11. Feb 2026
Lesezeit ca.

Hilft Yoga beim Rauchstopp?

Viele Ex-Rauchende berichten: Obwohl ihr Entschluss, mit dem Rauchen aufzuhören, klar und eindeutig war – der Weg zu ihrem erfolgreichen Rauchstopp war nicht unbedingt geradlinig. Insbesondere Stress, innere Unruhe und fest verankerte Gewohnheiten haben ihren Plan „Rauchfreiheit“ zum Teil erheblich erschwert. Deshalb liegt diese Frage nahe: Können Methoden, die zugleich Körper und Psyche ansprechen, beim Rauchstopp unterstützen – wie zum Beispiel Yoga?

Silhouette einer Person in Yoga-Pose bei Sonnenuntergang am Meer als Symbol für Rauchstopp, Gesundheit und Lebensqualität.

Nützlich beim Stressabbau: Yoga 

Yoga wird von vielen Menschen praktiziert, um den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen, Stress zu reduzieren und die Stimmung zu stabilisieren. Genau diese Aspekte spielen auch beim Rauchstopp eine wichtige Rolle. Eine aktuelle wissenschaftliche Übersichtsarbeit (= eine Untersuchung, bei der mehrere Einzelstudien zum gleichen Thema betrachtet werden) hat deshalb untersucht, ob Yoga einen messbaren Beitrag zur Tabakentwöhnung leisten kann, entweder als alleinige Methode oder ergänzend zu anderen Angeboten.

Studienlage mit positiver Tendenz

In die Auswertung flossen mehrere Studien mit erwachsenen Rauchenden ein. Im Mittelpunkt stand jeweils die Frage, ob Teilnehmende am Ende der Yoga-Intervention zumindest sieben Tage am Stück rauchfrei waren. Das Ergebnis: In den ausgewerteten Studien hatten Teilnehmende, die Yoga praktizierten, eine höhere Chance, zumindest kurzfristig rauchfrei zu sein. Der Effekt war nicht in allen Untersuchungen gleich stark, zeigte aber insgesamt eine eher günstige Tendenz in Richtung Rauchstopp. Interessant: Wenn Studien mit methodischen Schwächen herausgerechnet wurden, wurden die Ergebnisse klarer bzw. einheitlicher. Das spricht dafür, dass Yoga tatsächlich eine unterstützende Wirkung haben könnte – auch wenn weitere Forschung nötig ist, um den Effekt genauer zu beziffern.

Yoga trägt zu Ausgeglichenheit bei

Interessant sind außerdem die zusätzlichen positiven Wirkungen, die in den Studien beobachtet wurden. So berichtete eine ganze Reihe von Teilnehmende von weniger Angst- und Depressionssymptomen sowie einer verbesserten Lebensqualität durch die regelmäßigen Yoga-Übungen. Diese positiven Effekte sind auch für den Rauchstopp relevant. Denn wer sich ausgeglichener fühlt, greift in belastenden Situationen seltener zur Zigarette.

Fazit: sinnvolle Ergänzung, kein Ersatz für klassische Rauchstopp-Methoden

Die Ergebnisse legen nahe, dass Yoga eine hilfreiche Ergänzung zu klassischen Methoden der Tabakentwöhnung (wie zum Beispiel Beratung, der Austausch mit Gleichgesinnten oder medikamentöse Unterstützung) sein kann – insbesondere für Menschen, die parallel zu ihrer Tabakentwöhnung auch ihren Alltagsstress und ihre emotionalen Auslöser für Rauchverlangen besser in den Griff bekommen wollen. Anders formuliert: Wer den Rauchstopp ganzheitlich angeht und Körper UND Psyche einbezieht, kann seine Chancen auf ein dauerhaft rauchfreies Leben vergrößern.

  • Singh S, Dhanlika D, Haldar P, Sharma G. Efficacy of yoga on tobacco cessation. A systematic review and meta-analysis. Nicotine Tob Res. 2025 Nov 15:ntaf236. doi: 10.1093/ntr/ntaf236. Epub ahead of print. PMID: 41239976.
Hilfe

Webanalyse / Datenerfassung

Wir möchten diese Website fortlaufend verbessern. Dazu wird um Ihre Einwilligung in die statistische Erfassung von Nutzungsinformationen gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.