Entscheidung für ein gesünderes Leben
Wenn Sie sich dafür entscheiden, mit dem Rauchen aufzuhören, entscheiden Sie sich automatisch auch für ein gesünderes Leben. Sie verringern dadurch Ihr Risiko für verschiedenste Erkrankungen. So ist das Rauchen für etwa ein Fünftel aller Krebserkrankungen direkt verantwortlich. Aber auch Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Schlaganfälle oder chronische Bronchitis lassen sich häufig auf das Rauchen zurückführen. Weitere ausführliche Informationen finden Sie unter Meine Gesundheit. Nach dem Rauchstopp verringert sich das Risiko für diese Folgeerkrankungen des Rauchens.
Raucherinnen und Raucher gefährden nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern auch die Gesundheit anderer. Lesen Sie hier mehr über das Passivrauchen.
Nach einem Rauchstopp erholt sich Ihr Körper:
- Ein paar Minuten nach der letzten Zigarette: Ihre Herzfrequenz sinkt..
- Nach 24 Stunden bis wenigen Tagen: Das Nikotin im Blut ist vollständig abgebaut. Der Kohlenmonoxidgehalt im Blut sinkt auf normale Werte.
- Nach 1 bis 12 Monaten: Husten und Atemnot nehmen ab.
- Nach 1 bis 2 Jahren: Ihr Herzinfarktrisiko sinkt deutlich.
- Nach 5 bis 10 Jahren: Ihr Risiko für Krebserkrankungen in Mundhöhle, Rachen und Kehlkopf halbiert sich. Auch Ihr Schlaganfallrisiko sinkt.
- Nach 10 Jahren: Ihr Lungenkrebsrisiko ist etwa halb so hoch wie bei Menschen, die weiterhin rauchen. Auch Ihr Risiko für Blasen-, Speiseröhren- und Nierenkrebs sinkt.
- Nach 15 Jahren: Ihr Risiko für eine koronare Herzkrankheit ist annähernd so niedrig wie bei Menschen, die nicht rauchen.
- Nach 20 Jahren: Ihr Risiko für verschiedene Krebserkrankungen – darunter Krebs in Mundhöhle, Rachen, Kehlkopf und Bauchspeicheldrüse – ist annähernd so niedrig wie bei Menschen, die nicht rauchen. Ihr durch das Rauchen zusätzlich erhöhtes Risiko für Gebärmutterhalskrebs verringert sich um etwa die Hälfte.
Direkt nach der buchstäblich letzten Zigarette beginnt der Körper also mit der Regeneration und ab diesem Zeitpunkt geht auch das Risiko für die hauptsächlichen Folgekrankheiten des Rauchens zurück: Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Krebs und Atemwegserkrankungen. Dabei zählt jeder rauchfreie Tag. Die Zeit ist also auf der Seite derjenigen, die aufhören zu rauchen. Je mehr rauchfreie Jahre Sie dabei sammeln, desto stärker geht das Krankheits- und damit das Sterberisiko zurück.