll: Bei Patienten und Patientinnen, die trotz Wissen um ihre Erkrankung weiter rauchten, nahm das Risiko für einen Herzinfarkt oder den tödlichen Verlauf einer Herzerkrankung, um jährlich acht Prozent (!) zu.

Wenn das kein Grund für einen möglichst baldigen Rauchstopp ist! Und auch dieses Ergebnis der Studie ist ein echtes Rauchstopp-Argument: Patienten und Patientinnen, die ihren Zigarettenkonsum lediglich reduzierten anstatt ihn ganz einzustellen, konnten ihr Erkrankungsrisiko nur geringfügig senken.

Wir helfen Ihnen beim Rauchstopp
 

Sie möchten aufhören zu rauchen? Wir helfen Ihnen dabei. Mehr Informationen unter Mein Rauchstopp.

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