16.05.2022 09:40

Sinneswandel

4
4Beiträge
04.02.2014
13:08 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
04.02.2014
12:33 Uhr
Hallo Andreas, vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ursprünglich habe ich auch überlegt, sofort aufzuhören, die Zigaretten wegzuschmeißen und meine Feuerzeuge zu verschenken. Aber dann kam die Angst vor (1.) den Entzugserscheinungen, die offensichtlich sind und mich von meiner Arbeit ablenken und vor (2.) dem Schmacht auf eine Zigarette. Es ist momentan schon schwierig genug, diese Woche konzentriert in die Arbeit zu gehen (hab erst ab Donnerstag frei und kann zu meinem Papa) - wenn dann noch Entzugserscheinungen dazukommen, bekomme ich gar nichts mehr auf die Reihe... Deshalb war meine Strategie, dass ich mich in einer Woche entwöhne, mich selbst konditioniere und jede Zigarette mir dabei abartig und eklig vorkommt. Als Bedingung hab ich mir gesetzt, dass ich nur soviel rauche, um Punkt (1.) und (2.) gerade so in Schach zu halten - für die ersten drei Tage habe ich mir deshalb 5 Zigaretten zugestanden, dann ab Donnerstag nochmal vier Tage je 3 Zigaretten. Die Zigarette rauche ich dann aber nicht gemütlich zu einem Kaffee oder nach dem Essen, sondern draußen in der Kälte, im Regen, alleine ohne Gesellschaft, immer im Stehen, also sehr ungemütlich. Wenn ich Sie mir angezündet habe, dann rauche ich sie aber meist nur zur Hälfte und sag mir dauernd: "Musste das sein?" Dann drücke ich Sie aus. Den tauben, bitteren Tabak-Nachgeschmack auf der Zunge versuche ich mir immer ins Gedächtnis zu rufen, wenn ich zu schnell wieder Lust auf eine bekomme. Was ich am schlimmsten daran finde: Dass ich überhaupt noch Lust auf eine Zigarette verspüre! Es widert mich wirklich an, wenn ich an die Konsequenzen denke und an das Leid von meinem Papa - aber anscheinend ist die Sucht unterbewusst echt so stark, dass ich kurzzeitig immer Lust auf eine Zigarette bekomme....:evil:
04.02.2014
11:09 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
04.02.2014
10:37 Uhr
Hallo Zusammen, am Sonntag kam ein Anruf von meiner Mutter, der das Leben meiner Familie und von mir im Bruchteil einer Sekunde geändert hat. In den letzten Wochen hat mein Papa zuhause ab und zu Blut gehustet und ist nun endlich von meiner Mam zum Arzt geschleift worden. Nach einer Röntgenaufnahme der Lunge ging es gleich ab ins Krankenhaus. Mein Papa (seit seiner Jugend starker Raucher) hat mit aller Wahrscheinlichkeit Lungenkrebs. Die letzten Tests sowie eine Biopsie des Gewebes werden gerade im Krankenhaus gemacht, aber der 5cm große Schatten in der Lunge auf Röntgenbild sowie CT sieht nicht gut aus und prophezeit ihm einen krassen Leidensweg. :-( Ich (28J) rauche seit ich 14 bin, also nun genau die Hälfte meines Lebens. Knappe 20-25 Zigaretten pro Tag und am Wochenende beim Feiern meist noch mehr. In meinem Freundeskreis gibt es eigentlich mehr Nichtraucher als Raucher, aber ich war dennoch der festen Überzeugung, dass ich mit 100 Jahren noch qualme. Mir schmeckte es einfach und Nichts (außer mal eine Schwangerschaft für 9 Monate) würde mich dauerhaft vom Rauchen abhalten können. Dachte ich... Aber noch während ich mit meiner Mutter telefonierte wurde mir bewusst, dass ich aufhöre. Aufhören muss und aufhören will! Mein Papa wird leiden und sterben - wegen Zigaretten. Jeder Raucher weiß, dass es schädlich ist - aber man hofft immer, es trifft einen nicht selbst. [b]Mein Plan ist folgender: [/b] Ich habe direkt am Tag des Telefonats nur noch eine geraucht. Seit Montag (gestern) hab ich auf max. 5 pro Tag reduziert. Ab Donnerstag sollen es nur noch 3 pro Tag sein und ab Montag 10.02.2014 keine Einzige mehr! Mein ihr, dass das ein guter Plan ist oder besser ohne Reduktion aufhören? Mir fällt es sicher so oder so schwer, aber ich habe nun täglich vor Augen, was passieren kann. Ich will später keine Chemotherapie, keine Operation, keinen Haarverlust, kein Blut husten, keine tauben Finger und keinen Brechreiz. Ich will nicht einer von vielen aus meiner Familie sein, die an Krebs stirbt. Ich will keine Familie zurücklassen, die verstört und ängstlich am Krankenbett sitzen muss. Ich will gesund sein und alt genug werden, um meine Enkel kennenzulernen - oder sogar noch meine Urenkel.
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